Es geht um einen VW 2.0i Benziner MKB ATM mit 168tkm. Leider kenne ich das Autoleben erst ab 150tkm. Habe schon 3 Ideen, warum es die VSD sein könnten.
-Ölverbrauch >0,8l/1000km
-nach Ölwechsel ist die Farbe des Öls nach kurzer Zeit wieder schwarz
-beim Beschleunigen eine Fahne am Auspuff, dieser ist auch gut verrust
Ich wollte den Kopf gern drauf lassen. Hat jemand noch Tipps zur Hand bezüglich des Wechsels und der zu verwendeten Werkzeuge?
Das sagt mal gar nichts aus. Was genau heißt nach kurzer Zeit? Zeitraum, gefahrene KM?
Blau, Schwarz oder Weiß?
Ist aber eigentlich auch egal. Wenn das Auto beim beschleunigen raucht, ist das kein Problem der VSD. Anders wäre es wenn du blauen Rauch im Schiebebetrieb hättest, dann kann man von defekten VSD ausgehen.
Ventilschaftdichtungen sind es meistens wenn der Motor nach längerem Leerlauf beim Losfahren blauweiss qualmt.
Wenn er beim stärkeren Gasgeben blau qualmt, dann liegts in der Regel an den Kolbenringen, der blaue Kolebnringqualm riecht aggresiver als der blauweisse der Ventilschaftdichtungen.
Zum Schaftdichtungswechsel beim EA 827 gibt es auf jeden Fall einen Hazet Hebel
Probier zuerst mal 20W /50 Motoröl und Ölverlust Stop , vorzugsweise von Liqui Moly.
Nö, wenn man hier so liest ist es für einige Fahrer/Motoren normal. Bin es halt nicht gewöhnt und ganz normal finde ich es nicht. 10W40 ist Drauf.
100km auf der Landstraße und es sieht wieder stark pigmentiert aus.
Farbe erkenne ich leider nicht, die Fahne sieht man nur gut im Rückspiegel, wenn ein Auto von hinten Sonne gibt.
Ich verstehe ehrlich den Unterschied für die Belastung der VSD zwischen Schub oder Beschleunigung nicht, die Nockenwelle dreht doch immer und betätigt die Ventile?
Spülung + Ölwechsel mit LM Fluid hab ich schon gemacht. Dabei ist der sporadisch aufgetretene, beissende Gestank verschwunden. Das 20W/50 werde ich einmal testen. Werde beim Wechsel auch mal die Ölwanne abschrauben (habe den tollen HAZET Kugelkopf dafür) und mal den Schlamm ausgraben.
Den HAZET-Hebel finde ich nicht ganz so toll, da der geschlitzte Stempel gern im entscheidenen Moment verrutscht. Habe einen Koffer von BGS gesehen, mit Zange und Luftanschluss usw.
Kannst Du zur Ventildeckel-Entlüftung beim ATM Motor bitte noch einen Hinweis geben? Nicht das diese durch die Majonaise verstopft ist und der entstehende Druck das Öl über die Ventile zurück drückt? Ich finde leider keinen Schlauch dafür ](*,)
Im Schubbetrieb oder Leerlauf ist die Drosselklappe ziemlich geschlossen und der Unterdruck im Ansaugtrakt hoch, dann kann der Motor viel besser Öl an den VSD vorbeisaugen als im Lastbetrieb wenn die Drosselklappe weit geöffnet ist.
#5
Danke Dir, auf die geschlossene Drosselklappe bin ich nicht gekommen
Leider kann ich zZt. nicht in den schauen. Habe im Moment einen A3 8L 1.6 zum fahren, da wird die Haube am Öleinfüllstutzen entlüftet.
Ich werde dennoch an den VSD dranbleiben, da ich die Deckeldichtung ohnehin tauschen will. Vorneweg noch einmal der Test mit dem anderen Motorenöl.
Irgendwo muss ja das Öl entfleuchen :-k An die Kolbenringe mag ich nicht so recht glauben und denken #-o .
Bemekrbar hat es sich am hohen Ölverbrauch >>1l/100km und am „bläuen“ gemacht. Letzeres hat man gut sehen können, wenn man ausserorts unterwegs war mit 100km/h oder so, dann vom Gas gegangen ist und kurz danach wieder voll durchgetreten hat. Dann hat’s hinten eine blaue Wolke rausgehauen.
Beim Audi 100 meines Kumpels war genauso.
Beide Autos hatten mit neuen VSDs dann keinen spürbaren Ölverbrauch mehr und das Bläuen war auch weg.
Soweit meine Erlebnisse, bin allerdings Laie in diesen Sachen.
