BTT: Sind „deutsche Markenprodukte“ (mit allen Nebenleistungen) wirklich besser als „ausländische Mitbewerber“ …oder zahlt man den Aufpreis am Ende nur für „ein würdevolles Autoleben“ ?
…Wenn sie es nicht wären, wären sie bereits in den 80ern von den Japanern vom Markt gefegt worden.
Ich denke, das die deutschen Hersteller (VW, BMW, Mercedes) und ihre in- und ausländischen Tochtergesellschaften eine passende Marktniesche gefunden haben.
Das Scheitern von Opel, das zwar günstige aber kaum bessere Autos als die asiatische und europäische Konkurenz anbietet, werte ich als Bestätigung.
Mein Kommentar dazu: zum Glück hab ich inzwischen die leidvolle Wartezeit hinter mir und auch ich fühlte mich verschaukelt. Aber umbestellen kam für mich nicht in Frage, auch wegen dem abwrackgeschönten Preis-Leistungs-Verhältnis des Sharan.
Ich war mit meinem nun abgewrackten Golf 3 echt zufrieden (bis auf das nach Familienzuwachs zunehmend schlechtere Platzangebot), und der Sharan ist auch echt Klasse, ich denke das Warten hat sich gelohnt.
Mehr Ehrlichkeit und bessere Logistik bei VW würde ich mir natürlich auch wünschen, aber die Schmerzgrenze war noch nicht überschritten. Genügend Raum für Verbesserung ist natürlich schon.
Zur Abholung des Sharan durfte ich einen fast neuen Citroen C4 Picasso als Leihwagen fast 800 km mit kleinem Umweg nach WOB fahren. Technisch hatte der einige Finessen, die ich mir im Sharan auch vorstellen könnte, und sogar der mir völlig ungewohnte Blick in die Mitte zu den Instrumenten war überraschend angenehm. Aber der Motor … eine Katastrophe. Trotz mehr als 80 KW laut Fz-Schein fast kein Durchzug (und ich bin kein Raser!), der Sharan ist ein Rennwagen dagegen, der Golf erst recht. Ich war froh dass ich ihn wieder abgeben durfte und hätte ihn auch keinen Tag länger fahren wollen.
Fazit: jeder hat natürlich seine persönlichen Kriterien zur Autowahl. Aber eine ausgiebige Probefahrt sollte unbedingt dazugehören, nicht nur die Daten auf dem Papier. Wenn VW die angegebenen Lieferzeiten massiv überschreitet bin ich weiterhin der Meinung dass man vom Vertrag zurücktreten kann. Das macht aber nur Sinn wenn man wirklich lieber ein anderes Auto kaufen möchte.
Mein Sharan hatte einen kapitalen Elektronikschaden. KVA: etwa 4.000 Euro. Der Kilometerstand betrug, wenn ich es recht in Erinnerung habe, etwa 200 tkm. Da der Dicke jedoch immer in der gleichen Werstatt gewartet und repariert wurde, wurde eine Sonderkulanz gewährt. 50% und einen Sondernachlass beim nächsten Zahnriemenwechsel. Die Kulanz teilten sich der Händler und VW zu gleichen Teilen. Das nenne ich Teamarbeit.
Sicher?
Ich denke die Werkstätten (gerade die Vertragshändler) haben einen unglaublichen Druck, von dem wir als Kunden nichts mitbekommen.
Die Serviceberater werden nach Umsatz beurteilt. Konzerninterne Tests machen ihnen auch noch zu schaffen. Ich wurde bestimmt 4x in meinen Sharan Jahren von Wolfsburg angerufen, und zur Qualität der Werkstatt bis ins Detail befragt. Diese Bewertung bekommen die Händler dann aufs Brot geschmiert. Ob positiv oder negativ. Ob die Bewertung der Kunden dann immer objektiv ist, sei dahin gestellt. Die Suppe auslöffeln darf das Werkstattteam.
Alles Dinge die für uns als Kunden erstmal positiv klingen, aber das Arbeitsklima belasten können.
Zu den Preisen:
Es gibt etliche Teile die selten kaputt gehen. Hat die Werkstatt dann z.B. mal ein Steuergerät als defekt in Verdacht, muss sie ein anderes einbauen. Also wird es bestellt. War es aber doch nicht die Ursache, sitzt die Werkstatt auf den Kosten, da diese das Teil nicht zurückgeben kann.
