Massepunkt für EcoFlow-800W-Batterieladegerät [Alternator Charger]

Es würde mich freuen, wenn Ihr bei der Sache bleibt, @Sharan als Zweitwagen und @uwe .

Der praktische Anfang war mit dem Kauf des EcoFlow-800W-Batterieladegerätes [Alternator Charger] gemacht.

Nun geht es mir zunächst darum, vorsorglich in Erfahrung zu bringen, was zu beachten ist, um die Angelegenheit gut umzusetzen.

Die Bemerkung von @istrator²

fand ich interessant. Damit wurde der Teilaspekt Lichtmaschine und deren Umgebung eröffnet.

Sollte schon bei der weiteren Planung ein K.-o.-Kri­te­ri­um auftauchen, könnte unnötige Arbeit gespart werden.

Beste Grüße

Auf die Frage, was ich davon halte. Na ja, wenn man es mit dem vergleicht was es ist - nämlich ein Solarspeicher - finde ich das Ding recht teuer. Und die Beschreibung auch etwas werblich übertrieben.
Mein BRT mit großer Lichtmaschine hat tagsüber eine Last im normalen Fahrbetrieb von 35-45%. Also 2 KW in 2,5 Std halte ich komplett für an der Realität vorbei. Und eine andere Messgröße als die Bordspannung hat die Ladeelektronik ja auch nicht, um zu entscheiden, was überflüssig ist und was nicht. Wenn das Ding also läd, ist die LIMA zwangsläufig am Limit. Und die Energie, die die LIMA abliefert, hast Du vorher als Sprit verbrannt. Insofern ist die Energie energetisch schon mal von Hause aus nicht überflüssig.

Also ökologisch sinnvoller und vermutlich auch billiger ist, das Ding mit einem Solarpanel zu laden. Ist aber sicherlich auch eine Frage, wann und wo Du den Strom verbrauchen willst. Wenn Du über einen Wohnwagen oder sowas nachdenkst, dann pack Dir ein Solarpanel aufs Dach und nimm eine ähnliche Batterie als Pufferspeicher.

Und wenn die Batterie leer ist, dann fährst Du erst mal 3-4h im Kreis, bis die Batterie wieder voll ist?

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Hallo @Bembi ,

„Solarspeicher“:
Die Delta-2- bzw. Delta-3-Serien von EcoFlow sind nach meinem Kenntnisstand nicht nur Solarspeicher, sondern Powerstations, die auf verschiedene Arten geladen werden können:
z. B. mit jeweiligem Zubehör
per Landstrom,
per Notstromaggregat,
per Fahrzeugnetz (langsamer per Zigarettenanzünderbuchse, schneller per EcoFlow-800W-Batterieladegerät [Alternator Charger])
per Solarpanel …

Mit „überflüssig“ ist wohl die Energie (bzw. der Ladestrom) gemeint, die von der Lichtmaschine über das hinaus, was vom Fahrzeug selbst jeweils nicht benötigt wird, bereitgestellt werden kann.

Wer eine solche ca. 2kWh-LiFePO4-Powerstation
möglichst schnell beim Fahren laden möchte (z. B. in Verbindung mit Roadtrips),
möglichst autark sein möchte,
abends, nachts und morgens größeren Strombedarf hat (bzw. größere Stromreserven haben möchte),
sich dabei für EcoFlow-Powerstations interessiert
sowie
möglich wetterunabhängig sein möchte (und das Fahrzeugdach von einer Dachbox abgeschattet ist)
begegnet dann wohl ganz natürlich dem EcoFlow-800W-Batterieladegerät [Alternator Charger].

@Bembi :

Mit wie viel Ampere (max. Ladestrom) ist diese Lichtmaschine angegeben?

Beste Grüße

Na, ich sehe das eher technisch. Eine Lithium Batterie mit einer Ladeelektronik. Ich gehe sogar davon aus, dass das eine Solarbatterie ist. Und um die Batterie zu füttern oder zu benutzen, entsprechende DC-AC bzw. AC-DC Wandler. Und dafür, dass diese Technik so alt ist wie die Geschichte des elektrischen Stroms, finde ich die Preise mit über 500 Euro / KWh + 300 Euro für den Wandler für recht teuer. Aber gut, wer einen Anwendungsfall dafür hat.

Was mich massiv stört ist, dass es nicht ganz so einfach ist herauszufinden, wer denn nun der eigentliche Hersteller ist. Viele bunte Bildchen, keine Adresse, keine zuortbare Telefon-Nummer, keine technischen Datenblätter. Noch nicht einmal die Domain-Abfrage liefert ein Ergebnis. Vertriebswege Amazon, eBay, AliExpress und offenbar Hornbach. Kein namhafter Solaranbieter vertreibt Produkte dieser Firma. Da möchte jemand seine chinesische (das ist recherchierbar) Herkunft gezielt verbergen. Wenn Dir das Auto oder der Wohnwagen abfackelt, suchst Du vergeblich nach jemanden, der für den Schaden aufkommt.

