danke für Antwort. Ich hab mich über drehmomentangaben informiert und zwar von ganz richtige Quelle. Ich habe ein Kumpel, wo der bei VW arbeitet. Ich habe ihm gefragt, wie das mit Zahnriemenwechsel alles funktioniert. Wir haben mit ihm im „Reperaturleitfaden über Motor zerlegen und zusammenbauen + Zahnriemen aus- und einbauen, spannen“ durchgeschaut.
Also die 3 Befestigungsschrauben des Nockenwellenrades werden mit 25 Nm festgezogen.
habe mir einen Satz „Zahnriemenwechselwerkzeug“ zugelegt.
Zu diesem Werkzeugsatz gehört auch das „Kurbelwellenfestsetzwerkzeug“.
Bislang hatte ich angenommen, daß das „Kurbelwellenfestsetzwerkzeug“ mit Hilfe der Rändelschraube im Kurbelgehäuse befestigt würde zwecks Fixierung Kurbelwellenstellung.
Diese Rändelschraube befindet sich jedoch in einem Sackloch.
Das „Kurbelwellenfestsetzwerkzeug“ besitzt einen Bolzenstumpf, mit dem es anscheinend nur in das Kurbelgehäuse gesteckt wird zwecks Fixierung Kurbelwellenstellung.
Welche Funktion hat dann die Rändelschraube (im Sackloch) des „Kurbelwellenfestsetzwerkzeugs“?
Dieses Wocehnende möchte ich die Arbeiten (Zahnriemenwechsel, Spannrolle, Spanner, Wapu usw.) ausführen.
Aktuell noch folgende Frage zum Nockenwellenrad / den Steuerzeiten:
Wie werden die Steuerzeiten aufrecht erhalten, wenn die Schrauben am Nockenwellenrad gelöst und später in anderer Position angezogen werden?
Wie wird das Verhältnis Nockenwellenrad zu Nockenwelle richtig eingestellt?
Also Neo hats mir so erklärt,… das Nockenwellenrad wird Gelöst … dadurch kann man den Riemen Leichter auflegen , Und wenn man dann den Spanner Spannt wird das NWR wieder zurückgezogen und dann wieder festgezogen.
Ich würde mir auf jeden Fall, Markierungen Zusätzlich am NWR und Riemen und am, KWRad und Riemen machen.
Die markierungen auf den Neuen Riemen Übertragen und Riemen auflegen…dann Bist du 1000%ig Richtig.
Wenn man kein Werkzeug zum Abstecken hat muss man makieren bleibt nichts anderes Übrig, aber wenn man Werkzeug hat muss man eben nichts makieren, weil sich 100% nichts verstellen kann!!
Aber lasst uns diese Diskusion nicht erneut anbrechen. Jeder kann es ja so machen wie er möchte!
Ich sage ja nicht das Makieren falsch ist! Nur das man es nicht Braucht
…ich hab heute auch den ZR gewechselt- nach 91800 km !! War nämlich auch der Meinung, dass der 90Tkm hält- tat er auch ! Meint Ihr nicht, dass 2012 bessere Zahnriemen hergestellt werden können als 2001 ??
Ich hab mal in den 90ern bei nem T2 Bus(nicht meiner !!) den Riemen gewechselt, der 3 Zähne übersprungen war, weil die Spannrolle (toll gespart) fest war. Da konnte ich durchschauen und die Maschine ist immer noch gelaufen. OK is kein PD, aber seither immer kpl. Satz tauschen. Hat denn jemand mal SELBER einen gerissenen Zahnriemen gesehen ? und wieso soll der Zahnriemen in ein und demselben Motor z.B.im Golf geringer belastet sein, sind da schwächere PD´s verbaut ??
Zum abstecken : das fixiert die Wellen an der Soll Position. Die kann ich aber nicht behalten, wenn ich die NW-Schrauben nicht löse, das war schon beim Golf 1 Diesel so: NW fixieren, EP fixieren, nach OT sehen, Riemen spannen und dann NW mit der Zentralmutter auf den Kegelsitz spannen (Kraftschluss !)
Das haben die im Grunde beibehalten, nur dass jetzt der Spannsatz 3 Schrauben hat und die NW nur um max. einen Zahn verdreht werden kann- selbst wenn sich die Schrauben lösen, da hat man noch Formschluss, akustische Rückmeldung und noch paar Kilometer Zeit. Ich denke, dass das der Plan der Konstrukteure war: richtige Pos. bei neuem Riemen plus etwas Toleranz durch Längung - aber mein extrem gestresst sein müssender Zahnriemen hat sich gar nicht gelängt, die Absteckstifte haben exakt gepasst ! Ich muss aber zugeben, dass ich nicht so locker hier sitzen würde, wenn ich das mit den 60tkm früher gewusst hätte. Ich habe auch verschiedene Meinungen gehört und war mir mit den 90tkm sicher- hab ich da nur Glück gehabt ?
Jedenfalls habe ich nun wenigstens 60 tkm Zeit mir zu überlegen und nachzufragen, wann der neue ZR drauf soll. Hat denn niemand Bilder für das Spannen des „hydraulischen“ Spanners und worauf geachtet werden muss ? Auch dem VW-Video für die Magyaren bei min.35 sieht man das ganz gut, aber was will der mit dem Durchschlag zwischen Spannrollenauflage und Flanschfläche sagen ?
@t.klebi : woher kennst Du den ursprünglichen Plan der Konstrukteure und die praktische Erfahrung des VW-Konzerns ?
da wird irgendein Abstand auf 4? mm eingestellt, heisst halt, dass noch Platz vorhanden sein muss um in beide Richtungen schwingen zu können.
Ich finde die spätere reibungsgedämpfte Spannrolle viel verständlicher.
Wenn du Glück gehabt hast,dass bei 90.000km nix passiert ist,dann kann man das nicht verallgemeinern, der Hersteller muss halt vom schlimmsten Szenario ausgehen.
Ich habe schon genügend defekte Zahnriemen gesehen, meist haben diese am Kurbelwellenrad Karies aufgewiesen.
der dämpfer ist gespannt und du musst die Spannrolle so Fest ziehen das zwischen dem Dämpfer und der Platte an der spannrolle ca 4mm Luft sind (plättchen dazwischen legen.)
wenn die rolle dann fest ist, dieses Plätchen raus nehmen, und die Arretierung für den Spanner rausnehmen.
Ich zb Finde die Reibungsgedämpfte Rolle nicht so toll.
…btw, ich habe also die 90tkm beibehalten und bei 182tkm den nun dritten Zahnriemen eingebaut - der alte sah noch super aus! der nächste kommt nicht vor km-Stand 270.000 rein ! Bei meinem Golf 4 mit 131-PS TDI hatte VW nach ZR-Wechsel vor Jahren sogar mal nen Kleber mit Hinweis auf nächsten Wechsel nach 120.000km aufs Schlossblech (-plastik) gebeppt.