Alle machen ihren Job um Geld zu verdienen. Du genauso wie ich auch. Warum gehen denn soviele Händler in die Insolvenz oder geraten in Schwierigkeiten obwohl die Werkstatt voll ist? Ich denke nicht die Werkstätten schaufeln das Geld, sondern die Marke im Hintergrund, das Finanzamt, die Lohnkosten, etc.
Ich möchte heutzutage kein Vertragshändler mehr sein. In meiner Nähe hat ein großer BMW Händler vor Jahren seinen BMW Vertrag gekündigt. Heute ist er als freier EU Neuwagenhändler und freie Werkstatt tätig. O-Ton des Inhabers: „Der richtige Schritt zur rechten Zeit. Nun sind wir gesund und verdienen auch etwas.“
Bei vielen Punkten hast Du bestimmt recht. Vorallem was die Preise angeht. Die sind schon heftig. Aber die Ursache liegt m.E. nicht beim Händler.
@mavo: Opel hatte mit Sicherheit jahrelang die falsche Politik. Wenn ich mir aber die aktuellen Modelle anschaue bin aber anderer Meinung. Der Corsa von meiner Frau ist wirklich klasse verarbeitet. Wir bekamen im Dezember beide unsere neuen Autos fast gleichzeitig, Ich den Sharan, sie den Corsa. Der Opel hat bei näherer Betrachtung die bessere Figur in der Verarbeitung gemacht als der Sharan. Dieser Meinung bin ich heute immer noch. Bislang keinerlei klappern oder ähnliches. Der Corsa war noch nie in der Werkstatt.
Ich versuche irgendwie immer über meinen Tellerrand hinaus zu schauen. Wenn ein anderes Produkt plötzlich besser ist, warum soll es schlecht sein, nur weil Opel, Ford, Renault, Citroen, oder anderes draufsteht? Ein wenig mehr Offenheit würde ich mir diesbezüglich wirklich im SGAF wünschen.
Damit meinte ich, dass es für mich unerheblich ist einen möglichst guten Wiederverkaufswert zu haben.
Renault z.B. hat zwei Teileserien, die über die Werkstätten verkauft werden. Einmal Premium mit Renault-Label, einmal Budget ohne Renault-Label. Dritt-Anbieter-Teile lohnen sich preislich nicht.
Du kannst mittlerweile jedes Auto auslesen. Du musst nur das nötige Werkzeug dazu haben und ob VAG Com schöner ist … ?
Die gibt es. Fahr doch erst mal ein anderes Auto, dann suchst und findest Du auch
Genau, aktuell 30TKm zwischen den kleinen Service-Intervallen, alle 60TKm eine große Inspektion, Zahnriemen bei 120.000km (!!). Mein Öl in der Werkstatt kostet übrigens 11,40€/l …
Warum sind die Inspektionen beim SGA oder Golf dann nicht kostenlos?
Siehe aktuelle Pannenstatistik. Huch, lese ich da Citroen und Renault ???
Das ist ein Scherz, oder?? Nun ja, ich habe zur Zeit das Glück eine Vollausstattung zu fahren und liege bei etwa 25TKm/Jahr.
In der Vollausstattung ist übrigens mehr drin als fünf Sitzplätze und ein Lenkrad…
Okay, es ist ein Scherz!
Wie oben schon gesagt, es ist schwer und offenbar für manchen auch unmöglich über den Tellerrand zu schauen ohne zum Teil lächerliche Vorurteile zu haben. Mich würde mal interessieren, wer in den letzten sagen wir vier Jahren mal über einen längeren Zeitraum einen Opel, Citroen, Peugeot oder Renault gefahren hat …
Zwar nicht in den letzten 4 Jahren sondern bereits 6 Jahre. Wir hatten insgesammt 3 Opel Zafira.
