OT am Zylinderkopf nach Überarbeitung

Hallo,
Ich habe nach dem der Zahnriemen übersprungen ist , meine Kopf überholen lassen.
Jethat mir der Monteur den einbaufertig auf OT gestellt.
Kommischer weise ist jetzt die gezahnte aussparrung auf ca 4 uhr und er sagte das die Ventile von Zylinder 4 sich jetzt überschneiden.
Meine frage ist:
In allen anleitungen ist die gezahnte aussparrun auf ca 11 Uhr.
Da der Riemen ja eh übergesprungen ist hatte ich natürlich nichts mackiert.
Wie kann ich dicher sein, das er jetzt richtig steht?
2l BRT alhambra


Moin,
lässt sich das Rad denn in drei verschiedenen Positionen montieren?
Falls ja, schraub es ab (die drei Schrauben lösen) und in der üblichen Position wieder drauf.

Ja wäre möglich, aber die position ist mir egal , hauptsache die nockenwelle steht richtig, aber da das die einzigste position ist wo die Ventile von Zylinder 1 und 4 geschlossen sind müsste das evtl doch passen die nocken von 1 stehen auf 9:30 und 2:30 ca die vom 4 stehen etwas mehr nach unten

Es gibt doch ein Loch für das Abstechwerkzeug.
Geht das denn rein?
Siehe Foto aus Beitrag.

Ja das passt da Bombe rein, aber hat eben nicht so wie bei allen anderen

Dann ist doch alles in Butter. OT stimmt.
Und damit die Optik auch stimmt, mach die drei Schrauben raus und setz das Zahnrad richtig drauf.
Die Schrauben müssen sowieso lose für die Einstellarbeiten.

Wie uborka sagte.
Wenn das Werkzeug passt ist alles in Butter.
Du hast ein inneres und ein äußeres Nockenwellen Rad.

Das innere ist entscheidend

1 Like

Hallo,
Ja werkzeug passt, aber wenn ich nocheinmal rumdrehe steht das ventil vom 1 Zylinder leicht auf, also muss ich 2 Umdrehung machrn um die richtige ot Position zu haben, korrekt?

Das sind halt Grundlagen des Viertaktmotors.

Die Nockenwelle hat gegenüber der Kurbelwelle die halbe Umdrehungszahl.

Eine KW-Umdrehung ( im OT , sofern Steuerzeiten richtig eingestellt ) weiter stehen die Ventile auf Überschneidung , das heißt Durchzug im Zylinder (beide Ventile ganz leicht geöffnet ) Auslass noch und Einlass schon auf .

Nochmal eine KW Umdrehung weiter im Zünd-OT sind beide Ventile zu .

Genau wie eddiek bereits ausführlich schrieb:
Wenn du am Viertaktmotor von Umdrehungen schreibst, muss du immer dazuschreiben, ob du Umdrehungen an der Kurbelwelle (KW) oder Umdrehungen an der Nockenwell (NW) meinst.

Falls du von Umdrehungen NW sprichst (z.B. weil dein Zylinderkopf immer noch auf der Werkbank liegt), dann kann das, was du schreibst, eigentlich nicht eintreten.
Es ist immer äußerst hilfreich, wenn du dazuschreibst, was du inzwischen gemacht hast (z.B. ZK am Motor montiert und Zahnriemen montiert, Ventildeckel ist noch offen) - denn wir haben keine Kristallkugeln. Fotos sind auch immer sehr gerne gesehen.

Hallo,
du sollst gar nicht die Nockenwelle drehen. Nur die 3 Schrauben komplett rausschrauben, dann das Nockenwellenrad mit dem Zahnriemenprofil in die gewünschte Position drehen (also um 120 Grad) und dann die Schrauben wieder reinschrauben.
Dann ist dein Weltbild wieder in Ordnung.

Gruß

Richtig ihm stört ja nur die nicht auf 11 Uhr stehende Aussparung des ÄUßEREN Nockenwellenrades

Hallo,
Danke , der dicke lief wieder.

Leider hat die ganze Motorinstandsetzung nicht den ursprünglichen fehler behoben.