Ich habe gestern noch einmal nachgesehen, bis auf die schwitzende Ventildeckeldichtung alles trocken. Entlüftet wird der Motor vom Öleinfüllstutzen zur Drosselklappe. Bis auf die Majo im Stutzen von den vielen Kurzstrecken alles i.O. Eine andere Entlüftung, etwa an der Kurbelwelle, gibt es die?
Die blauen Wolken sehe ich wie gesagt nur bei Scheinwerferlicht von hinten. Da wird wohl der Verbrauch von etwa 1L Öl/1tkm noch zu gering sein?
Kolbenringe möchte ich ausschließen, da kein Benzin im Öl riechbar bzw. das Öl nicht verdünnt ist. Von den Fahrleistungen her passt eigentlich auch alles.
Was sagt eigentlich ein Kompressionstest? Kann dieser zwischen Kolbenring und Ventil unterscheiden?
nein der Kompressiontest kann nichtmal zwischen Kompressionsringen und Ölabstreifringen unterscheiden.
Wenn die Kompression allerdings auf einem Zylinder kolbenringmässig verschwunden ist, dann sind an dem Zylinder die Ölabstreifringe mit hoher Wahrscheinlichkeit auch beschädigt.
Ventile und Kolbenringe kann man mittels Druckverlusttest unterscheiden, das ist aber ne andere Baustelle.
#9 Kann ich mir den Test so vorstellen: auf Kolben Druck drauf und da messen, parallel dazu den Druck am Ventildeckel messen, ob der Druck über die Ventile entweicht?
Ich werde erst einmal den Tipp aufnehmen und auf das 20W50 mit LM VSD-Fit umölen. Wenn es wieder Frühling wird, dann die VSD am eingebauten Kopf erneuern.
Kommen dabei die Hydrostößel und Nockenwellenlager prinzipiell neu mit hinein (vgl. Zahnriemen und WaPu)?
Wenn der TE aber Ölverlust aufgrund von Kolbenringen oder Ventilschaftdichtungen unterscheiden will dann klappt das :
Wenn die Kolbenringe ein Problem haben ist die Kompression schlecht. Wenn die Ventilschaftdichtungen undicht sind gibt es keine Auffälligkeiten beim Kompressionstest.
Ja, soweit klar. Aber wenn die Ventile nicht korrekt schließen würden, ist der Druck auch weg. Wird der Druck dann am Ventildeckel gemessen?
Ich möchte eigentlich auf den Test verzichten, da kein Benzin im Öl und die Fahrleistung ok sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass 1L Öl/1tkm durch die 8 VSD gedrückt werden. Hatte vorletztes Jahr die Motorleuchte gesehen, fuhr nur noch auf 3 Töpfen. Die 3. Kerze konnte nicht mehr, hatte einen Ölkohlepopel an der Elektrode.
Die Kompression ist schlecht wenn die Kompressions/Verdichtungsringe defekt sind, das hat aber garnix mit den Ölabstreifringen zu tun, wenn letztere defekt(verkokt oder sonstwas sind steigt der Ölverbrauch die Kompression ist aber unbeeindruckt.
#13 Ich auch :o Der Kompressionstest bringt im Fall des flüchtigen Öls nix genaues.
Die Abstreifringe sind wegen ihres Materials sicher etwas langlebiger als die VSD. Der Aufwand, diese zu wechseln, wäre auch enorm. Wenn das Öl nirgends ausläuft, nicht über die Entlüftung abhaut, bleiben doch die VSD als Hauptverdächtige?
Wenn der Deckel ab und die NW runter ist, die Hydros (sind noch leise) mit tauschen (wie ZR+WaPu)oder das Geld sparen?
habe die VSD gewechselt. Werde den Ölverbrauch nun hoffentlich nicht mehr die große Beachtung schenken müssen.
Leider hat sich nach dem Zusammenbau ein anderes Problem eingestellt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt nun bei 120km/h, bergab 140. Starten, ruhiger Motorlauf, Drehmoment und bis 100km/h alles bestens.
Habe keine Fehler im Speicher, AGR habe ich gängig gemacht, LMM mit Bremsenreiniger geduscht und Schlauch zum Benzindruckregeler erneuert. Alle Schläuche kontrolliert, sind i. O.
Kommt für mich leider nur der Zahnriemen in betracht. Darum hier bitte meine Fragen:
Wie verändert ein verstellter (max. 1 Zahn) ZR das Fahrverhalten, steuert das die Elektronik so aus, dass man es nicht bemerkt?
Kann bitte jemand sagen, ob CarPort den Winkel NW / KW mit ausliest?
Gibt es noch andere Tipps, um wieder die Höchstgeschwindikeit zu erreichen?