Xenon-Scheinwerfer: Fehlerspeicher lässt sich nicht löschen

Gleich zu Beginn muss ich gestehen, dass ich mir nicht so richtig sicher bin, ob ich tatsächlich ein Problem habe oder nur die Flöhe husten höre.

Zum vermeintlichen Problem: Ich habe irgendwie das Gefühl, dass die Scheinwerfer während der Fahrt nach unten fahren und so quasi nur den Boden direkt vor dem Auto ausleuchten. Stehe ich in der Tiefgarage, kann ich ein etwa 6 m entfernt stehendes Auto anleuchten, während der Fahrt z.B. durch einen Tunnel, muss ich schon auf etwa 2 m an den Vordermann heran, bevor ich den Lichtkegel am Vordermann sehen kann. Ich hoffe, ich konnte es einigermaßen verständlich beschreiben.

Nach meinen Kenntnisstand (Info von Georg) verhält es sich ja so, dass die Scheinwerfer nur im Stand anhand des Beladungszustandes (Niveausensoren) eingestellt werden, daher das Geschwindigkeitssignal zum Master-Steuergerät. Die Stellmotoren sind zu träge um während der Fahrt ständig nach zu justieren. Schalte ich im Stand das Licht ein, sieht man, dass die Scheinwerfer erst ganz runter fahren um sich dann einzupendeln. Soweit ist es wie es sein soll. Allerdings habe ich, wie gesagt, das Gefühl, dass sie ab einer bestimmten Geschwindigkeit wieder ganz nach unten fahren.

Ich hab mein Problem schon per PN dem Georg geschildert. Er meinte, ich soll mir mal die Werte der Messwertblöcke während der Fahrt anschauen. Das hab ich nun gemacht, allerdings werde ich daraus nicht schlau.

So sieht es etwa im Stand aus:

Während der Probefahrt ergaben sich folgende Änderungen:

- Die Spannung an Klemme 15 stieg auf konstant 13,80 V

- Die Spannung an Klemme 56b stieg auf konstant 13,40 V

- Die Geschwindigkeit änderte sich (logischerweise), allerdings zeigte sie ständig etwa 20 km/h zu wenig an

- Der Zustand des Fahrzeuges wechselte ständig zwischen 85,0 und 255,0; ich weiß allerdings nicht, was das genau zu bedeuten hat

- Der Wert des vorderen Gebers blieb quasi konstant bei 4,49 V; er änderte seinen Wert nur dann, wenn mann voll in die Eisen gegangen ist und dann nur auf etwa 4,40 V

- Der Wert des hinteren Gebers betrug im Stand ca. 2,48 V, während der Fahrt wechselte er ständig zwischen 2,38 V und 2,65 V

- Die Lampenleistung blieb unverändert bei 35,0 (irgendwie logisch)

- Die Lampenspannung wechselte zwischen 98,0 und 100,0 (auch irgendwie logisch)

- Status der Grundeinstellung blieb auch unverändert

- ABER, die Steuerspannungen beider Stellmotoren sanken auf relativ statische 52,8 %

Hätte da vielleicht jemand eine Idee, wo das Problem liegen könnte?? :anxious:

#1

So, komme gerade von meiner Odysee des Scheinwerfereinstellens zurück. Eines vorneweg: Gelöst wurde nix, im Gegenteil, ich hab nun ein anderes Problem! :evil:

Zunächst bin ich (nach vorherigen Anruf und Bekanntgabe meines Begehrs) zum VAG-Dealer. Dort angekommen wurde ich auch sofort dran genommen, ohne einen Auftrag aufzuschreiben (dazu gleich mehr). Der Mechaniker (wohl ein Lehrling) fängt gleich an mittels Prüfschirm die Scheinwerfer einzustellen, ohne vorher den Tester anzuschließen und im Steuergerät für die Scheinwerfer in den Einstellmodus zu gehen (so wird´s normalerweise gemacht: click.gif). Ok, die waren offensichtlich verstellt.