Einen fuhr meine Frau (1.8 Benziner) und zwei habe ich verschlissen. (2.0 DTI und 2.2 DTI) die beiden Diesel habe ich jeweils fast 300tkm gefahren, und die waren beide erheblich zuverlässiger als die Sharans. Wesentlich weniger Werkstattaufenthalte. Grob gesagt fuhren beide von Wartung zu Wartung. Keine teuren Elektronikfehler, keine Antriebswellen, keine Kurzschlüsse im KI welche die komplette Elektronik lahmlegen, kein Relais 109, immer funktioniernde Scheibenwischer, Koppelstangen waren erst keine verbaut, der abblätternde Softlack war auch kein Thema, die Türen gingen sanft ins Schloß ohne zu Schepppern, Kabelbrüche waren auch Fehlanzeige. Hätte Opel einen größeren 7 Sitzer gehabt (der Sintra war ein Ergebnis der von mir erwähnten falschen Politik und daher kein Thema), wäre ein Sharan für mich kein Thema gewesen und ich nicht hier gelandet
Der Zafira meiner Frau hatte null ausserplanmäßige Werkstattbesuche (40 tkm gefahren). Vorallem war die Teileversorgung besser als bei VW. Ich erinnere mich etliche Tage mit diversen Leihwagen gefahren zu sein, weil VW das ABS Steuergerät nicht liefern konnte.
Wie auch immer, ich meine manchmal VW lebt von einem Mythos, und dieser stammt aus Käfers Zeiten. Auch der Golf hat seinen Beitrag dazu geleistet. Hätte Opel oder ein anderer Hersteller solch einen Van wie den Sharan auf den Markt gebracht, würden wir wahrscheinlich uns totlachen über diese miese Qualität. Lest mal in anderen Foren über den Sharan. Da wird genauso gelästert wie hier über den Carnival.
Nehmt bespielsweise den aktuellen Passat oder A4.
Wir dürfen diesen nicht mehr als Dienstwagen bestellen, weil in der jüngsten Vergangenheit es zuviel Theater mit diesen Fahrzeugen gab. Rätselhafte Motorschäden zwischen 150tkm und 200tkm. Fast immer fand sich der Turbolader im Inneren des Motors wieder. Wie auch immer. Der älteste S-Max eines Kollegen hat 240tkm auf der Uhr. Und läuft und läuft (übrigens mit einem Diesel aus französischer Produktion). Der neue kommt bald. Anfags gab es ein paar Probleme, aber Ford scheint einen guten Job gemacht zu haben und hat nachgebessert.
Mit jeder Marke kann man Glück oder Pech haben.
Aber mal Hand aufs Herz:
Wäre der SGA ein qualitativ sehr hochwertiges Fahrzeug, gäb es dann dieses Forum (welches aber mit Sicherheit qualitativ hochwertig ist =D> ) mit einem sehr ausgeprägtem Technikbereich?
Wenn ich das GalIII/Max Forum hier betrachte ist da vergleichsweise tote Hose, obwohl es beide seit 2006 gibt.
An „Auslandserfahrungen“ habe ich folgendes vorzuweisen:
Unseren Opel Corsa B 1,2i Bj 97:
110.000 Km
Muttis Einkaufswagen und der Quell meiner ewigen Freude am Autoschrauben.
Verbraucht mit seinen 45 PS mehr Sprit als mein Sharan und ist andauernd irgendwo undicht. (Motor, Kühlsystem, Innenraum usw.) Ausserdem fallen gerne mal irgendwelche Elektronik Teile wie z.B. Sensoren aus
Aber nie ernsthafte Ausfälle die zu einer Panne führten, wie z.B. bei der Antriebswelle meines Sharan!
Dann meine Firmenwagen. Ich beschränke mich auf die letzten 10 Jahre und die Wagen die ich mehr als 10.000Km gefahren habe:
Firmenwagen: 1999-2001
Opel Astra G 1,7 DTI
Eigentlich wollte ich nicht an dieses Ungetüm erinnert werden.
Ein Pannenmonster! Mit einem Motor der dem Spruch „Ohne Power Ewig Letzter“ voll gerecht wurde.
Zwischendurch: Alle erdenklichen Leihwagen…
Firmenwagen 2: 2006-2007
Opel Signum 1,9 CDTI
Toller Wagen!
Keine größeren Pannen. Nur das der Wagen ab und zu in den Notlaufbetrieb wechselte.
Das, nicht nur bei Opel bekannte, Problem mit dem LMM wurde trotz mehrfachen Hinweis auf die Fehlerquelle nicht behoben.
Der LMM wurde nicht gewechselt, weil der Fehlerspeicher nichts anzeigte und daher nichts darüber in den Opel Reparturleitfäden stand…
Liegengeblieben nach platzen eines Kühlwasserschlauches.
