ich habe vorgestern, bei meinem Seat Alhambra 1,9 TDI 110PS , Bj 99, AFN, Zahnriemen(Contitech)( Umlenkrolle, Spannrolle…) , Keilriemen(Servo) , Keilrieppenriemen für die anderen aggregate(Lichtmasch…,etc…) und Wasserpumpe wechseln lassen.
Jetzt hat das Fahrzeug von anfang an weniger Motorleistung, es kommt mir vor als wird d. Turbo nicht aktiviert. Beim Gas geben im 2. 3. 4. Gang braucht es sehr lange bis es bei z. B. bei Tempo 50 oder 80 ist. Normalerweise hat es bis ca 2300 Umdrehungen gleichmäßig beschleunigt und dann setzte der Turbo ein wo man dann am Motorgeräusch die Beschleunigung und selbst am Fahrzeug gemerkt hat. Und zudem hat d. Motorgeräusch zugenommen. Ist das normal?
An was kann es liegen? Ist es vielleicht auch normal,bezüglich Beschleunigung, braucht es Zeit bis der Zahriemen eingefahren ist? Vor der Reparatur hatte es definitiv mehr Leistung , d.h. das Fahrzeug hat viel besser gezogen. Jetzt fühlt es sich so an als bliebe er an einem Punkt stehen, egal wie viel gas ich gebe. Komisch oder?
Mir hatte der Meister noch mitgeteilt und steht auch auf der Rechnung , dass er d. Verteilereinspritzpumpe abgesteckt und d. Förderbeginn neu eingestellt hat.
Kann es vielleicht an der Einstellung liegen oder hat vielleicht der Kfz-Meister was verbockt?
Ich bedanke mich im Voraus! Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen
Franz, Du solltest die Werkstatt dringend auffordern, dieses Problem zu beheben. Zahnriemen einfahren ist großer Schwachsinn. Zudem ist so eine Angelegenheit ein heikles Thema, schnell kann es da zu kapitalen Motorschäden kommen.
Das Auto muss nach dem Zahnriemenwechsel MINDESTENS so gut laufen wie vorher. Ansonsten ist was falsch gemacht worden. War es eine Vertragswerkstatt??
Zum technischen können Dir sicher andere mehr sagen, als ich es könnte.
erstmals danke für deine schnelle Antwort. Es war kein Vertragswerkstatt. Ist eine normale Werkstatt, der Meister arbeitet alleine, was auch einer der Gründe war, dass ich mein Fahrzeug bei Ihn machen lassen hab.
Ich werde Ihn dann sobald wie möglich ansprechen, danke nochmals.
An alle: Für weiter Vorschläge wäre ich sehr dankbar
ich denke mir auch das, da etwas falsch gelaufen ist, nicht abgesteckt (das kann ja schon auf der Rechnung stehen aber ob das so gemacht worden ist ist eine andere frage ich will da aber auch nichts unterstellen) oder der Förderbegin wurde falsch eingestellt.
Auf jedenfall zurück zur Werkstatt und reklamieren!!! (ich denk mir das hatt nichts damit zu tun ob Vertragswerkstatt oder freie Werkstatt der Meister müsste dies auch gut hinkriegen)
Ich persönlich würde den Weg zur Werkstatt aber nicht mehr mit dem eigenen Auto machen, sondern mit öffentlichen Verkehrsmittel. Mein Auto würde sowas nur noch mit dem Hänger machen. :? :? :?
wenn ich die Berichte hier im Forum so richtig deute, dann passieren beim TDI-Zahnriemenwechsel in einer Nicht-Vertragswerkstatt mehr Fehler, als in einer Vertragswerkstatt. In vielen Berichten hier im Forum kann man das nachlesen.
Damit will ich nicht sagen, dass die kleine freie Werkstatt um die Ecke einen Zahnriemenwechsel nicht ordnungsgmäß hinbekommen könnte, aber die Gefahr, dass was schief läuft ist wohl größer, wenn man es mal statistisch betrachtet.