Nachdem er fertig war, bin ich wieder rein um zu zahlen. Erste Frage: Wo ist der Auftrag? Ich: Da wurde keiner erstellt. Der Leiter der Auftragsannahme: Wie? Das geht so nicht. Übrigens, Xenons? Ja, da muss man vorher mit dem Tester ran und da es kein VW ist, ist die Software nicht kompartibel. Ich: Hä? Spruch: Gleiches Band … usw. Er daraufhin: Wir sind keine SEAT-Werkstatt und wenn man mit dem Tester ran geht, stehen wir als Werkstatt drin und das geht nicht. Ich: Alles klar, danke.

Bezahlen musste ich nix.

Zuhause nach dem nächsten SEAT-Dealer auf deren HP gesucht. Dort angerufen wurde mir mitgeteilt, dass es die nächsten zwei Wochen nicht geht. Ok, mittels Telefonbuch den nächstbesten SEAT-Dealer gesucht. Einer etwas weiter weg mit dem Eintrag „SEAT-Spezialist“. Ok, angerufen, mein Begehr wieder geschildert und hingefahren. Stellte sich raus, dass es wohl ein Ehemaliger ist, eine Werkstatt, die sich offenkundig gerade so über Wasser hält. Der Mechaniker hat dann erstmal den Tester geholt und sich gute 10 Minuten eingelesen. Danach soweit alles gemacht, Einstellung passte noch. Er gab mir auch den Ausdruck mit (immerhin). Preis: 15,- EUR

Zuhause angekommen traute ich der ganzen Sache nicht. Also Läppi geholt und VAG-Com angeschmissen. Siehe da: Im Fehlerspeicher für den linken Scheinwerfer ist nun der Fehlereintrag

01539 - Scheinwerfer wurden nicht justiert

drin und der lässt sich auch nicht löschen! Selbst das Abklemmen der Batterie für gute 15 Minuten hat nix gebracht. Ich hab dazu auch mehrere VAG-Com-Versionen versucht.

Gehe ich nun in „Grundeinstellung -04“ ist in Gruppe 001 noch soweit alles in Ordnung. Allerdings in Gruppe 002 bekomme ich dann die Meldung „Abgleich nicht möglich“.

Die Stellgliederdiagnose fahren die Scheinwerfer übrigens tadellos auf und ab.

Übrigens, auch auf dem Ausdruck des Freundlichen steht in den Messwertblöcken drin, dass die Steuerspannung Stellmotor den Wert von 57,2% hat. Er meinte, das sei in der Toleranz. Gleich nach dem Umbau hatte ich jedoch, wie Georg auch, 80,0%. Ein Hinweis??

Leute, was tun sprach Zeus??? Hilfeeee … :pray:

#2

Hey Leude … kommt … lasst mich doch nicht im Stich. :frowning:

Könnte sich einer der Eggsberden vielleicht bitte äußern??

Neo … Georg … Wolfgang … Diesel … Mavo … Herr Antje … oder sonst jemand …

Hat denn keiner ne Idee, was hier los sein könnte? Ihr hab doch sonst auch für quasi jedes Problem einen Lösungsansatz. Eventuell hat auch jemand mit Xenon die Muße, Zeit und Lust und macht ne kurze Vergleichsfahrt um die Werte vergleichen zu können.

Unter Umständen wäre mir ja auch schon geholfen, wenn ich den Fehlerspeicher gelöscht bekomme. Übrigens sagte der Mech, dass die Scheinwerfer doch während der Fahrt nachgestellt werden und nicht nur im Stand. :-k

#3

Hallo Rosl,

wenn Du noch warten kannst, bis ich gleich zu Tisch war, kann ich gern mal eine Runde um den Block fahren und meine Meßwerte posten.

#4

Danke dir. =D>

Kein Problem. Ich hab seit gestern Urlaub, meine bessere Hälfte muss aber leider diese Woche noch arbeiten. Somit hab ich alle Zeit der Welt (noch). 8)

#5

So,

es hat geschmeckt :wink: und die Runde um die Ecke ist gedreht. Ergebnis im Vergleich zu Deiner Probefahrt:

- Spannung Kl. 15 konstant 14,00 V

- Spannung Kl. 56b zwischen 13,40 und 13,60 V

- Geschwindigkeit ebenfalls rund 20 km/h weniger

- Fahrzeugzustand ebenfalls zwischen 85 und 255 alternierend.