Aber der LMM war zumindest okay…
Firmenwagen 4: 2008
VW Passat Variant B6 2.0TDI DSG
Perfektes Fahrzeug! Bis auf die imho immer schwächer werdende Anmutungsqualität der VWs
Die Türverkleidungen sind z.B. imho angesichts des Preises ein schlechter Witz !
Firmenwagen 5: 2008-2009
Wieder ein
Opel Vectra C Caravan 1,9 CDTI
Diesmal aber ohne „negativen Befund“
Riesig großer Laderaum! Sehr komfortabeler Reisewagen…
(Allerdings mit ein Wendekreis wie ein Güterzug!)
Danach nur noch Leihwagen
U.a. Ford Smax 2.0 für 8 Wochen.
Tolles Auto, mit kleineren Problemen beim „Handling“.
U.A. kaputtes Hemd durch scharfe Blechkante der hinteren Tür im Einstieg. Durch die Klappsitze rel. kleiner Kofferraum.
Anmutungsqualität gegenüber den ersten Modellen von 2006 deutlich gesteigert!
Die Krönung meiner Leihwagen waren übrigens ein Ford Focus, der mir auf dem Hof des Verleihers ausgebrannt ist, ein Citrön Picasso (Altes Modell) der mitten in einer BAB Baustelle stehen geblieben ist (Hauptsicherung durchgebrannt) und mich peinlicherweise zum Verursacher eines 8Km Staus auf der A8 vor München machte, sowie ein Audi A4 1,9TDI dem ich meinen ersten kapitalen Motorschaden zu verdanken habe.
Vieleicht sollte ich erwähnen, das ich bis auf den Astra, nie der „Erstnutzer“ der Wagen war.
Meist habe ich die Leasingverträge meiner Kollegen zu Ende gefahren…
Oja, zum Oppel kann ich was berichten. Mein 95er Passat tdi mit 90PS ist ein Rennwagen gegenüber meinem jetzigen Astra G 2 Liter Diesel. So einen Trecker hatte ich schon mal, das war ein Golf Diesel, allerdings irgendwie aus den 80ern.
Was ich z.B. an Herstellern wie VW gut finde, dass sind die wirklich technischen Neuerungen, wie seinerzeit die ersten TDI, die dem Diesel das Treckerimage nahmen! Oder nun das DSG. Sowas sieht man bei den anderen genannten Marken eher selten. Für mich steht fest, dass der Opelnachfolger entweder aus dem VAG Konzern stammt, oder ggf. einen Stern trägt.
Ich habe die letzten 10 Jahre einen Renault Laguna gefahren, zuerst 3 Jahre einen 1er, dann 7 Jahre den 2er.
Vielleicht habe ich deshalb anderen Fabrikaten gegenüber keine Vorurteile mehr, ich empfinde den Umstieg auf mein jetziges Auto auch nicht als Abstieg, auch wenn der Galaxy im Vergleich zu einem Renault oder Citroen eher sehr schlicht und einfach ist, gelinde gesagt.
Ich denke mir, solange es nicht schlimmer kommt als die letzten 2 Jahre mit meinem Laguna 2 , bin ich mehr als zufrieden.
Ich bin in mich gegangen und habe weiter geschaut als so manch anderer.
Denn es wurde ein Amerikaner Namens Jeep…als Zweitwagen.
Ich habe Laufe der Zeit einige Autos gehabt und auch länger Probe gefahren und kann sagen das ich mich bis jetzt im Passat und mit Abstand in dem Galaxy 1 am Wohlsten gefühlt habe.
Nicht umsonst habe ich schon recht viel Geld in meinem Galaxy versenkt.
OK,letztes Wochenende kam ich in den Genuss den Touareg zu fahren in dem ich mich auch Wohl gefühlt habe. mrgreen:
Für mich ist Nebenbei nicht nur der Finanzielle Aspekt wichtig, sondern der Wagen muß passen.
Ansonsten müssten wir ja einen Tata Nano fahren.
Über Service der Werkstätten kann man Trefflich Diskutieren, welches mir Persönlich nicht liegt.
Fakt ist nur das ich das Wohl meiner Familie nicht mehr jeder Werkstatt an Vertrauen tue.