Wenn man jetzt böse wäre, könnte man vermuten, dass durch das explizite Erwähnen des Absteckens auf der Rechung schnell noch das korrekte Vorgehen dokumentiert werden sollte, weil schon vorher bemerkt wurde, dass irgendein (hoffentlich nicht schwerwiegender) Fehler passiert ist und man nicht in Verdacht geraten wollte, dass nicht abgesteckt wurde.
Aber wir sind ja nicht so böse [-X
Wie dem auch immer sein, alle Alarmglocken sollten läuten!!!
Ich sehe bei einem Zahnriemenwechsel nicht notwendigerweise einen Grund, den Förderbeginn neu einzustellen!
Die Einspritzpumpe wird abgesteckt, um sie in einer bestimmten Position zu fixieren. Gleichzeitig werden auch Nockenwelle und Kurbelwelle abgesteckt und damit fixiert. Dann kommt ein neuer Riemen drauf und an dem Einspritzzeitpunkt sollte sich nichts geändert haben.
Den korrekten Einspritzbeginn sollte man dann überprüfen, indem man mit einem Diagnosegerät oder auch VAG-COM (Vollversion) die Einspritzbeginnregelung der Einspritzpumpe ausschaltet. Diese kann einen falschen Einspritzbeginn in engen Grenzen selbst korrigieren.
Wenn sich die Leistung des Fahrzeuges verändert hat, müssen beim Zahnriemenwechsel grobe Fehler gemacht worden sein! Mein Vorschlag wäre es, zu einer VW-Vertragswerkstatt zu fahren und den korrekten Einspritzzeitpunkt mittels Diagnosegerät (bei deaktivierter Regelung der Pumpe) überprüfen zu lassen. Ich gehe davon aus, dass dabei herauskommt, dass der Einspritzzeitpunkt grottenfalsch ist. Mit dem Befund kannst Du dann zu Deinem Meister fahren. Wenn er was auf sich hält, wird er wohl zustimmen, den Einspritzzeitpunkt in der VW-Werkstatt richtig zu stellen. Hoffentlich übernimmt er auch die Diagnosekosten. Ich würde ihn aber nicht weiter an dem Fahrzeug herumbasteln lassen.
0) es muss schon ganz grob etwas verkehrt gelaufen sein, weil wenn der Motor anspringt, dann stellt das Steuergerät den Förderbeginn in gewissen Grenzen selber ein.
1) ich würde nicht mehr mit dem Motor fahren, um Folgeschäden zu vermeiden. Als erstes ist der Fehlerspeicher auszulesen, wie mein Vorschreiber schon schrieb, dann die Steuerzeiten zu überprüfen.
Ich hab das beim Zusammenbau nach meinem Motorschaden in einer Samstagsnachtaktion an der Nockenwelle mit einem 10/11 er Maulschlüssel und an der Pumpe mit einer abgesägten Verlängerung gemacht.
2) Mein AFN läuft nach dem Zahnriemenwexel meist etwas besser als vorher
3)Kennt VW sich mit den alten VEP Typen eigentlich noch aus??
4) Alles sehr suboptimal, weil das Ganze Geschraube zum Abbau der Zahnriemenabdeckungvon vorn losgeht… Obwohl, die Kurbelwellenmarkierung ist am Schwungrad und die Nockenwellenstellung lässt sich nach Abnahme des Ventildeckels „Abstecken“. Für die Pumpe fällt mir jetzt kein Workaround ein
5) Eventuell wurde der Motor rückwärts gedreht und dabei unwissentlich die Verschraubung der unteren Zahnriemenscheibe gelöst.
6) NICHT MEHR FAHREN, ES BESTEHT DIE GEFAHR EINES KAPITALEN MOTORSCHADENS
Sagen wir mal er hat nicht abgesteckt, was kann da passieren. Kann man davon ausgehen, dass ich jetzt schon am Motor irgendwelche Schaden davon trage? Und kann er nachträglich, den eingebauten Zahnriemen, dann wieder in Ordnung bringen?
Wenn er nicht abgesteckt hat und jetzt nachträglich absteckt und den Zahnriemen wieder justiert , kann ich dann mit gutem Gewissen davon ausgehen ,dass dann keine Probleme mehr auftreten?