- Wert des vorderen Gebers zwischen 2,07 und 2,54 schwankend

- Wert des hinteren Gebers zwischen 2,11 und 2,97 schwankend

- Lampenleistung ab ca. 18 sec nach Einschalten konstant auf 35

- Lampenspannung langsam von 93 ansteigend, dann zwischen 95 und 97 schwankend

- Steuerspannung beider Stellmotoren ganz konstant 80,0 %!

Das komplette Log kannst Du Dir hier :click: als PDF laden.

Ich denke, Du solltest herauskriegen, warum Deine Stellmotoren nur gut 50 % bekommen.

#6

SUPER, danke dir. :prima:

Ich fürchte, dass der Grund, weshalb der vordere Geber bei mir relativ konstant bleibt der ist, dass der Haltearm am Stabi durchrutscht. Ich glaube aber nicht, dass dies sonderlich dramatisch ist. Der Georg meinte ja schon, dass original da wohl eine Abflachung ist, in der der Arm greift und da ich ja alles nachgerüstet habe, diese bei mir fehlt.

Allerdings bleiben da noch die zwei anderen Probleme. :?

- Wieso ist die Steuerspannung auf einmal so niedrig, wobei der (kompetente??) Freundliche meinte, die sei noch in der Toleranz (bei mir war sie ja bei 52,8%, bei ihm 57,2%). Diese Werte hatte sie aber schon vor dem Wechsel der Brenner, allerdings gleich nach dem Umbau waren es ebenfalls 80,0%. Wie geht man am Besten da ran???

- Wie bekomme ich den Fehlerspeicher wieder geleert? Zu dem Freundlichen brauche ich nicht fahren, der scheint sich nicht auszukennen, der VAG-Dealer vor Ort macht mir das nicht (kein VW!) und die nächsten SEAT-Händler sind entweder zu weit weg dafür oder haben in nächster Zeit keine Kapazitäten frei.

Was mir auch aufgefallen ist: Bevor sich die zwei Werkstätten an der Einstellung versucht haben, sind die Scheinwerfer nach dem Zünden ab- und aufgefahren, haben sich also eingependelt. Nun machen die es nicht mehr. Ich befürchte also, ich könnte den Gegenverkehr blenden. :roll:

#7

So, hab zum ersten mal ein LOG erstellt (kämpfe mich gerade durch die Formatierung :? )

Die Geschichte wird langsam immer wunderlicher. Die Steuerspannungen beider Stellmotoren beträgt jetzt durch die Bank fantastische 0,0%! :shock:

Stellgliederdiagnose noch immer unauffällig, Fehlerspeicher lässt sich noch immer nicht löschen, Scheinwerfer leuchten wie gehabt.

Wenn hier sonst niemanden etwas brauchbares einfällt, könnte mir dann vielleicht irgendjemand erklären (oder es zumindest versuchen), was es mit dieser Steuerspannung in % auf sich hat bzw. wie alles insgesamt zusammenhängt? Vielleicht kann ich mir so selber einen Reim drauf machen.

Danke!

#8

Hallo ich bin zwar kein Fachmann in diesem Thema.

Möchte aber einfach mal eine Vermutung äussern.

Kann es sein das die Stellmotoren über den Spannungswert ihre Stellposition ermitteln?

Durch das Pendel beim einschalten wird Nullpunkt und Maximum ermittelt und dann die justierte Postion eingenommen (80%) den das System als unbeladen kennt , ich vermute das der Wert sich mit Beladungszustand ändert.

Da deine das nicht mehr machen, geht das Steuermodul vermutlich von Nullstellung aus, was normalerweise unten wäre. Ich vermute da ist beim Einstellen was versaubeutelt worden.

Das würde bedeute das deine 50% vor der Einstellung, die Folge einer falsche Grundjustage waren.

Wie gesagt reine Vermutung nach mitlesen hier.

Gruß Micha

#9

Hallo Micha.

Hm … dein Gedanke klingt irgendwie logisch. Allerdings, müsste dann nicht während der Fahrt bei wechselnden „Beladungszuständen“, also auch bei wechselnden Werten der Geber, sich dieser Wert nicht ebenfalls linear zu den Gebern ändern? :-k

Auf der anderen Seite, nach der laienhaften Justierung hatte ich noch die 57,2%. Gestern, ohne dass zwischenzeitlich etwas verstellt worden wäre, auf einmal 0,0%? Weiterhin hatte ich, bevor er Hand angelegt hat, nur noch 52,8%, damals gleich nach dem Umbau 80,0%. Dazwischen ist nichts an den Scheinwerfern gemacht worden.

