#19 Theoretisch stimmt das schon, aber die Ingenieure bei der Kiste waren im Grunde recht einfach gestrickt.
Normalerweise kommt das Geschwindigkeitssignal bei der VAG Gruppe vom Sensor VL. So schwere Sachen wie Mittelwert können die nicht
Ich gehe immer noch davon aus das der Temperatursensor die einfachere Lösung sein dürfte. Zumal es vermutlich auch im ABS Fehler geben dürfte wenn nur ein Sensor ein Tachosignal abgibt. Dann lieber den Notlauf vom Motor riskieren als einen ABS Ausfall.
Das Teil aus #11 haben wir bei der AU im Einsatz.
Wobei ich den Dr. Fraggle so einschätze das er sich das Ding aus einer billigen Kartuschenpresse nachbaut
Das Teil aus #10 kannte ich bisher nur als Universaltüröffner. Aber das könnte trotzdem funktionieren
Baustelle 2 (Wo kommt die Geschwindigkeit her?)
- Sicherung 6+7 (je 30A Flachsicherungen im Sicherungshalter Batterie gezogen. Dadurch ABS komplett tot.
- Motor gestartet.
- ABS leuchtet, ESP leuchtet, Bremswarnleuchte blinkt, wildes Gepiepe.
- Losgefahren… Tacho tot!
- Sicherungen wieder rein, Tacho geht.
- Fehlerspeicher:
ECU: „Bitte Fehlerspeicher des ABS auslesen“
ECU: „Kein CAN-Signal vom ABS“
ABS: leer
KI: „ABS Fehler“
Merke: Offensichtlich kriegt die ECU Informationen auf zwei Wegen. Einmal das zentrale Geschwindigkeitssignal vom KI über T121/20. Und dann noch via CAN direkt vom ABS, worin die Geschwindigkeit theoretisch auch enthalten sein kann.
Welche Geschwindigkeitsinfo wird nun für die GRA herangezogen?
Ich könnte jetzt T121/20 mal auspinnen. Da will ich aber eigentlich nicht so gerne dran fummeln.
Hat hier nicht evtl. schonmal jemand mit einem falsch angeschlossenen Radio sein GALA-Signal kurzgeschlossen und kann berichten, ob die GRA da noch funktioniert hat?
Die Idee, die mir im Moment im Kopf rumgeistert wäre die folgende:
Das Geschwindigkeitssignal zur ECU an T121/20 trennen.
An dieser Stelle ein gefaktes eigenes Geschwindigkeitssignal einfügen, daß seinerseits der Motordrehzahl entspricht.
Die Motordrehzahl kann man sich entweder vom Kurbelwellensensor (induktiv) oder vom Nockenwellensensor (aktiv, Hall) abzwacken. Einfacher ist es wahrscheinlich vom Nockenwellensensor.
Fehlt nur noch eine kleine Mikrocontrollerschaltung, die das Signal entsprechend aufbereitet.
Ich würde einfach das Gaspedal mechanisch feststellen.
Wenn man das elegant macht erscheint mr das als beste Lösung.
Ansonsten Handgas mit Doppelpoti (Wechselschaltung für den Anschluss vom Gaspedal-Poti zum MSG.
Erscheint mir viel einfacher als mit einem Microcontroller ein Geschwindigkeitssignal zu erzeugen…
Besonders weil eine Software ja auch abstürzen kann und weil man vielleicht noch die Steuer Software des Autos durcheinander bringt.
Ansonsten kannst Du auch einfach das MSG auf Automatik umcodieren. Wenn Du dann noch ein Geschwindigkeits Signal generierst dann geht das GRA auch wenn Du kuppelst oder den Gang draußen hast.
Mal eine ganz blöde Frage:
Schonmal herumprobiert ob eine Funktion zum Anheben der Drehzahl nicht bereits im Steuergerät vorhanden ist? Kenne das von unseren Ivecos und alten VW Ts.
Beim Iveco zum Beispiel steht folgendes in der Betriebsanleitung:
"Der Aktivierungsvorgang ist wie folgt:
den Motor starten;
das Kupplungspedal drücken und dann loslassen;
die Taste RESUME drücken, um die Funktion zu aktivieren: die Motordrehzahlen erreichen sofort den gespeicherten Wert.
Durch Betätigen der Tasten ON+ und ON- der Cruise Control kann die Motordrehzahl geändert werden;
Ist die gewünschte Motordrehzahl erreicht, die Taste RESUME mindestens eine Sekunde gedrückt halten, um den neuen Drehzahlwert zu speichern."
Das wäre beides so in etwa mein Wunsch und meine Hoffnung gewesen. Leider noch nix derartiges gefunden.
