Ich mache seid 13 Jahren hauptberuflich Leistungssteigerungen/Umbauten/Reparaturen an der MA70 und dem JZA80, meines Wissens nach gibt es keinen Motor der anssatzweise das Potential des JZA80 2 JZGTE erreicht, einer meiner Kunden hat mit org. Motor 1001PS gedrückt, zur Zeit fährt er einen von mir umgebauten Motor mit min 1100 bis 1200PS mit E85.
Anbei ein Video auf der 1/4 Mile mit 1700KG Lebendgewicht:(10,4sec/230KM/H mit Schaltgetriebe)
Beim 7M gab es Probleme mit ZKD und Kolbenkippern, aber Rostbefall haben beide so gut wie nicht, zumindest nicht mit dem Sharan vergleichbar, über den Lexus brauchen wir hier nicht reden, diese Qualität wird VW niemals erreichen(auch nicht dessen Haltbarkeit)
Elektronikprobleme gibt es nicht, AT Getriebe halten locker 500PS und 700NM, ohne Umbau über zig tausend KM.
Wir brauchen die SGA hier ja nicht mit 1000PS-Autos vergleichen - das ist doch eine ganz andere Liga oder Zielgruppe. Halten sollen die SGAs auch nicht bloß zigtausende km sondern derttausende. Am Experimentierfeld werden andere Kriterien verlangt, denke ich.
@Mavo: Ein bißchen erschreckend ist es schon, wenn ich unter meinem 97-er Galaxy stehe und nach oben schaue. Etwas angegriffen sehen die Teile dort schon aus. Für das Pickerl war es aber noch nie ein Hindernis. Einen Rostschaden habe ich auch im Bereich des linken hinteren Kotflügels, den lasse ich demnächst billig beheben. Leichte Rostspuren sind im Bereich der Motorhaube und der Heckklappe auch zu erkennen. Aber mein Wagen ist ja schon 12 und damit hat er bald das 1,5-fache der (deutschen) Abwrack-Altersgrenze erreicht.
Ich hab bislang nur deutsche Autos gefahren - wenn man unsere drei Portugiesen mal dazuzählt, waren es insgesamt 8 in 20 Jahren. Von den 4 Dienstwagen in 9 Jahren mal abgesehen.
Seit Juni waren wir da auch etwas flexibler - ein V40 tut seinen Dienst für uns. Und er macht es nicht schlecht, obwohl auch er im Außendienst rangenommen wird (wer meine Fahrweise kennt, weiß, was ich meine). Der „Elch“ (das sagt sogar mein Kleiner zu ihm) hat mich so überzeugt, dass ich auch für den Erstwagen den deutschen Horizont gern zu überschreiten bereit bin.
Denn so ganz problemlos waren meine deutschen Autos auch nicht: Der Fiesta war eher ein Fiasko. Wurde durch den Kadett abgelöst - den hab ich zum Glück rechtzeitig verkauft, bevor er die hinlänglich bekannte braune Pest an den hinteren Radläufen ausbilden konnte. Dafür nervte der folgende Vectra mit zahlreichen defekten Steuerteilen für Motorelektronik und ABS. Da gingen schon einige Talerchen den Bach runter (aber wenigstens war er sparsam).
Während mein erster Alhambra überhaupt nicht rumzickte, war der folgende Sharan mit Verlaub eine Katastrophe: da gingen selbst die absolut untypischen Sachen noch reihenweise kaputt. Einiges, aber nicht alles steht in meinem Blog.
Unseren jetzigen Ali fährt hauptsächlich meine Frau. Da ist mir egal, ob die Karre meckert. Na nicht ganz: wenn Frau sich laut genug beschwert, geht der Wagen weg. Ich hab da schon ein paar Favoriten auf der Liste :-# :D/
Den übermäßigen Vorteil eines deutschen Herstellers kann ich aktuell nicht erkennen. Andere schlafen auch nicht auf dem Baum im Stehen. Die Zeiten, wo man einen Japaner oder Koreaner allein wegen der Herkunft abtun konnte, sind zumindest für mich vorbei. Und die leicht großkotzige Preispolitik eines in der räumlichen Nähe meines Wohnortes angesiedelten deutschen Herstellers nervt mich ehrlich gesagt gewaltig. Wenn ich sehe, dass ich kaum einen motor- und ausstattungsmäßig brauchbaren Tiguan unter 40.000 Euro bekomme und das mit den Preisen eines XC60 vergleiche, der mir deutlich mehr Platz bietet und dessen Wiederverkaufswert kaum schlechter sein dürfte, dann kratz ich mich bei der Entscheidungsfindung schon längere Zeit am Kopf. Ein Koreaner (z.B. Santa Fe) liegt deutlich drunter. OK, der bringt vielleicht im Wiederverkauf auch nicht so viel. Aber erstens interessiert mich der Wiederverkauf herzlich wenig, wenn ich das Ding bis auf die Hupe runterfahre, und zweitens krieg ich beim Tiguan nach 5 Jahren nicht wirklich 15000 Euro mehr im Verkauf. Und selbst wenn doch: Ich hab 15.000 Euro für 5 Jahre gebunden. Tut das not? Ist das deutsche Auto das wirklich wert?
