Mein Ali zeigt nach jedem Ölwechsel gut einen halben Liter zuviel Öl auf dem Peilstab an.
Da ist es egal ob dieser durch eine Werkstatt erfolgte, von meinem Schrauber oder wie zuletzt 2x von mir. Wie vorgeschrieben werden (inkl. Ölfilter) 4 Liter Öl eingefüllt. Laut Bedienungsanleitung 4 bis 4,2 Liter. Und jedes mal ist dann zu viel Öl drin!
Habe sogar einen neuen Peilstab samt dem Einschubrohr neu gekauft aber bleibt gleich viel.
Ich verstehe das so, dass die 4 Liter reingekippt werden und dann am Ölpeilstab der Füllstand kontrolliert wird. D.h. der Motor ist nicht oder kaum gelaufen nach dem Ölwechsel. Da dürfte noch kein nennenswerter Dieselanteil im Öl vorhanden sein.
Ähm, irgendwie irritiert mich hier das Einfüllen nach Menge. Ich fülle nach Meßstab ein, also bis zur Marke und kontrolliere nach kurzem Motorlauf und 5-10 Minuten Stillstand und fülle gegebenenfalls nach.
Habe ich etwas falsch verstanden oder jemand anderer? Außerdem sollte laut Aufkleber nicht oberhalb der Marke am Meßstab gefüllt sein, damit der Kat nicht leidet.
Außerdem sauge ich mit einer Alexanderspritze das alte Öl aus dem Filtergehäuse und fülle dann frisches ein, damit gleich eines da ist wenn der Motor danach startet.
Jeder wie er mag… wenn ich ein gebrauchtes Auto kaufe mache ich es fast immer… danach ist auch beim Diesel das Öl für lange Zeit nicht schwarz… diesen Rußeintrag bekommt man dadurch also relativ langanhaltend raus… Kosten ca. 30€.
Nur wofür gibt der Hersteller dann die Ölmengen vor?
Bereits in eurer Bedienungsanleitung ist eben diese Menge vorgegeben. Dort wo Werkstätten nachschauen ist diese Menge vorgegeben.
Um es nochmal klar zu schreiben: Natürlich ist er gelaufen und das Ölfiltergehäuse ist geflutet. Zudem habe ich, wie bereits geschrieben, das Einschubröhrchen und den Peilstab neu gekauft. Ändert nix…
In der Abdeckung der Ausgleichswelle steht gut ein halber Liter Öl das nicht mit abfließt glaube ich…
Und wie gesagt, Werkstatt, Mc Oil, mein Schrauber und auch ich selbst haben am Ende zu viel Öl.
Aber ich werde es beim nächsten Ablassen auslitern und auch nach Peilstab einfüllen.
Es überrascht mich jedoch dass sich hier niemand nach den Herstellervorgaben richtet und deshalb das gleiche Erlebt hat. Also nehme ich an es ist nur bei mir so.
Dadurch dass ich zuerst die Ölpumpe gemacht habe mit frisch Öl, einen kurze Strecke gefahren bin um mit kaputten Turbo liegen zu bleiben und dann wieder neues Öl einfüllte, ist alles sauber und das Öl noch immer Honiggold.
Wie ich schon erwähnte steht auch in der Ausgleichswellenverkleidung ordentlich altes Öl das nicht mit abfließt.
Da muss man sich schon fragen ob man nicht ab und an mit einem preiswerten Öl spült und dann erst das Entgültige einfüllt.
Ich finde es absolut löblich, sich an Herstellervorgaben zu halten
Die obere Marke am Ölpeilstab ist ja auch eine Herstellervorgabe. Noch dazu wird durch einen Aufkleber davor gewarnt, zu viel einzufüllen, weil der Kat beschädigt werden kann. Ich kann die Existenz des Aufklebers bei AVG und AUY Motoren bestätigen
In Deinem Fall stellt sich die Frage, welche der Herstellervorgaben Du als wichtiger ansiehst. Ich auf jeden Fall die zweite.
Man bekommt sowieso nicht alles Öl beim Ablassen heraus, die Restmenge müßte man dann ja abziehen
Wie kam es dazu?
Kam es nach der Arbeit an der Ölpumpe zu einer Mangelschmierung am Turbolader?
Anderer Gedanke: Hat früher die Füllmenge zum Peilstab gepasst? Oder hattest du da einfach zuvor noch nie danach geschaut.
Gibt es einen Raum, der Öl enthalten/aufnehmen sollte, jetzt aber ölfrei ist, weil er bei deiner Arbeit verstopft wurde?
Oder hast du ein Teil, das Öl aufnehmen würde, weggelassen? Da würde mir jetzt aber nichts einfallen.
Bei unserem BVK fließt das Öl unten im Inneren am Boden des Ölfiltergehäuses ab, wenn man den Ölfilter entnimmt. Siehe Ölwechsel 1,9 TDI AUY, der kleine O-Ring, der dem neuen Filter beiliegt, dichtet diese untere Ablauföffnung ab.
Ich kann mich nicht erinnern, dass es bei Ölwechseln bei meinen Fahrzeugen in den letzten 40 Jahren so deutliche Mengenabweichungen gegenüber den Herstellerangaben gab.
Für meinen BRT habe ich auch immer 4l angeliefert beim Ölwechsel. Nach meinem Kenntnisstand wurden die auch immer verbraucht. Der Ölstand war dann zuletzt eher etwas knapp unter voll, aber nicht überfüllt.
Allerdings war mein Öl auch nach dem Wechsel immer sofort schwarz. Wie bekommt man die Restmenge des Altöls aus dem Motor?
Wie ich oben geschrieben habe. Nach dem Ölwechsel ein paar km fahren und dann nochmal Öl wechseln. Den Filter tausche ich dann erst beim „zweiten Ölwechsel“. Ich mache das ganz gerne, wenn ich ein Auto kaufe und die Historie nicht genau kenne… dann ist das Öl einmal sauber… danach wechsel ich idR „nur einfach“, dafür alle 10.000km.