Über den 1er gibt es nichts zu sagen. Außer zu den Inspektionen sah der keine Werkstatt (Kosten rund 300DM/Inspektion). Ein klasse Auto =D>
Der 2er war ein qualitatives und finanzielles Desaster.
Ich mach es kurz, weil, um das alles aufzuzählen, was ich mit diesem Auto durchmachte, könnte ich locker ein ganzes Buch füllen.
Während der 4-jährigen Garantie und Anschlussgarantie ging es ja zumindest finanziell noch, auch wenn rund 20 Werkstattbesuche ganz schön nervig sind.
Nach dieser Zeit war etwas Ruhe, aber die letzten 2 Jahre kam es dann dicke: rund 3000€ an Reparaturen, dazu noch 3x mit Totalausfall des Autos. Das war dann der Grund für die Trennung. Wir konnten und mochten nicht mehr…
Fazit:
1.: Renault kann es. Die bauen wirklich gute Autos. Der 2er Laguna gehört nicht dazu, der letzte Megane nicht und der Espace auch nicht. Die haben mehr qualitative Mängel als ein Hund Flöhe.
Erst ab etwa 2006 passt es wieder, die Autos ab diesem Baujahr sind Spitze.
2.: Die Renault-Werkstätten sind oftmals mit ihren Fahrzeugen überfordert.
3.: frei Werkstätten können Renaults überhaupt nicht, die schaffen es meist nicht mal, den Fehlerspeicher unfallfrei auszulesen.
4.: Ersatzteile. Zum einem sind die Ersatzteile verhältnismäßig teuer. Zum anderen muss man das meiste bei Renault selber kaufen, weil es auf dem freien Markt nur eine sehr begrenzte Auswahl gibt (und die ist nicht viel billiger)
5.: Die Wartungen sind teuer. Die kleine 30.000er kostete um die 350€, die große 60.000er je über 600€. Da waren zwar Kleinigkeiten wie Bremsbeläge dabei, aber dennoch stolze Preise, wie ich finde. Der bei 120.000 fällige Zahnriemenwechsel schlägt mit etwa 800€ zu Buche.
6.: Der Wertverlust ist sehr hoch. Mein 2er Laguna kostete neu 29.000€, nach 7 Jahren und 140.000km bekam ich noch 4000€ dafür. War zwar TÜV fällig, aber ansonsten in gutem Zustand.
Zur zweiten Frage:
schlicht und einfach, ich beziehe das auf das Ambiente, sprich die Innenraumgestaltung. Sie ist zweckmäßig und irgendwie, wie soll ich sagen, abwaschbar? gestaltet. Viel Plastik, welches es auch nicht verhehlt, wie die Türverkleidungen, das Armaturenbrett. Sichtbare, schwarze Türgummi, nackte Türrahmen und solche Sachen halt.
Nicht schlimm, mich stört es nicht. Hauptsache, das Auto erfüllt seinen Zweck unauffällig und zuverlässig, das ist viel mehr Wert als mit Filz in der Himmelfarbe überzogene Gummi, welche ständig abfallen (wie bei meinem 2er Laguna )
Schlicht auch die Technik. Solche Gimmicks wie Keyless Entry, Regen- und Lichtsensor, Fensterheber mit Impulsschaltung 4-fach sucht man vergebens.
Der Antrieb ist laut und unkultiviert, zum Glück erst jenseits der 3000 Touren (da komm ich selten hin), Wind- und Fahrgeräusche sind auch von Gestern.
Dafür kann man vieles noch selber machen, weil es noch kein Zentralsteuergerät gib, welches ständig meckert. Die relativ einfache Technik ist vom Dorfmechaniker beherrschbar, ich brauche keine teure Fachwerkstatt.
So hat alles seine Vor- und Nachteile. Ich war trotz allem mit meinen Franzosen zufrieden (wenn sie denn liefen ), und ich bin bislang mit meinem Galaxy zufrieden und hoffe, dass es so bleibt. Er ist das für meine jetzigen Bedürfnisse optimale Fahrzeug, und auf das kommt es an. Schönere Autos kann ich mir wieder kaufen, wenn meine Familie wieder kleiner wird
Das stimmt. Wenn man sich durch die Renaultforen liest heißt es unisono „erst ab 09/2006 sollte man kaufen“.
Na wenn man das nicht auch auf Fordwerkstätten und TDi-Motoren übertragen kann!!
Richtig, Renault hat zwei eigene „Marken“, einmal Premium einmal Budget. Da muss man allerdings nach fragen
Meine 60.000er hat 394,-Euro gekostet, da kann man nicht meckern wie ich finde.
Hmm, ich habe hier schon Rechnungen von Zahnriemenwechseln gesehen die sich auf 1300,- summiert haben … und das nach 60.000km :-k
Joah, der Wertverlust. Kann man aber als Gebrauchtwagen-Käufer auch anders rum sehen. Mein Auto hätte neu etwa 30T gekostet, nach 18 Monaten und 55TKm waren es dann noch 15T… Wenn man vor hat, seine Autos „ewig“ zu fahren kann man bei sowas nicht meckern, oder?
Wenn man es einmal hatte will man es immer wieder. Insbesondere Keyless Entry ist ein Knaller.
Daran sehe ich, dass Du kein Panoramadach hattest. Bei den Windgeräuschen war mein Galy ab 130 km/h leiser.
… gilt auch für mich: Galy = das perfekte Auto zur richtigen Zeit. Heute geht es mit dem Renault eine Nummer kleiner aber dafür wesentlich luxuriöserer!
Leider bin ich von Sharan / Alhambra entäuscht, absolut sehr schlechte Rostvorsorge, Innenteile sowohl bei 97 und 2000 Facelift von minderer Qualität, Vorderache und Bremse einfach nur schlecht, wenn nicht der famose 1.8T wäre hätte ich nie einen 2 SGAF in Erwägung genommen, aber es gibt von anderen Herstellern nur noch größere Müllhalden (z.b Renault Espace) oder nicht mit ordentlichem Motor (Toyota Previa).
Wir fahren noch einen Lexus Aristo und einen Toyota Supra und diese Fahrzeuge sind trotz älterer EZ. um Welten besser als alles was VW herstellt.
Das beziehst Du auf den 2001er den Du jetzt fährst? Bist Du Erstbesitzer? ( > Unfall…?)
Was genau meinst Du damit?
Verschleiß der VA und schlechte Verzögerung oder wie ist das zu verstehen?
Ich nehme an Du meinst einen Lexus GS (1991 bzw. 1993-97 oder 1998-2005)? Der wurde zumindest in Japan unter dem Namen Toyota Aristo verkauft.
Ich gebe Dir Recht, dass sowohl der GS als auch der Supra mit keinem Fahrzeug von VW vergleichbar sind. In diesem Segment waren Toyota/Lexus und VW m.E. aber auch nie Konkurrenten. Weshalb ich den Vergleich zumindest für schwierig halte.
Mangelnde Rostvorsorge wäre das letzte was ich beim SGA bemängeln würde. Etwas Flugrost am Unterboden, das war alles was der Dicke nach über 300tkm an Rost hatte.
Das Fahrwerk beim SGA ist, verglichen mit modernen Autos, wirklich nicht das beste, aber man muss immer den Entwicklungsstand des SGA betrachten, und dieser liegt nunmal fast 20 Jahre zurück. Trotzdem ist der SGA ein Fahrzeug, welches in Punkto Raumkonzept, Verbrauch, und AHK Last seinesgleichen sucht. Eigentlich ein perfektes Familienfahrzeug.
Wo siehtst du hin bezüglich der braunen Pest?, im hinteren Bereich sind so gut wie alle Schnittflächen mit Rost behaftet, über die Achse hinten hüllen wir lieber das Schweigen…
Alle SGAF´s die ich bis jetzt gesehen rosten an der Heckklappe an verschiedenen Stellen, die Hohlraumversiegelung ist mangelhaft( ich habe ein eigenes Video Endoskop damit sieht man alles oder auch alles was man besser nie sieht.)
Das Konzept ist genial, keine Frage aber wie immer nicht zu Ende gedacht, es gibt auch Leute wie mich die so was gerne mit 300PS plus und Allrad hätten, die 300PS bekomme ich selber hin aber der Allrad ist fast so schlecht wie die Rostvorsorge, dann die Automatik auch nur ein Kapitel des Grauens.
VW hat mal richtig gute Auto´s gebaut (Golf II) danach ging es nur noch bergab.
Was für ihn spricht, das Faceliftmodell ist in GB für richtig kleines Geld zu haben, somit kann über einige Mängel hinwegsehen.