Ach ja, bei VW gabs gerade 4,2 % Lohnerhöhung. Im März gibts dann die neue Preisrunde für Tiguan, Passat und Co.
Aber weder bei den Fiasko Fiesta noch die Opels handelt es sich m.M. um „deutsche“ Autos!
Weil ein amerikanischer Konzern in Deutschland Produktionsstätten betreibt handelt es sich m.M. noch lange nicht um eine Firma die ihre damit erzielten Gewinne hier versteuert und dem deutschen Recht unterliegt.
Gerade die Opelkrise zeigt m.M. wie gefährlich diese Denkweise für den deutschen Binnenmarkt ist. Aber offenbar sind nur wenige Politiker bereit, dies öffentlich Kund zu tuen…
Bin mal gespannt, wann (nicht ob!) das dicke Ende für uns Steuerzahler kommen wird.
Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, das ein kanadischer Konzern mit russischem Geld und österreichischem „Vorzeige-Chef“ den Karren aus dem Dreck ziehen wird, ohne sich dieses vergolden zu lassen.
Frage mal die Belgier, Spanier und Briten, was sie von dieser Übernahme halten…
Nun, das nennt man wohl Pech!
Wie sagt man so schön „Gleiches Band - gleiches Auto“.
Der einzige Unterschied ist m.M. die Werkstatt und wie sie damit umgeht…
Ich denke, das die meisten deutschen Autos, nicht mehr für den deutschen „Otto-Normalverbraucher“ als Privatwagen gebaut werden!
Die Produkt und Preispolitik der Hersteller zielt eindeutig auf den Firmenwagen und Leasing Markt ab.
Unterhalte dich mal mit einem Bankangestellten, wieviel Autos auf „Pump“ finanziert sind… (Lasse dir evtl. mal im Safe die einbehaltenen KFZ-Briefe vorallem unter „A“,„B“ und „M“ zeigen…)
Solange dieses Konzept funktioniert und sie trotz der Krise davon leben können, wären die Hersteller doof daran etwas zu ändern.
Lieber die, als irgendwelche anderen ausserhalb der EU!
Oder wo glaubst du, das sie ihr mehrverdientes Geld ausgeben werden?
Die gebe ich gerne zurück…
Vor einigen Wochen wurde auch mir ein ziemlich unmoralisches Angebot gemacht, das meinen Standpunkt ziemlich zum Wanken gebracht hat.
(Irgendwo hat auch mein Patriotismus finanzielle Grenzen…) :-k
Um noch mal kurz auf Opel zurückzukommen: Meiner Kenntnis nach hätten die zunächst die Gewinne in Deutschland versteuert. Wenn nicht irgendeine Klausel in irgendeinem der Verträge dies verhindert hätte, weil die deutschen Gewinne zur Minderung amerikanischer Verluste verwendet wurden. Damit war die Nummer dann durch. Es waren einfach keine Gewinne mehr da, die versteuert werden mussten.
Derlei Taschenspielertricks gibts aber nicht nur in der Autobranche.
Aber ist an dieser Stelle auch egal. Ich greife noch mal Deinen letzten Satz auf:
So siehts bei mir auch aus. Deutlicher formuliert: Ein deutsches Auto hat bei mir keinen Deutsch-Bonus. Es reiht sich ganz normal in die Auswahl ein; mehr nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass ich egal für welches Auto beim Kauf deutsche Mehrwertsteuer zahle, Reparaturen in Deutschland erledigen lasse (es sei denn, es geht was im Urlaub kaputt) und auch sämtliche Kosten aus dem Betrieb des Fahrzeuges heraus in Deutschland entrichte (auch hier: Komponente Urlaub bleibt außen vor). Den Bezug von Ersatzteilen lasse ich bewusst mal weg - die Teile kommen weder beim deutschen Auto noch beim Fahrzeug mit Migrationshintergrund alle aus Deutschland, ist also kein guter Ansatz bei der Meinungsbildung.
Ich denke, für nicht wenige ist in der Summe der Unterhalt des Wagens kostenintensiver als die Anschaffung. Und der Unterhalt findet in aller Regel doch hauptsächlich in Deutschland statt. Da hängen zwar vielleicht nicht ganz so viele Arbeitsplätze dran, aber es geht letztlich doch ne ganze Menge Geld über deutsche Tische.
Das die bekannten Marken aus Stuttgart und Bayern schon immer etwas mehr für „Besserverdienende“ bzw. diejenigen war, die „die Allgemeinheit“ an den damit verbundenen Kosten teilhaben lassen konnten, war von jeher so und m.E. auch ok (abgesehen von der Kosten-Beteiligung der Allgemeinheit…).
Wenn man einen M… oder B… gefahren hat, dann war das ein „Statussymbol“ (z.B. eines erfolgreichen Unternehmers).
