Überholverbote in Italien - ein Reisebericht

#20

Hallo alle!

…ich kann den „Südtiroler“ verstehen.

Wer wie er offensichtlich eine „statistik“ über die Unfälle vorzuweisen hat, der wird am ehesten was über die lokalen Gefahren zu sagen haben!

Klar, ich habe auch von den 1000X jählichen Verkehrstoten auf den Autobahnen auch noch keinen zu gesicht bekommen aber das heißt ja nicht, das ich, nur weil ich DENKE ich fahre sicher und vorsichtig, immer alle örtlichen Gegebenheiten berücksichtige…

Genau die gleichen Diskussionen findet man auch immer in Skigebieten, wo vermeintliche „alte Hasen“ in Lawinenunglücke geraten, weil´s eben doch nicht OrtsKUNDIGE und nur Hobbyfahrer sind. (…„Klar, da fahre ich immer Abseits - noch nie was Passiert!“) …und wenn man dann mal die alten im Ort fragt, dann sind in den letzten 25 Jahren 10 Leute an dem Hang umgekommen…

-Soviel zu :„das sieht doch harmlos aus-das macht doch keinen Sinn!!!“

so, ENDE der Predigt!

(Aber auch ich ärgere mich natürlich manchmal über Reglementierungen…) 8)

Viele Grüße, Potti

#21

@Potti und die anderen

Ist ja interessant was mein ursprünglicher Beitrag so los getreten hat.

Mir ging es eigentlich darum, dass ich nicht nachvollziehen kann, dass es über 200 km ein Überholverbot für Wohnwagengespanne gilt. Gleichzeitig gilt das Überholverbot aber nicht für alle anderen Gespanne (Boot, Pferdehänger, Transportanhänger) und z.B. von Mestre Richtung Udine (auch über 50 km lang) nicht für LKWs unter 12 Tonnen.

Wo ist da der Sinn.

Ich versteh z.B. den Südtiroler. Das Überholverbot den Brenner runter steht ja auch nicht zur Diskussion.

Ich verstehe auch die genervten Familienväter die abgestreßt nach der Arbeit von einem entspannten Gespannfahrer (der hält nämlich wenn er müde ist) von den erlaubten 110 km/H oder 130 km/h auf 105 km/h brutal runter gebremst wird und dann 10 Minuten später am Urlaubsort einhächelt.

Also gegenseitiges Verständnis hilft immer aber nicht bei 200 km durchgehendem Überholverbot.

Schönen Urlaub

gambas

#22

Warum sieht man dann Samstag morgens so viele Gespanne auf den Campingplätzen einlaufen?

Der entspannte Gespannfahrer, der Freitag gleich nach der Arbeit weggefahren ist und ganz entspannt die ganze Nacht durch mit 80km/h dahingerollt ist hat sich wohl dann während der Fahrt entspannt :wink:

#23

@Wolfgang

Keine Ahnung.

Aber wenn ich Freitag nachmittags losfahre, dann nicht die Nacht durch sondern höchstens bis 20:00 oder 21:00 Uhr. Ich habe ja nen autarken Wohnwagen.

Ich geb dir allerdings recht, wenn man manche gespannfahrer am Campingplatz ihren WoWa auspacken sieht, da geht nicht mit schlafen unterwegs, das grenzt eher an Möbelpacker beim Umzug.

Schönes Wochenende

gambas

#24

@Gambas: Genau darum geht es, es gibt überall vernünftige und unvernünftige.

Das Problem ist nur bei Beschränkungen muss man immer von den unvernünftigen ausgehen und gerade Gespann-Fahrer sind im Schnitt 2x im Jahr mit ihrem Gespann unterwegs (Urlaubshin- und -rückfahrt) und kennen damit in der Regel ihr Fahrzeug wesentlich schlechter als Fahrer von Klein-LKWs

#25

Da hast du vollkommen Recht.

Nur müsste man dann auch für Autos deutlicher Restriktionen machen, da sind ja auch nicht alle fit, oder?

Aber das geht jetzt wahrscheinlich zu weit.

Ich denke du verstehst mich und ich kann deine Argumente auch verstehen.

Noch ein hoffentlich schönes Wochenende

Gruß

gambas

#26

Tag Camper

Möchte mal kurz was sagen:

Eure 100er zulasung gilt nur bei euch in Deutschland.

In Italien UND in der Schweiz dürft ihr trotz des schönen Aufkleber nur 80 mit eurem gespann fahren.

Wer in der Schweiz mit 100 mit Gespann erwischt wird, der kann seine Urlaubskasse gleich mal strapazieren.

Gruss

Dani

#27

…und das ist das schöne an einem diskussionsFORUM :vw: :seat: :ford: !

hihihi!

so long!

potti