#10

Hallo Rosl!

Wie soll sich im Normalfall während der Fahrt der Beladungszustand verändern? Was du zu Beginn der Fahrt geladen hast, sollte bis zum nächsten Türöffnen im Fahrzeug bleiben. Aus Sicherheitsgründen sogar am selben Platz.

Am Beladungszustand ändert weder das Verzehren einer Wurstsemmel etwas, nicht einmal eine Spontangeburt unter der Fahrt würde das Gewicht verändern :slight_smile:

Schöne Grüße!

Altsteirer

#11

:lol:

Hast ja recht, ich hab mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt. :wink:

Was ich meinte ist, wenn man beispielsweise durch eine Senke fährt, federt das Auto ein was zum Effekt hat, dass der Geber kurzzeitig die Werte eines beladeten Fahrzeugs zum Steuergerät gibt. Das sieht man ja am LOG-Eintrag von Voug.

Wenn also die Theorie stimmt, dann müssten sich neben den Werten der Geber auch die Werte der Steuerspannungen für die Stellmotoren ändern, oder nicht?

Ich sag ja nicht, dass diese Theorie nicht stimmt. Ich weiß es einfach nicht.

Ich bin mit meinem Latein am Ende. :?

Die Werte werden immer wundersamer und der Fehlerspeicher lässt sich nicht löschen. Ich vermute ja auch, dass auf Grund des Fehlerspeichereintrags das Steuergerät im Einstellmodus „festhängt“ und nichts mehr zulässt. Ich weiß aber nicht, wie ich das hinbekommen soll.

#12

Diese These würde ich verneinen, sonst hättest du bei jeder Steigung den Kegel direkt vom deinem Auto und bei jeder Senke über deinem Vordermann :smiley: . Unter rein mechanischen Gesichtspunkten gesehen, glaube ich auch nicht das die autom. Leuchtweitenregulierung für permanenten Betrieb gedacht ist. Sie stellt sich vermutlich beim Start auf den ermittelten Wert ein und hält diesen. Das kannst Du auch im Log nachvollziehen, Geberwerte ändern sich, Steuerspanung bleibt konstant.

Als Verdächtige hätte ich da die Stellmotoren im Auge bzw. deren Mechanik. Das hier was mechanisch nicht stimmt und die Stellmotoren das versuchen auszugleichen. Zumindest bis vor der Einstellung.

#13

Hast wohl recht. Dies würde sich auch mit der Aussage von Georg untermauern lassen, dass die Motoren selber zu träge sind, um dauern nach zu justieren.

Die Hauptfrage aber bleibt weiterhin: Wie bekomme ich den Fehlerspeicher geleert???

@Mavo

Wenn ich dich richtig verstanden habe, kann man die Steuergeräte untereinander tauschen. Würde es etwas bringen beide zu tauschen und dann den Slave-Fehlerspeicher zu löschen? Das rechte Steuergerät ist ja nicht zum Einstellen gedacht, so dass dieser Fehler bei ihm keinerlei Relevanz hat. :-k

#14

Die beiden Steuergeräte sind identisch!

Daher kannst du sie beliebig hin-und her tauschen.

Nach dem Tausch würde ich mich penibel an die „Georgische Einstellprozedur“ halten…

Ich musste das Verfahren 2xdurchführen bis die Meldung verschwand…

Was passiert bei der Stellglieddiagnose?

#15

Ich würde mich ja gern an die Einstellprozedur halten … wenn das Steuergerät mich überhaupt ließe!! :evil:

Wie ich weiter oben schon geschrieben hab, ist in der Grundeinstellung, Gruppe 1 die Welt noch in Ordnung. Sobald ich dann auf die Gruppe 2 wechsle, kommt dann die Meldung „Abgleich nicht möglich“. Ich vermute da mal einen Zusammenhang mit dem Eintrag im Fehlerspeicher, der sich ja nicht löschen lässt.

Die Stellgliederdiagnose absolvieren die Scheinwerfer tadellos, auch jetzt noch.