Ursprung:
Ich bin mit dem wohnwagen richung Urlaub gefahren, nach ca 65 km, wurde die lenkung schwammig ( irgendwie als wenn als wenn es nicht ausgewuchtet ist) und beim gasgeben war ein heulendes (kein pfeifen) eher ein trockenlaufenfes geraäusch, da ich nicht anhalten konnte, bin ich vorsichtg weitergefahren, plötzlich ging die Leisung weg und 50 m weiter, war er dann gannz aus und ging nicht mehr an.

Fehler ausgelesen, Nockenwellen sensor und kein Öldruck,
Also habe ich die Ölpumpe ausgebaut, der 6 kannt war ein bissel eingelaufen, also pumpe überholt, keine späne am ansaugrohr.
Zahnriemen abgenommen, es fehlten 15 Zähne, also habe ich den Kopf runtergenommen, sah alles gut aus , trotzdem habe ich den zum überholen abgegeben, neue Ventile neue hydros und plannen lassen.
Im zuge den turbo ausgebaut, hatte minimales spiel sonst super, trotzdem eingeschickt und überholen lassen
Ansaugbrücke gereinigt, agr ventil gereinigt.

Neue pleulager schalen (die alten sahen super aus)
Neue Kolbenringe
Neuen Zahnriemensatz mit WP
Neuen Rippenriehmen

Alles wieder zusammen gebaut. 200 km probefahrt auch unter vollast alles super

20 km Probefahrt mit dem Wohnwagen alles super

Freitag Auto und wohnagen beladen und ab in den Urlaub 44km alles perfekt,
Plötzlich fängt die lenkung wieder an zu flattern und 100 m später kamm wieder dieses kommische heulen bei gasgeben aus dem motorraum, ganz schnell angehalten, adac angerufen.

Zuhause fehlerspeicher zeigt keine fehler, angemacht, läuft super Ruhig, 80 km probefahrt ohne Hänger alles super.

Was kann das sein? Da fast alles susgetauscht wurde bleibt ja eigentlich nicht mehr viel über,

Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen

Ich wüsste jetzt nicht, wie der Motor die Lenkung beeinflussen könnte.
Sind die Gelenke der Antriebswelle in Ordnung?

Zum Motor: :open_mouth:
Fehlten da 15 aufeinanderfolgende Zähne?
Ventile haben aufgesetzt?
Wie konntest du den Öldruck prüfen? Ließ sich der Motor noch durchdrehen?

Hallo,
Ja es fehlten 15 Zähne in reihe,
Motor liess sich noch durchdrehen, hörte sich auch nicht schlecht an, sogar die compression war noch bei 25 bar, aber die Zylinderschleiferei meinte das wäre kein Freiläufer und die Ventile sind bestimmt gestaucht, da die Hydros wohl schon einen Verschleiß aufweisen, daher habe ich den Kopf überholen lassen.
Antriebswellen haben einen leichten verschleiss, aber kommisch ist ja das ich mit dem Anhänger 40-60 km ganz normal fahren kann und dann fängt es an, so als ob sich etwas susdehnt und dann so schwergangig wird das der Motor anfängt zu heulen

Für mich sah es so aus als ob die Ölpumpe nicht genug öl zur Nockenwell gebracht hat und diese dann zu heiss wurde und geklemmt hat und daduch die 15 Zähne abgerissen wuren.

Aber warum ist jetzt das gleiche geräusch wieder da?
6 kannt der Ölpumpe habe ich erneuert.
Und wie gesagt ohne hänger ist alles kein Problem

Bei deinem Motor liegt vermutlich ein versteckter Schaden vor .

So einen Motor muss man komplett zerlegen und alles spülen ( neu bohren ).

Oder besser weit wegwerfen .

Hallo,
Wegwerfen ist keine option, war jetzt grade auf der Autobahn 200 vollgas 50 km und 50 km zwischen 130 und 160 alles bombe,
Werde morgen den Anhänger wieder dranhängen und erneut testen,
Aber in Wirklichkeit weiss ich nicht weiter,
Überlege schon den bei seat überprüfen zu lassen, aber denke das ist unbezahlbar

Wenn es von der Last abhängt, wäre vielleicht auch ein Rollenprüfstand eine Möglichkeit.

Hallo portmann,

ist das Kurbelwellenrad des Nockenwellenantriebs fest?

Beste Grüße

Ja mit 130 NM angezogen und die 3 kleinen schrauben des riemenrads mit jeweils 25 NM