ich habe jetzt mal einen Ingenieur für Werkstofftechnik um Meinung zu dem Artikel über die Ursachen des Bremsenrubbelns befragt.
Original:
Übersetzung (leicht fehlerhaft):
Dessen Fazit:
Für ihn sind die dort beschriebenen Übertragungen von Teilen der Reibbeschichtung auf die Scheibe je nach Belastungs-/Betriebszustand (und natürlich je nach Reibpaarung) wesentlich plausibler als die übliche Erklärung und auch problemlos nachvollziehbar.
Signifikante plastische Verformungen der Scheiben seien bestenfalls aufgrund außergewöhnlicher Umstände wie extremer und anisotroper Abkühlgeschwindigkeiten, z.B. durch Bespritzen glühender Bremsscheiben mit Wasser zu erwarten.
Das beschriebene Einbremsverfahren sei in seiner Auswirkung vermutlich ebenfalls nicht zu unterschätzen.
[quote"]
Bremsscheiben kannst du denn empfehlen?
[/quote]
Ich persönlich kann keine empfehlen, weil ich immer noch mit den Sch… ATE-Scheiben fahre.
Bei mir tritt das Problem erst über 110 km/h auf. So schnell fahre ich selten, so dass ich damit leben kann.
Ich hätte die Scheiben auch reklamiert. Ich hatte den Wagen damals (vor 2 Jahren) gebraucht gekauft und bereits bei der Probefahrt die vibrierenden Scheiben beanstandet. Daraufhin hat die Firma ohne großes Verhandeln sofort die vorderen Bremsen neu gemacht, einschließlich der Scheiben.
Damit war das Problem zunächst behoben, trat jedoch nach ca. 2000 km 3 Monate später langsam, aber immer stärker wieder auf.
Habe dann aber den Ablauf der Gewährleistungsfrist verpasst, weil das jedesmal so eine Aktion war, den Wagen zur 30 km entfernten Verkaufsfirma zu bringen, und so laufen die Scheiben noch heute und flattern munter weiter… Nicht mal der TÜV hat die beanstandet.
Bitte wenn möglich ausschließlich Zimmermann Bremsscheiben verwenden. Habe selber in meinem 24V Sharan vo.- und hi. Zimmermann Scheiben drauf. Dann bitte nur Erstausrüster Beläge verbauen.
Teves Scheiben sind zukaufteile von Teves,welche von denen verpackt und vertrieben werden. Natürlich hat ATE dann bei Gewährleistungsansprüchen die Hose an.
Gruss an alle Sharanler - und die es werden wollen.
also irgendwie kann ich das „Gemecker“ über die ATE-Scheiben nicht nachvollziehen. Ich habe vor ca. 2 Jahren neue ATE-Scheiben (selber) draufgemacht und nach der Anleitung in unserer KB eingefahren. Bisher (60 kkm später) habe ich überhaupt keine Bremsprobleme feststellen können.
Beim Golf 5 meiner Freundin wurde an der hinteren linken Bremsscheibe das Ovalitätsmaß von 0,44 gemessen und 0,25 als zulässig erklärt, da es aber nur Komfortrelevant sei, nicht beanstandet. Nun meine Frage, weil hinten und nur eine Scheiben, wie könnte man durch geeignete Bremsversuche gleichmäßigkeit herstellen und lohnt sich da der Ausbau und das Hohnen der Scheibe?
Das Tragbild ist super. Etwas Rost an den Ansatzpunkten der Felge und auf dem Außenradius. An den Löchern sieht man auch leicht Rost und leichte Spuren über die Scheibe da wo die Löcher sind. Kein Problem aber man kann ja zur Sicherheit auch ungelochte nehmen.
Ist mir auf den ersten Blick garnicht aufgefallen, weil ich sowas noch nicht gesehen habe
Wenn die Scheibe noch kein Jahr alt ist ist es Garantie. Ich würde auf jeden Fall an Zimmermann schreiben und das Bild mitschicken. Könnte mir durchaus vorstellen, dass die eine neue Scheibe zurückschicken.
Habe jetzt meine Bestellung über die Zimmermann-Scheiben mit
ATE-Bremsbelägen bekommen, allerdings hat mir der Händler ATE-Scheiben und Beläge geschickt, die bei Ihm rund 100 EUR teurer sind (also VA & HA). Auf dem Papier sieht das ja schonmal gut aus, nur schreiben hier ja viele, das Sie mit den ATe-Scheiben nicht zurecht kommen. Werde die dinger vor meinem Urlaub jetzt sowie nicht mehr einbauen können und werde mich nach dem Urlaub darum kümmern. Bleibt nur die Frage, ob ich froh sein soll und diese einbauen soll oder gleich wieder retour zum Händler?
Was genau meinst du? Dieser „Rost-Bruch“ an der Außenkante? Was soll damit sein? Das beeinflusst die Wirkungsweise der Bremsscheibe in keiner Weise. Früher haben alle Scheiben an denen ich gearbeitet habe so ausgesehen.
Das gehörte damals zur normalen Wartung an den Bremsen. Zerlegen, Führungen der Beläge reinigen, Rost rundum abklopfen, dann alle Gleitpunkte mit Kupferfett dünn einschmieren und die Bremse wieder zusammenbauen.