#15
Oh, Mann, das ist echt in jedem Forum das gleiche. Schlimmer als ein Stammtisch. Jeder rechtfertigt seine Autophilosophie oder schlimmer noch seinen -kauf.
Danke trotzdem an die, die mir einfach ein paar Infos rüberschieben. Top! So sollte das sein.
An die Sprücheklopfer: Wer einen Diesel bei 10l bewegt, kann nicht weniger? Alter, ich hab mal nen A4 PD mit 130 PS, Baujahr 2002 auch schon aus Spaß auf 4,0 Liter / 100km über Gesamtstrecke von 250 km gefahren (hab sogar ein Foto davon, für den damaligen Motor schon wenig, behaupte ich - moderne können das leichter). Genauso wie ich ne gute Rundenzeit hinlegen kann. Wer gerne Auto fährt und muss, kann irgendwann beides, denke ich, v.a.wenn man beim Motorsport beides beachten muss.
Ansonsten: Wenn ich weiß, dass ein Auto 7,5l verbraucht, wenn ich kommod fahre und 10l, wenn ich es trete, nehm ich die 10l. Diese Art von Differenz juckt mich nicht, wenn ich es wirklich eilig hab.
Ein Durchschnitt von 13-15l beim V6 juckt mich natürlich schon, v.a.bei höheren Spritpreisen.
Gas wäre dann alles durch 2 geteilt. Passt dann wieder.
Das war beim TSI übrigens genau die Frage: Ist das ne Diva, was Spritverbrauch betrifft? Will da keine 150PS, wenn man die nie anrühren darf, ohne gleich 12 da stehen zu haben. Mittlere Fahrweise bei 9-10l wäre halt cool gewesen.
Klugscheißermodus für die Drehmomentfans: Beschleunigung als physikalische Größe ist nur von Kraft abhängig, schon klar. Kraft durch Masse. ABER: Schon mal überlegt, ob diese Kraft konstant anliegt? Man muss sich halt auch mal kurz überlegen, wie ein Motor funktioniert.
Jede Explosion im Motor ist nur ein zeitlich begrenzter „Schubser“, der das Auto nach vorne schiebt.
In der Realität heißt das: je öfter ich mit einer ähnlich großen Kraft anschubsen kann, desto mehr Kraft pro Zeit übertrage ich. Als Integral über die Zeit.
Deswegen wird die Beschleunigung ja auch in Zeiteinheiten gemessen beim Auto. In SEKUNDEN. Genauso wie Umdrehungen pro MINUTE. Heißt, der Zeitfaktor kommt über die Umdrehungen rein.
Für die faktische Beschleunigung im Fall eines Autos ist also nur die Leistung verantwortlich.
Kraft mal Weg geteilt durch Zeit.
In der Praxis sind Diesel daher oft beim Überholen eigentlich nicht so toll, wenn man schalten kann. Beim Benziner kann ich eben kurz oben rausdrehen und bin faktisch schneller an nem LKW vorbei. Die Angaben in den Autozeitschriften im 6.Gang sind dafür irrelevant.
Und der V6 hat ja genug Drehmoment, meines Erachtens.
Gut, bin mir immer noch unsicher. Aber 43000km lässt mich vermuten, dass ich noch ein bisschen Ruhe hätte, bis die Steuerkette zu lang wird.
Danke an die inhaltsvollen Kommentatoren nochmal.
Gruß Chris
PS Ich wollte auch keine Diskussion über Diesel vs Benziner starten. Ich hab alles schon gefahren und steh eben auf Benziner, wegen Geräusch, Umwelt (Stickoxide), Beschleunigungsverhalten, etc.
Ob da 18l Gas mehr kosten als ein Diesel ist ja Quatsch.
Dafür hab ich ja auch 200PS unterm Hintern.
PPS Und Rabbit: Es gibt Gasanlagen, die ohne Benzin starten können.