Zur Energie: Man kann keine Energie erzeugen oder vernichten. Man kann Energie nur umwandeln (Energieerhaltungssatz, Meyer, Joule, Helmholz um 1850). Insofern gibt es keine überflüssige Energie. Du kannst nur die LIMA höher belasten, was sich in einem höheren Kraftstoffverbrauch auswirkt. Du erzeugts also aus dem Sprit Wärme, diese erzeugt kinetische Energie, die dann von der LIMA in Strom umgewandelt wird. Diesen schickst Du dann durch einen Wechselrichter in eine Batterie, und von dort über einen Wandler wieder in Strom. Jeder Umwandlungsprozess ist verlustbehaftet.

Zur Effizienz. Rechnest Du den Energieinhalt von Benzin in KWh Strom um, dann kostet Dich die KWh Strom (nach Verlusten) aus dem Auto mindestens 80 cent. Lädst Du die Batterie jedes Wochenende einmal komplett auf, dann hast Du in 10 Jahren 520 Ladezyklen, wofür Du über 500 Euro pro KWh bezahlt. Macht also nochmal 1 Euro pro KWh, kostet Dich also 1,80 pro KWh. Nach 80 Jahren hat dann die Batterie noch gut 80% ihrer Kapazität. Je weniger Du lädst, je teurer der Strom. Und Dein Umbau-Konstrukt kommt noch dazu.

Also wenn Du mich fragst, wenn Du Dir diesen Luxus leisten möchtest, dann nimm zumindest einen Anbieter, wo Du zumindest eine Garantie-Leistung erhoffen könntest.
Was man schon immer gemacht hat, eine stinknormale Autobatterie, da tuts auch eine gebrauchte. 12V x 80Ah sind auch rund 1 KWh. Und hängst Du einen Wechselrichter für 50 Euro dran. Hast Du 230V und kannst alles damit machen was Du willst. Und aufladen kannst Du sie dann in der Garage mit Strom aus der Steckdose für 30-40 ct / KWh.

Meine LIMA hat - allerdings via Ersatzteil-Zuordnung - eine 140A. Typenschild kann ich so aber nicht lesen.

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Verbergen eher wohl nicht. Unter Herstellerinformationen, steht sowas drinne:

Herstellerinformationen und ggf. der verantwortliche Person:

EcoFlow

Rm 401, Plant#1, Runheng Industrial Zone, Fuyuanyi Rd, Zhancheng Community, Fuhai Street Bao’an District

Shenzhen City

E-Mail: support.eu@ecoflow.com

Homepage: https://de.ecoflow.com

Moin,

von der gesetzlichen Seite her ist es so, dass derjenige, der das Produkt erstmalig in Deutschland in den Verkehr bringt, als Hersteller gilt.

D.h. wenn es um Haftungsfragen geht, ist der Importeur dran. Das kann man in diversen Gesetzen und Verordnungen nachlesen. Z.B. WEEE oder auch BattG oder dessen Nachfolger BattDG.

Habe damit etliche Jahre beruflich zu tun gehabt, bin froh, dass ich mich nicht mehr drum kümmern muss. Das ist imho alles eher negativer Bürokratieabbau :wink:

Ich denke die genannte relativ große Baumarktkette wird wissen, wer der Importeur ist, sofern sie es nicht selber importieren und damit im Falle eines Falles haften. Bei der Stiftung EAR kann manim Regelfall auch online schauen, ob eine Marke (Batterie oder Elektrogerät) registriert ist und wer’s registriert hat.

Wen’s interessiert…

Gruß

Meschi

Hallo @Bembi ,

das ist super von der technischen Seite erklärt, kann ich mit beiden Händen unterschreiben.

Aber, du schmeisst die Perlen vor die Säue. Leider.

Gruß

An der Sinnhaftigkeit habe ich wie immer ab #0 gezweifelt, nun sind wir bei #47.

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Ich geb Euch ja recht :wink: Ich denke da auch immer an die Mitleser, die auf ähnliche Gedanken kommen könnten.

In Fällen wie diesem ist der Hersteller der Hersteller, und der Importeur der Importeur.

Für sowas wie Produkthaftung ist der Hersteller in der Pflicht, sonst niemand.

Bzgl. CE-Zertifizierung und allem, was damit zusammenhängt, kann (!!!) da die Verantwortung auf den Importeur übergehen, muss aber nicht.

Anders ist dass, wenn ein Importeur Ware unter seinem eigenen Namen in Verkehr bringt. In dem Fall wird er sozusagen zum Hersteller.

Das ist hier bei Ecoflow aber nicht der Fall.

Oliver

Vielen Dank für Eure Nachrichten.

140A x 0,45 = 63A

140A minus 63A = 77A

Wie kommst Du (@Bembi ) vor diesem Hintergrund auf

?

Wenn den 800W (nur) 65A Ladestrom zugeschrieben werden und eine 140A-Lichtmaschine bei 45% „Last im normalen Fahrbetrieb“ jedoch weitere 77A (also mehr als 65A) Ladestrom liefern kann, dann scheint das Laden mit 800W per EcoFlow-800W-Batterieladegerät [Alternator Charger] in solchen Konstellationen möglich zu sein - richtig?.
Und mit 800W x 2,5h ergeben sich wohl zwanglos 2000Wh = 2 kWh, die unter den genannten technischen Rahmenbedingungen in ca. 2,5 Stunden vom Fahrzeug zusätzlich in einen solchen Eco-Flow-Strang geladen werden können - richtig?

Spricht vor diesem Hintergründen technisch etwas dagegen,
bei meinem Sharan (aktuell 90A-Lichtmaschine) eine 140A-Lichtmaschine einzubauen und dann bei „Last im normalen Fahrbetrieb“ mit 800W per EcoFlow-800W-Batterieladegerät [Alternator Charger] EcoFlow-Powerstations, z. B. 2kWh in ca. 2,5 Stunden, laden zu können?

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Von der Fritz Berger GmbH wurde der/das „EcoFlow Alternator Charger Batterieladegerät für das Laden während der Fahrt 800 W“ nach meinem Kenntnisstand kürzlich für 109,- Euro angeboten.

Beste Grüße

140A, wenn sie dann tatsächlich bei Dir reinpaßt bzw. eine größere für Deinen Motor findest.

Also rechnerisch sicherlich bei meiner 140A LIMA möglich, zumindest zeitweilig. Hängt aber auch immer am Ladezustand der Batterie und der akut eingeschalteten Verbraucher. Was das in der Praxis bedeutet kannst Du nur ausprobieren. VW baut da ja keine 140A Lima ein, weil sie nur zu 30-40% genutzt wird, sondern weil das Auto zeitweilig den Bedarf hat.

Bei aller Rechnerei mußt auch immer berücksichtigen, was von der erzeugten Leistung auch tatsächlich in Deiner EcoFlow Batterie ankommt. Wo Ströme fließen, gibt es Verluste. Wo umgewandelt wird ebenso.

Vielen Dank für Deine Nachricht, @Bembi .

Ich benötige nun die Informationen,
ob und welche 140A-Lichtmaschine in meinen Sharan paßt
und
was wegen dem Wechsel von einer 90A- auf eine 140A-Lichtmaschine an meinem Sharan angepaßt werden müßte (Kabel, Sicherungen, …?).

Beste Grüße

Mmh, reinpassen wird vieles, der Teilehändler Fundus bietet zumindest größere LIMAs für Deinen Motor an. Die Frage ist, ob Du es darfst. Über Deine FIN sind die Ausstattungsmerkmale (die auch als Aufkleber im Bordbuch als Buchstabencodes stehen) recherchierbar, es ist also einfach herauszufinden, was ab Werk verbaut war. z.B. meine 140A LIMA. Das weiß der TÜV auch, und wenn es für Dein Auto mit Deinem Motor mit 140A Lima keine Baumusterzulassung gibt, werden sie Dir die Stempel vom Nummerschild kratzen. Das würde ich zumindest zuvor mal nachfragen.

Abgesehen davon, daß kein TÜV-Prüfer den Schallschutz unterm Motor wegschraubt, um ein Typenschild an der Lichtmaschine zu prüfen, ist die mit Sicherheit in keinster Weise HU-relevant, abgesehen davon, daß die funktionieren muß.

Oliver

Aktuell ist bei meinem Sharan folgende 90A-Lichtmaschine von Bosch verbaut:
0124325001.
Würde demnach folgende 140A-Lichtmaschine von Bosch bei meinem Sharan passen:
0986045340 (Klemmen, Stecker, Regler, …)?
?

Bietet es sich an, bei Einsatz einer 140A-Lichtmaschine eine 100Ah-Starterbatterie zu verwenden?

Beste Grüße

Hallo @Bembi ,

wie viel Ampere hat die Sicherung, die zwischen Deiner 140A-Lichtmaschine und Deiner dazugehörigen Starterbatterie verbaut ist?

Beste Grüße

Ich klinke mich mal aus und hoffe erst mal wieder 6 Monate Ruhe vorm TE zu haben.

Ich kann das auch nur jedem Anderen hier empfehlen, für den Zeit und Hirnschmalz kostbar sind.

Gruß
Rabbit

Hallo @Rabbit,

was gefällt Dir denn an der vorliegenden Angelegenheit nicht?

Beste Grüße

Die S5 im Motorraum hat 150A.
Die S4 für den Innenraum 110A.
Da Sicherungen ja primär zum Schutz der Leitungen da sind, kannst Du daran ggf. abschätzen, für welche Ströme die Leitungen spezifiziert sind.
Hast Du kleinere Sicherungen, so sind vermutlich auch dünnere Kabel drin.