Und was sagt Ihr zum Motorgeräusch, der hat sich nämlich auch verändert, so dass es an Geräuschkulisse zugenommen hat. Und ich spüre im Innenraum mehr vibrationen und mir kommt es auch vor das der Motor unruhig läuft.
Oder sollte ich so wie es der dieselmell vorgeschlagen hat , gleich zu Vw und überprüfen lassen?
meine Erfahrung mit der VP-TDI ist, dass wenn der statische Förderbeginn richtig eingestellt wird (abstecken), der dynamische Förderbeginn auch wieder passt (zB VAG-COM). Prüfen sollte man es dennoch, weil man zwar idR innerhalb der Toleranz ist, aber nicht immer auf der Ideallinie (wer Wert drauf legt…).
In deinem Fall vermute ich, dass dein Werkstatt, wie es vielen tun, einfach nur der alte und der neue Riemen mit Farbstriche wieder in die „gleiche“ Position gebracht hat (also ohne Absteckwerkzeug). Sieht man, wenn man auf die Räder schaut. Passiert leider oft, aber nicht nur bei freie Werkstätten……
Eine andere Möglichkeit wäre, dass er irgendein Kabel nicht drauf gesteckt hat, das müsste aber ein Fehler im Speicher und gegebenenfalls Notlauf auslösen.
Ich wurde sofort nachbessern lassen. Es ist nicht dein Problem, sonder seins. Daher wurde ich erstmal abwarten, was er sagt, bevor ich zum Freundlicher gehen wurde. Freundlicher kostet Geld.
Falsche Steuerzeiten ändern auch das Geräusch vom Motor, manchmal sogar dauerhaft (Motorschaden). Glaube aber, dass es im diesen Fall aber noch kein Problem ist. Wenn es „nur“ Leistungsverlust ist, wird es wohl noch keinen feindlichen Berührungen im Motor gegeben haben. Wenn doch, ist es auch wieder das Problem von deiner Werkstatt.
an meinem AFN habe ich bislang 3 mal den ZR gewechselt. Und immer habe ich mir die Augen und die Finger mit einem Spiegel verbiegen müssen, um den OT in der Kupplungsglocke abzulesen.
Gibt es am AFN irgendwo die Möglichkeit den OT festzustellen und zu fixieren wie z.B. bei meinem ASZ ( mit dem Spezialfeststeller)?
Wenn nicht und die Werkstatt des Threaderstellers hat die Riemenräder der VEP und der NW ( wie auch vorgeschrieben) gelöst, ABGESTECKT und wieder fixiert, kann aber schon etwas daneben stehen…
ich war heute morgen in der Werkstatt und habe die Probleme den Meister geschildert. Er meinte, dass es an dem Einspritzzeitpunkt nicht liegen kann, er habe es elektronisch richtig eingestellt .
Er hat die Kabeln überprüft und hat letztendlich festgestellt, dass der Stecker zum Luftfiltergehäuse nicht richtig saß. Angeblich ist es der Stecker vom Luftmassenmesser.
Fazit: Jetzt läuft er wieder und hat auch Leistung.
Bin nur kurz gefahren, ich werde es später intensiver testen.
Meine Frage: reicht es aus, dass er den Stecker einfach wieder einsteckt , da er d. Fehlercode nicht nachgeprüft hat. Normalerweise muss doch nach dem der Stecker draußen war, einen Fehler gespeichert haben oder?
Muss der Fehlercode gelöscht werden oder kann man einfach so weiter fahren?
Da ja der Luftmassenmesser nicht eingesteckt war , kann es vielleicht dadurch schon zum Motorschaden kommen oder genügt es einfach den Massenmesser einzustecken und
ich brauche somit nichts zu befürchten?
Zwar ist d. Motorgeräusch immer noch laut, aber dies wäre laut Meister normal. Da die Gummis der Verkleidung unterhalb des Motors defekt sind, hat er es nicht ausgetauscht , da angeblich nicht mehr viel zu machen ist.
Das Motorgeräusch finde ich nicht normal. Ist es dann ein Klappern von der Abdeckung, oder wirklich ein Nageln?