Weiterhin stelle ich mir noch die Frage, was mit den Steuerspannungen der Stellmotoren los ist. Nochmals, nach dem Umbau beide bei 80%, nach dem Tausch der Brenner nur noch 52,8%, nach der laienhaften Einstellung des Freundlichen 57,2% (habe den Ausdruck hier liegen) und zur Krönung gestern während der Probefahrt 0,0%! Wie gesagt, ich vermute auch hier einen Zusammenhang mit dem Fehlerspeicher in Verbindung mit der falschen Einstellprozedur.

#16

So, ein wohl letztes Update.

Ich habe mal beide Steuergeräte untereinander getauscht. Dann bin ich erstmal ins Slave-Steuergerät (rechter Scheinwerfer) rein. Erwartungsgemäß war da der Eintrag im Fehlerspeicher, dieser ließ sich auch löschen. Dann ins linke Steuergerät rein (hatte ja ursprünglich keinen Eintrag, da vorher Slave) und da war der Eintrag „Scheinwerfer wurden nicht justiert“! :evil:

Ich frag mich, wo die Meldung wieder herkommt. Wie dem auch sei, die Situation bleibt daher unverändert. Die Scheinwerfer sind immer noch im Einstellmodus und ich bekomme beim Versuch einzustellen immer noch die Meldung „Abgleich nicht möglich“.

Stellgliederdiagnose immer noch ohne Probleme möglich.

Seltsam verhält es sich mal wieder mit der Steuerspannung für die Stellmotoren. Bei der ersten Abfrage hatte ich für den Master-Stellmotor wieder meine 80,0%, für den Slave jedoch 0,0%. Danach die Stellgliederdiagnose gemacht und wieder geschaut. Danach war es wieder 0,0% für beide Stellmotoren.

So, ich weiß nicht mehr weiter. Wenn von euch keine Idee mehr kommt (davon gehe ich mal aus), dann werde ich es erstmal so lassen wie es ist und zum nächsten KD den Freundlichen mal machen lassen.

#17

Ich habe gerade mit Rainer telefoniert.

Meine Vermutung ist folgende:

Der Messwert des vorderen Niveaugebers liegt bei ihm bei 4,4 V und damit deutlich ausserhalb des Sollbereiches von 1,6 bis 3,0 V.

Deshalb verweigert das Steuergerät die Adaption der Regellage.

Rainer wird jetzt versuchen, den Abgriff am Stabi zu verdrehen, damit der Sensorwert ins Sollfenster kommt.

Der alternierende Messwert für den Fahrzeugstand während der Fahrt (85 und 255) ist normal, denn der Messwert kennt nur 3 Zustände: Fahrzeug steht (0), Fahrzeug bewegt sich mit konstanter Geschwindigkeit (85), Fahrzeug beschleunigt oder verzögert (255)

#18

Probleme gelöst!! :frustkiller:

Es lag tatsächlich am vorderen Geber. Der Georg ist drauf gekommen, dass der vordere Geber mit 4,49 V außerhalb seiner Spezifikation von 1,6 - 3,0 V lag. Ich konnte hinter dem Motor runter langen und stellte fest, dass der Hebel ganz unten war, also auf dem Stabi verrutscht war. Somit hat der Sensor dem Steuergerät vorgegaukelt, dass der Wagen vorne ganz oben ist und hat die Scheinwerfer entsprechend nach unten justiert. Daher haben die dann in den Boden geleuchtet.

Ich hab also den Hebel wieder nach oben verstellt und den Wert mittels VAG-Com provisorisch auf 1,99 V gestellt (muss nochmal ran und den Hebel richtig fixieren). So eingestellt konnte ich nun auch die Einstellprozedur abschließen und danach den Fehlerspeicher löschen.

Somit sind die Fehlerspeicher nun auch wieder leer und die Steuerspannungen beider Stellmotoren stehen wieder bei 80,0%. :D/

Übrigens, die Spezifikation liegt hier zwischen 40,0 % und 80,0 %, die Spezifikation für den hinteren Geber liegt zwischen 2,0 und 3,0 V.

Nochmals auch hier einen herzlichen Dank an Georg. :prima:

#19

@Rosl: Das kostet aber, falls wir uns mal begegnen :drink: :drink: :saufkumpel: