ich hab ein einfaches Konstantstromladegerät aus DDR-Produktion (Ladefix) mit einem Ladestrom von 2,5 A.
Bis zu welcher Klemmenspannung sollte man sinnvollerweise die Batterie laden?
Hintergrund:
Ich habe am Wochenende meine Batterie geladen. Die Klemmenspannung begann bei 12,42 V und erreichte nach 10 Stunden 12,84 V. Bis zu welchem Wert hätte ich laden können bzw. sollen?
schau mal hier www.dvddemystifiziert.de/batterien/carfaq9.html und da unter Konstantstromladung. Die Ladeendspannung hängt von der Art der Batterie und von der Umgebungstemperatur ab. Deshalb kann man auf die Frage auch keine genaue Antwort geben.
Vielleicht wäre es sinnvoll auch mal in ein neues Ladegerät zu investieren (ich habe auch noch einige Sachen aus der DDR, aber manches wurde doch ersetzt).
Oder schau mal hier www.dvddemystifiziert.de/batterien/carfaq4.html Über Leerlaufspannung oder Säureprüfer (falls das möglich ist) den Ladezustand der Batterie bestimmen und dann kann man die Zeit bestimmen, wenn man weiß, mit wieviel A das Ladegerät lädt.
Aber mir wäre das doch zu aufwändig. Bei Aldi gab es vor einiger Zeit ein Ladegerät was ganz gut ist, für wenig Geld. Da spart man sich dann das Messen und Rechnen
danke für die Antwort. Wenn ich die Diagramme richtig deute, ist spätestens bei etwa 14,4 V Schluss, oder? Also ist man mit z.B. 13,5 V immer auf der sicheren Seite.
Der Hinweis mit dem Ladegerät ist sicher richtig. So ein Aldi-Teil wird es aber erst nächsten Herbst wieder geben.
Also so 100% kenne ich mich da nicht aus. Mit 14,4V liegt man aber auf der sicheren Seite. Aber die Temperatur spielt eben auch eine Rolle. Allerdings bei niedrigeren Temperaturen sollte die Spannung oberhalb von 14,4V liegen. Also ist 14,4V ok!
Was hat denn das Batterieladegerät für eine Ausgangsspannung ? Wenn es nur den Strom begrenzt dann müsste die Spannung nach 10 h Laden höher liegen…
Wie hast du geladen? im Fahrzeug mit angeklemmter Bordelektrik oder Batterie ausgebaut?
Vor dem Laden den Säurestand überprüft?
…wenn es keine AGM Batterie ist !
Wie hast Du die Spannung gemessen?
…mit oder ohne angeschlossene Verbraucher !
Die normale Generatorspannung in unseren Fahrzeugen ist 14,1 Volt bei Raumtemperatur - bis dahin kannst du jde Batterie problemlos Aufladen, die in Ordnung ist.
Mit dem 2,5 A Ladegerät (… für Modellbau ) bringst du eine normale Fahrzeugbatterie nicht um - solange Du die Batterie nicht tagelang dranhängst … 2,5 A x 10 h sind 25 Ah 8)… nicht gerade eine Schnelladung
eine dumme Frage hab ich vergessen… warum hast Du die Batterie geladen ? einfach nur so oder hast du Probleme mit der elektrik…
Die richtige Ausgangsspannung des Ladegerätes ist wichig weil sie muss hoch genug sein damit die Batterie Laung annimmt, muss aber irgendwie begrenzt werden damit die Batterie nicht spannungsmässig „davon laufen“ kann und eventuell die Bordelektrik beschädigt wird.
In Deinem konkreten Fall vermute ich, dass das Ladegerät nicht genug Spannung liefert… denn nach 10 Stunden müste die Spannung auf jeden Fall um die 13,5 - 14 Volt erreicht haben.
Und auch eine wartungsarme Batterie kann Wasser verlieren - vor allem im Sommer… der Stand sollte daher doch regelmässig überprüft werden… Wenn das Batteriegehäuse transparent ist… durchleuchten… sonst halt über die Stopfen…
mit meiner wartungsarmen Batterie hatte ich nach 2 Jahren bereits Probleme nachdem die Standhezung lief… … das steht aber in einem anderen Beitrag zum Thema Batterie von mir… 8)
ich hab die Batterie einfach mal so geladen (unser Alhambra wird derzeit bei diesem tiefen Temperaturen in einem extremen Kurzstreckenbetrieb genutzt)
Ende letzten Jahres (bei -19°C) ließ sich das Fahrzeug wegen leerer Batterie mal nicht mehr starten. Das Laderät war aber problemlos in der Lage die Batterie über Nacht zu laden.
Ist das wirklich korrekt? Wenn die Batterie (60 Ah) z.B. nur noch ein Drittel Restkapazität hätte. Würde dann wirklich nach 10 h mit 2,5A schon 14 V Klemmenspannung anliegen? Wenn ich das richtig verstanden habe, steigt bei Konstantstromladegeräten die Klemmenspannung mit dem Ladezustand bis zu 14,4 V. Dann gast die Batterie nur noch. Oder lieg ich da falsch.
Bei 10h und 2,5A Ladestrom… was soll denn da rein gehen? Dazu kommt, dass der Ladefaktor bei 1,4 liegt. D.h. ich muss 140% Energie reinstecken um 100% rausnehmen zu können. Solange Du beim laden nicht über die Gasungsspannung von 14.4V kommt kannst Du Deinen Ladefix dranlassen solange Du willst. Alles darüber hinaus bewirkt ein mehr oder weniger starkes Gasen der Batterie. Maximale obere zulässige Ladespannung für Bleiakkus sind 16,2V, aber nur unter Aufsicht. Normalerweise sagt man dann, wenn binnen zwei Stunden die Säuredichte nicht mehr ansteigt ist die Batterie voll.
Wer noch mehr in die Materie einsteigen will schaut mal unter www.exide.de
Sind zwar keine Autobatterien drin, aber die Technik ist ja die gleiche.
Auch ein DDR Ladegerät regelt die Spannung bis zur Erhaltungsladung.
Du kannst das Ding ewig an der Batterie lassen, da passiert nix.
Wenn voll dann gut(nur noch Erhaltungsladung= glaube max 1A).
Die heutigen Ladegeräte funtionieren auch nicht anders.
Übrigens eine Autobatterie hat 12,xx Volt nicht 14V.Wenn die Batterie beim laden nur noch gast,dann lass sie mal beim freundlichen prüfen.
14,7V ist die Maximalladespannung der Lichtmaschine.
Tja, ich hätte mal meine Links selber genau durchlesen sollen. Im ABschnitt 9.3.3 ist die Ladeendspannung angegeben (habe ich noch gesehen) und in der Tabelle drunter der Korrekturfaktor in Abhängigkeit von der Elektrolyttemperatur. Bei den derzeitigen Temperaturen dürfte die Elktrolyttemperatur (selbst beim Laden) kaum über 10 Grad Celcius steigen - macht also +0.5V. Sprich die Ladeenspannung dürfte derzeit bei 14.9V liegen. Jetzt habe ich keine Ahnung, ob die Ladegeräte (höherpreisig) die Temperatur mit in die Ladung einbeziehen. Soviel wie ich weiß, wird die Spannung und der Strom überwacht - soviel ich weiß sinkt auch der Ladestrom, wenn die Batterie geladen ist - oh Mann, das ist schon lange her, als wir im Elektrotechnikstudium uns Ladegeräte gebaut haben, die auf jeden Fall beim Erreichen einer gewissen Spannung abschalten oder umschalten auf Erhaltungsladung. Solche Ladegeräte gab es damals in der DDR nicht (waren aber Eigenbau für normale Akkus - also keine Autobatterien).
Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob DDR-Geräte bei erreichen einer Spannung (hier14.4V) unbedingt abschalten.
Also ich habe mir ein Medion Ladegerät MD11951 bei Aldi gekauft - unter 50 Euro. Damals habe ich etwas recherchiert und habe irgendwo eine webseite gefunden, wo jemand das Gerät aufgeschraubt hat und festgestellt hat, daß es baugleich mit einem Ctek-Gerät ist (jetzt fragt mich aber nicht mit welchem). CTek-Geräte haben eigentlich einen guten Ruf (und auch einen entsprechenden Preis).
Aber in den Links oben ist ja ein ganzer FAQ, wo auch beschrieben wird warum Batterien kaputt gehen. Wichtig scheint wirklich zu sein, daß Batterien möglichst immer oberhalb von 70% Ladung gehalten werden, da sie ansonsten sulfatieren. Einfach mal alles durchlesen.
Du verwechselst da etwas! 12V ist die Nennspannung einer Autobatterie. 14,4V ist die maximal zulässige Dauerladespannung bei einer herkömmlichen Autobatterie. Darüber hinaus fängt die Batterie an zu gasen. Gemeinhin auch als „kochen“ bezeichnet. Die maximal zulässige Ladespannung einer herkömmlichen Autobatterie beträgt dann 16,2V und die nur unter Aufsicht. Wenn man mit dieser Spannung lädt, ist die Säuredichte ständig zu beochbachten. Steigt diese innerhalb 2 Stunden nicht mehr an, dann gilt die Batterie als voll geladen.
Für Blei-Gel Akkus, oder auch als Dryfit von Sonnenschein bezeichnet gelten andere, niedrigere Spannungswerte. Hier gibt es eigentlich nur eine maximale Ladespannung in Höhe von 13,8V bei einem 12V-Akku. Diese Akkus sind sehr einfach zu laden, denn hier braucht es nur ein spannungstabilisiertes Netzteil welches auf genau jene 13,8V eingestellt wird. Der Ladestrom reguliert sich dann von selbst, und geht gegen Ladungsende gegen Null.
Der Ladefix schaltet definitiv nicht ab. Das ist ein ungeregeltes Ladegerät, wie viele preiswerte heutige Ladegeräte auch. Die Nennspannung einer zur Ruhe gekommenen vollgeladenen Autobatterie beträgt imho 12,6-12,7 V.
Worum es mir eigentlich ging, an der Klemmenspannung während des Ladevorgangs den Ladezustand abzuschätzen. Das dies möglich ist, erkennt man imho auf den von toum-toum verlinkten Diagrammen. Der Grund wird der mit steigender Ladung sinkende Innenwiderstand des Akku sein. Damit verringert sich halt auch der Spannungsabfall.