Das ist nicht richtig.Die Klimageräte sind durchaus in der Lage,nur mit einem Anschluss zu funktionieren.
So haben ältere Audi-Modelle nur den Hochdruckanschluss und einege Volvo-Modelle nur einen Niederdruckanschluss.Bei den aktuellen Ford-Modellen wird auch nur der Hochdruckanschluss benutzt,da der Niederdruckanschluss unter dem rechten Kotflügel versteckt ist und man die Radhausschale zumindest teilweise ausbauen muss.
ich hätte da noch mal eine Verständnisfrage: Wieso wird eine Unterdruckprüfung gemacht, wo doch normalerweise Überdruck in der Anlage herrscht? Klar, man will durch Druckunterschiede Leckagen finden. Ich denke aber, dass bestimmte Bauteile wie z.B. die Ventile doch nur in einer Richtung dicht sind (abgesehen davon, dass diese bei der Wartung mit angeschlossenem Gerät sowieso nicht getestet werden können).
Ich glaube nicht, das ich da etwas durcheinander bringe …
Die Erzeugung des Unterdrucks (Vakuumprüfungen werden von ATU nur auf der ISS angeboten ) dauert, je nach Servicestation und Volumen der Anlage, etwa 5-10 Minuten.
Die Zeit, in welcher es keinen Druckabfall geben darf ist m.W. meist 20 Minuten. (Kenne nur die Aircon RHS910 …)
Aber häufig wird dieser Wert auch kleiner eingestellt (Time is Money :?)
Weil Unterdruck einfacher herzustellen ist und auch die Druckprüfung mit dem „Bordmitteln“ der Servicestationen einfacher nachzuweisen ist.
Bei einer Überdruckprüfung mit Luft besteht ausserdem die Gefahr, das Feuchtigkeit oder Schmutz in die Anlage gelangt.
Eine Überdruckprüfung mit Stickstoff ist natürlich genauer, kostet aber zusätzliche Ressourcen und Zeit, die der Kunde nicht unbedingt zahlen möchte … (Jedenfalls nicht bei einem einfachen „Check“)
Beim Vacuumtest geht man davon aus,das Unterdruck eine grössere Kraft hat als der Überdruck.
Ich weiss nicht,wer auf die Idee gekommen ist.Diese Prüfung ist jedenfalls Standard im Wartnungsablauf.
Tatsche ist,das ich mit der Stickstoffüberdruckprüfung mehr Undichtigkeiten gefunden habe,las mit der Vacuumprüfung.
Wenn ich nach dem Absaugen feststelle,das der Kältemittelverlust ziemlich hoch ist,unterbreche ich den Wartungsvorgang und mache eine Stickstoffdruckprüfung mit abgeklemmten Wartrungshähnen.
Dachte mir so: Den Großteil der Arbeit macht ja der Waeco, und ich bleib danaben stehen. Also wieso nicht.
Vorab der Preis: Klimaservice normal 77, Desinfektion normal 40.
Beides zusammen und beides in Aktion um zusammen 68,90!
Also Klimawartungsmaschine ran und los! Erstmal alles leergelutsch. Dann die Vakuumprüfung. Dauer ganze 5 Min . Das ist ein Mangel! War mir aber egal weil 1 Jahr nach Trocknertausch immernoch 945g raukamen. Also wusste ich das es dicht ist.
Inzwischen läuft ganze Zeit die Nebelmaschine im Autoinneren zur Desinfektion.
Inzwischen beginnt die Wiederbefüllung. Der Mechaniker baut die Nebelmaschine wieder ab, zieht den Stecker und… schwups der Waeco ist finster
Neustart und wieder beginn mit leersaugen von vorne. Halbe Stunde Zeit verloren aber was sollst.
Fertig gefüllt Kühlmittel und Öl zusammen 1100g
Alles in allem kann man ein durchaus postives Zeugnis ausstellen. Der Mechaniker hatte auch schonmal nen SGA aus der Nähe gesehen, denn er wusste auf Anhieb wie er erkennt ob einfach oder Doppelkilma =D>
Ein kleiner Mangel ist mir dann am Ende noch aufgefallen. Der komische Waeco apparat ist so eingestellt, dass er beim füllen automatisch immer 10g Kontrastmittel dazumischt. ICh hoffe mein Kompressor wird das verzeihen.
Mal so eben eine Frage zu dem Ganzen hin und her hier im thread !
ALSO wenn ich nun mal meine Ausbildung (Chemietechnik ) hochhole finde ich eine Dichtigkeitsprüfung mit Unterdruck recht blöd !
Weil wenn ich Z.B. eine Chmeische Anlage auf Dichtheit prüfen will kann ich dies nicht mit Unterdruck/ Vakuum ( Fachbegriff Negativer Überdruck ) machen. Da Unterdruck auch Defekte Dichtungen eventuell Dichtmacht .
Will sagen das der Unterdruck auf Maximal unter besten Bedingungen bei - 0.95 Bar liegt Technisch gesehen .
Wogegen Überdruck weitaus höher geht .
Da wir einen relativen ausendruck von ca 1,035 Bar haben drückt der Ausendruck bei einer unter Vakuum stehenden Anlage alle verschraubungen oder klemmen fest .
Daher finde ich die Prüfung mit Vakuum nicht gut oder Ergebnisbringend …
Man möge mich berichtigen wenn es in der Praxis so immer gemacht wird denke ich das eventuelle kleinere Undichtheiten nicht gefunden werden.
Bin selber jetzt am Überlegen einen Klimaservie machen zu lassen !
Ich denke, dass einmalig 10 Gramm nicht weiter schlimm ist. Aber soweit ich weiß, mischt sich das Kontrastmittel vorzugsweise mit dem PAG Öl und weniger mit dem hochflüchtigem R134a. Wenn nun bei jedem Klimaservice Kontrastmittel hinzugegeben wird, dann wird das Öl bei jedem Mal verdünnt, was der Schmierfähigkeit sicher nicht zuträglich ist. Das mag der Kompressor dann sicher irgendwann nicht mehr.
Lecksuche wird normalerweise mit Überdruck gemacht, im Falle von Kälteanlagen mit getrocknetem Stickstoff. Dichtigkeitsproben können sowohl mir Überdruck, als auch mit Unterdruck gemacht werden. Wie groß die Kräfte des Unterdurch sind, lernt man in der Schule (Otto von Gerike). Eine vernünftige Lecksuche mit Stickstoff dauert um 10 Stunden und hat je nach Anlagengröße eine Empfindlichkeit im Bereich kg/Jahr. Mit Lecksuchspray (die Schwierigkeit ist alle Kommponenten der Anlage auch wirklich mit Seifenlösung zu bedecken), Empfindlichkeit 250 bis 1000g pro Jahr. Die Vakuumpobe hat die gleiche Empfindlichkeit, wie der Überdruck, man muß nur nacher den Stickstoff nicht mehr aus der Anlage und dem Öl herausbekommen. Elektronische Lecksuchgeräte (Erfassen Kältemittelmoledküle in der Luft) Empfindlichkeit 5 bis 30 g/Jahr je nach Güte der Sensoren.
Mit den Methoden der KFZ-Werkstätten findet man also meißt sowieso nur Lecks, bei denen die Anlage in kürzester Zeit leer wäre.