Jein. Passt leider mit meinem Anwendungsfall nicht so ganz zusammen.
Situation: Camping. Matratze hinten ausgeklappt. Beifahrersitz umgedreht. Alles überflüssige Gerödel auf dem Fahrersitz. Bereits alles gemütlich hergerichtet. Abendessen. Hinten (u.a.) installiert: Wasserkocher, Backofen. (Ja! Wirklich! Nicht lachen!)
Wenn ich jetzt merke, daß die Batterie nicht mehr voll genug ist, dann muss ich nur nen langen Arm machen: Gang raus, anlassen, laufen lassen, fertig.
In dieser Situation möchte ich nun nicht aufstehen, einmal ums Auto, Latte für’s Gaspedal raussuchen, fummeln, dabei die Mücken reinlassen…
Ja, ich jammere auf hohem Niveau. Aber derzeit funktioniert es ja auch so schon ausreichend gut. Die Leerlaufanhebung wäre quasi das Sahnehäubchen.
Als Nebeneffekt wäre das doch so eine Art Diebstahlsicherung, oder?
Sobald Du es eingebaut hast, kannst Du ja berichten, wie es sich mit fest vorgegebener „Pedalposition“ fährt
Übers Geschwindigkeitssignal mal bin ich im Rahmen des Tachotauschens gestolpert.
Einige Leute haben in dem Zusammenhang von Problemen mit der GRA berichtet. Das muss aber von der Verkabelung und Software-Version des KI abhängen. Software-Versionen des Kombiinstruments beim SGA2
Deine Schaltung entspricht der Variante ab Software-Version V60. Die wurde irgendwann zwischen MJ 2004 und MJ 2006 eingeführt.
Zum eigentlichen Anliegen:
Es gibt doch im MSG eine Funktion zur Ansteuerung der VTG. Wird dabei nicht auch die Drehzahl angehoben?
Habs gefunden:
Im Motorsteuergerät die Grundeinstellung auswählen.
Dann Messwertblock 11.
Jetzt wird alle 10 Sekunden die VTG auf Anschlag geregelt.
Dafür wird die Drehzahl erhöht.
Leider piept mein KI während der Prozedur etwas von Motorstörung. Mein Golf 4 AXR hatte das piepen nicht.
Ich hab jetzt zwar nicht direkt eine Antwort auf deine Frage wie man möglichst einfach elektronisch die Drehzahl erhöhen könnte (schaltbar - ohne Diagnose) - wohl aber eine Frage an dich weshalb das eigentlich nötig ist?
Du schreibst das du mehr Drehzahl benötigst wenn die LiMa mehr Strom erzeugen soll/ muss. Genau das ist aber eigentlich nicht nötig, denn die erzeugt schon bei Standgas / Leerlauf mehr oder weniger ihre volle Leistung. Der Motor benötigt dann natürlich etwas mehr Drehmoment bzw. etwas mehr Treibstoff um die Drehzahl halten zu können (was man auch hören kann) - aber der regelt sich ja automatisch und alles ist gut.
Also wenn bei deiner Elektrik alles in Ordnung ist dann sollte es hier nicht nötig sein die Drehzahl zu erhöhen für mehr Strom, die Drehzahl beeinflusst einzig die Ladespannung der LiMa in geringem Maße - der ist aber ja in dem Fall nicht entscheidend. (Und es macht auch nur marginale Unterschiede).
Welche LiMa hast du denn im BVK? Die 140A? Eventuell ist dein Laderegler nicht 100% in Ordnung - ich würde den an deiner Stelle mal auswechseln. Der ist original Bosch relativ billig und einen Versuch ist es wert.
Eventuell wäre bei dir dann auch eine 180A LiMa sinnvoll wie ich sie bei mir montiert hab. Bei deiner Anwendung wäre das wohl der Idealfall. Die 180A LiMa vom T5 passt - die hab ich bei mir montiert. Ev. musst du aber beim Gehäuse aufpassen, es gibt ein wenig unterschiedliche Bauformen und das Gehäuse darf nicht größer sein als das der 140A im SGA - sonst passt es nicht.
Die größere LiMa könnte dann quasi ihre volle Leistung schon im Leerlauf entfalten in der Situation denn was der Wechselrichter nicht benötigt das schluckt dann die in dem Fall die ja wohl leere Batterie.
Die Drehzahl erhöhen ist denke ich im Grunde der völlig falsche Weg, denn das macht ja nicht nur keinen Sinn sondern ist auch unangenehm - nervig im Stand. Für die im Auto und ggfs. auch für alle im Umkreis.