Ich meine es gab Zeiten, da fuhr ein Apotheker einen M… (E-Klasse und deren Vorgänger) und sein angestellter VW (Golf). Die Fahrzeughersteller haben mit ihren Produkten (und Preisen) eine bestimmte Käuferschicht angesprochen und waren im Wesentlichen nur in den Randbereichen Ihrer Produktpalette Konkurrenten.
Das Beispiel mit dem Apotheker und seinem Angestellten ist heute nicht selten umgekehrt (Phaeton/A-Klasse)…
Die Ausdehnung der Produktpalette führte m.E. auch zu einer Aufweichung der preislichen Grenzen.
In den Anfängen der groß angelegten Plattform Bauweise (z.B. bei VW) glaubten nicht Wenige an eine, ökonomischere Herstellung zu Gunsten der Fahrzeug- und Ersatzteilpreise. Inzwischen ist klar erkennbar, dass die Kostenreduzierung bei der Herstellung zu großen Teilen von überdurchschnittlich hohen Manager-Gehältern „aufgefressen“ wird.
Nach langer Vorrede möchte ich insbesondere auf den zweiten Satz des oben stehenden Zitats eingehen.
Was dabei herauskommt haben wir jetzt bei den Banken erlebt. Sicher ist das nur sehr eingeschränkt vergleichbar, was ich jedoch zum Ausdruck bringen möchte ist, dass die Tatsache als „doof“ zu gelten, wenn man nicht ausschließlich auf Gewinn-Maximierung setzt, m.E. nicht mehr zeitgemäß ist.
hallo, nun möchte ich als neubesitzer eines gebrauchten mal meine erfahrungen schildern*nach einen 95er nagelneuen laguna und einem durch vergrößerung der familie gebrauchten T4 Transporter haben wir uns einen geholt und das erste was kam war nach kurzer zeit die 120000 er und da kam die Überraschung meine werkstatt die ich seit jahren besuchte (der cheff ist allein schrauber) entpuppte sich auf Seat spezialisiert* nun kam die rechnung gemacht wurden Zahnriemen Innenraumfilter luftfilter 4 Zündkerzen neue bremsflüssigkeit ölwechsel und kraftstofffilter die rechnung betrug sagenhafte 284.86€ und das ist für mein empfinden und dem hier gelesenden ein absolutes schnäppchen*
Manager-Gehälter spielen im Budget eines Autoherstellers keine wesentliche Rolle, auch wenn sie zuweilen recht heftig sind.
@ Jan-Papa:
Erstaunlicherweise kommen bei deutschen Autos mehr Teile aus Deutschland als bei ausländischen Autos .
In Deutschland ist ca. jeder 10 Arbeitsplatz direkt oder indirekt vom Automobil abhängig. Alleine deshalb ist es durchaus vernünftig (und von unseren Nachbarn in der EU auch praktiziert), bei gleicher Eignung einem einheimischen Auto den Vorzug zu geben.
OT: Ich kann auch heute noch nicht verstehen, warum die Abwrackprämie (wenn sie dann schon sein muss ) nicht wenigstens auf deutsche Fabrikate begrenzt wurde wie es z.B. die Franzosen mit Ihrer Prämie gemacht haben. Ist doch schließlich deutsches Staatsgeld!
Ich kann leider nicht ermessen, was „mittelbar“ alles beinhaltet. Wenn z.B. Tankstellen und Werkstätten mit dazugehören - deren Arbeitsplätze mit Sicherheit vom Automobil abhängen - , so sind das nicht wirklich Vorzüge deutscher Autos. Auch ein Japaner, Koreaner, Franzose und was weiß ich noch mehr müssen auch tanken und in die Werkstatt.
Ich vermute außerdem, dass bei „jeder 10. Arbeitsplatz“ auch die Arbeitsplätze bei Ford und Opel gemeint sind. Diese Fahrzeuge hatte mavo ja gerade nicht als deutsche Autos bezeichnet, siehe sein Beitrag weiter unten. Mady Riehl hätte bei Dalli-Dalli gesagt: „Die müssen wir leider abziehen“.
Sofern man den Straßenbau mitgezählt hat: auch kein gutes Argument.
Fazit: Ich persönlich bin vorsichtig, mir eine solche Pauschalaussage wie die mit dem 10% zu eigen zu machen, sofern ich konkret nicht weiß, was dahintersteckt.
Gleichwohl: nichts für ungut. Zum Glück kann jeder kaufen, was er möchte und für richtig hält
Das war auch eher exemplarisch gemeint. (Wenngleich die eine oder andere Gehaltserhöhung „ganz oben“ bei den Mitarbeitern am anderen Ende der Gehaltsliste sicher nicht ausschließlich Zustimmung findet.)
ich habe nochmal neue Zahlen besorgt. Von 40Mio Arbeitnehmern waren 2004 ca. 1 Mio bei Automobilfirmen und Zuliefernbeschäftigt. Also etwa 2,5% der in D erwerbstätigen. Damit sind in D mehr Leute in der Automobilindustrie beschäftigt als z.B. in der Land-, Forstwirtschaft und Fischerei!
In dieser Zahl sind nur die Hersteller und Zulieferer enthalten, also keine Tankwarte und Ähnliches.