Scheibenwischer defekt ! Das kostet es beim VW Händler

Hallo zusammen,

jetzt war es bei unserem Dicken auch endlich soweit. Samstag Nachmittag, es fängt an zu regnen und der Scheibenwischer geht nicht mehr richtig, bis er nach kurzer Zeit gar nicht mehr wollte. Da das Auto schnellstmöglich wieder funktionieren mußte und ich keine Zeit hatte es selber zu machen habe ich einen Termin beim VW Händler gemacht. (Ich hatte auch Zweifel, dass ich das alleine geschafft hätte ! ) Nach Aussage des Meisters, den ich schon aus Sandkastenzeiten kenne, hätte eine Reperatur (wieder gangbar machen) wenig Sinn, da er nach einem halben Jahr wieder fest ginge. Ich wollte nur mal darstellen, was für Kosten da auf einen zukommen ohne eine Aussage zu treffen, ob das nun besonders teuer oder günstig ist, keine Ahnung ? :smiley:

92221920 Wischerrahmen Aus u. Eingebaut 2 108,50

7M3 955 603 D 1 Aufnahme 180,50

1 Schelle 6,20

3 Clip 1,41

USt.-Betrag 56,36

Gesamtbetrag 352,97 €

PS. Das soll keine Kritik sein sondern nur eine Darstellung der Kosten. Ich bin sehr zufrieden mit meinem VW Händler.

Gruss Thomas :slight_smile:

#1

Moin Thomas,

danke für die Infos.

Soweit ich weiß, sind einige User hier im Forum, die mit ihren Reparaturen schon weit über das prognostizierte halbe Jahr hinausgehen. Einige warten das Wischergestänge sogar schon vorsorglich.

Die Händler tauschen in der Regel nur aus. Das ist auch verständlich, wenn man bedenkt, dass sie schließlich Gewährleistung auch ihre Reparatur geben müssen.

Gruß

Meschi

#2

Hallo Thomas!

Laut knowledge base steckt ein Arbeitsaufwand von ca. 1,5 Stunden dahinter. Den kann man um dieses Geld evtl. sogar ein paarmal betreiben.

Schönen Gruß!

Altsteirer

#3

JAJA

und meine Reperatur hält schon seit fast 2 Jahren!! :smiley: :smiley:

Gruß Frank

#4

Bitte jetzt aber nicht von jedem einen Kommentar, dass man es preiswerter selber lösen kann.

Ich habe mir an meinem Auto auch nicht Finger schmutzig gemacht, sondern das die Werkstatt machen lassen.

@Thomas66: Vielen Dank für die Preisinfo.

#5

Hallo, das mag ja stimmen. Was mir an dem Argument aber nicht gefällt ist, dass es ja mit einem neuen Gestänge genauso wieder passieren kann (wird). Zugegeben nicht in 6 Monaten aber mit etwas Pech in 2-3 Jahren. Daher kann ich wirklich nur jedem halbwegs handwerklich begabten SGA Fahrer die Schmiernippeln empfehlen. Am besten bevor alles fest ist.

Bei einem vorsorglichem Einbau wo sich alles noch halbwegs gut zerlegen lässt ist das in etwa 2,5 Std zu schaffen und es ist Ruhe.

Grüße

Bernd

#6

Vorsorge zu treffen ist nartürlich der beste Weg, werde ich ab jetzt wohl auch machen. Aber wie der Meister mir gesagt hat, hatten sie auf Kundenwunsch auch schon Instandgesetzt, nur die Kunden waren sehr unzufrieden wenn es nach Ein, Zwei Jahren wieder Defekt geht. Um eventuell länger Ruhe zu haben, habe ich mich für ein Neuteil entschieden. Wenn etwas unwichtiges Defekt gegangen wäre, hätte ich es auch versucht. Nur wenn ich das Auto jeden Tag brauche und weiss nicht ob ich es wirklich nach Zwei Drei Stunden (oder überhaupt)wieder zusammen bekomme ist mir das viel zu Heiss. :evil:

#7

Also gangbar machen in Verbindung mit den Schmiernippeln hat für mich durchaus einen Sinn. Das Teil wird nie wieder fest gehen, wenn man ab und zu etwas Schmirakel in die Nippel drückt.

#8

@ Thomas66 :

Ist o.k. daß Du ein neues Gestänge einbauen hast lassen - aber ichhätte mir das alte Gestänge mitgenommen und hätte schon mal übenkönnen wie ich es wieder gängig bekomme.

Und wenn dabei etwas kaputt gehen sollte (wie es mir passiert ist) - was solls…

Man glaubt gar nicht wieviel man durch wiederholtes Üben dazulernt oder vergessen Geglaubtes wieder „ausgräbt“!

Ich habe in meinen „jungen Jahren“ wirklich sehr viel an meinen Mopeds und später an meinen ersten Autos gebastelt (auch Motoren zerlegt und wieder zusammengbaut - und meistens sind sie sogar wieder gelaufen :lol: !).

Und das mit einer Werkzeugausstattung die eben der Möglichkeit meines damaligen schmalen Einkommens entsprach - nämlich gerade mal ein Gabel-, ein Ringschlüssel- und ein Stecknußsatz in „bescheidener“ Qualität sowie einige Schraubenzieher…

Als ich es mir dann leisten konnte habe ich sämtliche Arbeiten an meinen Autos in den letzten 25 Jahren nur noch von Werkstätten machen lassen - und das „schrauben“ fast wieder verlernt…

Jetzt fängt es aber wieder an mir Spaß zu machen und in den letzten Monaten habe ich mir schon mehrmals die Finger „schmutzig“ gemacht (Wischergestänge, Kabelstrang Heckklappe, Heckwischer beim :ford: + T4, Starter-Tausch T4,…) - momentan habe ich gerade die Gabel meines Motorrades zerlegt und baue neue Simmerringe ein…

Natürlich wird man dadurch nicht gleich zum Mechaniker, aber man merkt daß man verlernt Geglaubtes wieder „ausgräbt“ und hat (meistens) auch noch ein Erfolgserlebnis dabei ! :prima:

Und mit dem Ersparten kann man wohl *einige* Male gut essen gehen oder es dem Urlaubsbudget zuschlagen…