Wegen der Stecker. Da passiert der Motor nichts, es wird ein Fehler abgelegt, die aber nicht weiter stört. Ob der Fehler von selber verschwindet, weiß ich nicht (manche Steuergeräte behalten Fehler nur ein bestimmte Anzahl Starts).
Die Aussage wegen die Abdeckung verstehe ich nicht wirklich, aber wenn er hebt, passt es schon.
Beim Durchlesen hatte ich mir jetzt auch schon gedacht dass könnte auch nur ein abgesteckter LMM sein
Zu Deiner Beruhigung: Durch einen abgesteckten LMM kann kein Motorschaden entstehen und es wird auch kein Fehler im Fehlerspeicher eingetragen der zu Löschen wäre
Über den Luftmassenmesser wird festgestellt wie viel Luft in den Motor gelangt und daraus die benötigte Menge Kraftstoff berechnet (stark vereinfacht). Fehlt dieser Messwert wird ein niedriger Ersatzwert verwendet um den Motor nicht zu gefährden
kein Fehler, oder kein Problem, wenn der Fehler drinnen bleibt? Mein damalige TDI gab mehrere Fehler, sogar im ESP (fehlendes Lastsignal, ESP ausgeschalten)
Wegen ein Stecker vergessen, ich habe es weiter oben geschrieben und nicht nur gedacht (das erste war eine Frage, das zweite war ein Spaß!)
so sehe ich das auch. Er hat aber sogar das Geräusch, wenn der LMM wieder aufgesteckt ist. Der Werkstattmeister sagt es wäre der Motorabdeckung :? Ganz so überzeugend finde ich diese Aussage nicht, vorallem lässt es sich leicht prüfen…
ich habe nochmal ein Testfahrt unternommen. Die Leistung ist sogar bißchen besser als vor d. Zahnriemenwechsel. Aber ich weiß nicht warum d. Motor so laut ist, hört sich an wie beim Saugdiesel (VW T4). Ich denke auch nicht, dass es was mit der Abdeckung unterhalb des Motors zu tun hat. Vielleicht kommt die Vibration von dem Teil, aber d. Motor ist einfach zu laut, so als wär die Drehzahl erhöht, obwohl laut Drehzahlanzeige alles normal scheint.
Kann es evtl am Motorlager liegen, die waren vorher schon bißchen schlecht, aber nicht so dass ich am Lenkrad vibrationen spürte. Vibrationen am Lenkrad waren vorher auch vorhanden, aber nicht deutlich , wie es jetzt der Fall ist. Sogar im Innenraum vibrieren lose Sachen.
Ab und zu ist auch Motornageln zu hören, vorallem wenn d. Motor warm ist. Dieses Geräusch war vorher auch nicht zu hören.
Kann es an dem neuen Zahnriemen liegen, dass er eine bestimmte Zeit braucht bis es eingefahren ist?
Wie kann man den Motor zusätzlich dämmen, das im Innenraum wenig zu hören ist. Ich war schon vorher mit dem Motorgeräusch bei Autobahnfahrten nicht zu frieden, da der Inneraumgeräusch einfach laut ist.
Da ich ja jetzt mehr Leistung am Fahrzeug verspüre, kann es passieren, das dann dadurch der Verbrauch auch steigt ?
Wenn der Förderbeginn zu früh steht, nagelt er soweit ich weiß mehr (Grundeinstellung MWB 4 wechselte mein damalige von Früh auf Spät). Steht er zu spät weniger. Vielleicht hast du jetzt mehr Leistung und mehr Geräusch, weil er vorher zu spät stand. Oder er steht jetzt zu früh. Unwahrscheinlich, weil da müsste er schon extrem daneben stehen/gestanden sein.
Prüfe mal den Förderbeginn, oder lass prüfen. Weiter wurde ich nichts unternehmen. Es fehlt keine Leistung, wodurch verstellte Steuerzeiten (da ist es auch recht laut) mich als unwahrscheinlich erscheint… Wenn es dir nicht in Ruhe lässt, musst du auch noch die Steuerzeiten prüfen.