Pannenspray ?

Hat schonmal jemand von Euch ein pannenspray benutzen müssen ?

Da ich kein Ersatzrad mehr habe ( Autogastank ist da jetzt ) brauch sowas , aber welches ?

Reicht das von ATU oder braucht man ein besseres ?

#1

M.M.:

Lass die Finger davon …

Ich schätze, das 90% der Reifenpannen durch kleine Beschädigungen, wie z.B. eingefahrene Nägel oder Schrauben, entstehen.

Meist ist der Druckverlust, wenn du den Nagel drin lässt, sehr langsam und du erreichst damit leicht den nächsten Reifendienst (langsam & vorsichtig fahren !)

Dort kann man den Reifen in den meisten Fällen wieder reparieren,wenn du vorher kein „Dichtmittel“ verwendet hast.

Sollte sich dieses Mittel im Reifen befinden, kannst du ihn nicht mehr reparieren.

Die übrigen 10% der Reifenpannen lassen sich auch durch den Einsatz von Dichtmitteln nicht beheben, das das Loch zu groß ist.

In den über 600.000 Km die ich bislang gefahren bin ist mir dies aber erst einmal passiert. (Auf den Schotterpisten der ehem. DDR, A.D.1990 n.Chr.)

Tip:

Nimm einen kleinen Kompressor mit.

Damit kannst du bei Druckverlust zwischendurch jederzeit „Nachpumpen“ …

#2

Da schließe ich mich dem Mavo an !!!

Flickspray ist der letzte dreck… haste nen neuen reifen mit loch nach 500km tuste das zeug rein kannste ihn danach wegschmeissen und nen neuen holen wenn du abwartest ohne spray immer wieder luftpumpen (mavos kompressor:D) kann der reifen in der regel im schnitt für 10 - 15 Euro repariert werden !!

#3

Bei einem Bekannten, der einen E-Klasse Benz fährt, war der Reifen in der Garage platt. Er also locker sein Pannenset ausgepackt, und nach Beschreibung aufgefüllt. Dann ist er zum nächsten Reifenhändler gefahren (ca 3 KM). Nach ca 1 KM musste er wieder anhalten, da keine Luft mehr im Reifen war. Also Kompressor raus - Luft rein. Langsam weiterfahren. Beim Reifenhändler konnte nur noch das Ableben des Reifen bescheinigt werden. Also ein neuer Reifen. Dannach konnte er seinen Wagen nochmal waschen, da dieses flüssige Gummizeug im Radkasten und aussen am Fahrzeug war, natürlich inzwischen in fester Form.

#4

Ok, also kein Pannenspray

Zum Konpressor, ich hatte mal einen bei ATU gekauft, mit dem kann man aber maximal Lutmatrazen aufblasen.

Gibt es Empfehlungen , welcher gut ist ?

#5

guck mal bei 1 2 3 vielleicht findest du einen von einem Porsche oder von BMW die taugen was…

#6

:click: click.gif

#7

Da sollte man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!

Pannensprays älterer Art sind nur was für Reifen kurz vor der Verschleißgrenze.

Neuere Reifen füllt man mittels Gummilösung aus der Flasche und einem VW-Kompressor dauerhaft wieder auf. Kostet bei VW 90 Teuronen (Aua!) und bei 3-2-1 habe ich einen für 15 T€uronen!

#8

Hallo,

wenn Du hauptsächlich in D fährst, sieh zu, das Deine Reifen in Ordnung sind (Luftdruck und nicht zu alt), nimm ein Handy mit und speicher die Nummer vom ADAC ö.Ä. ab. Hab in meinem Leben schon viele hundert tausend Kilometer Reservereifen und Pannenset inkl. Kompressor sinnlos spazieren gefahren.

Mit freundlichem Gruß

Christian

#9

@samasaphan :

Was verstehst Du unter „Gummilösung aus der Flasche“ :?:

Du musst hier scharf trennen zwischen dem was „vielleicht funktioniert bzw. hält“,

und dem was (in Deutschland) rechtlich zulässig ist :!:

Rechtlich zulässig sind ausschließlich die in der „Richtlinie für die Instandsetzung von Luftreifen“ beschriebenen Reparaturverfahren.

Jegliche mittels „Dichtmittel“ oder „Pannenspray“ notdürftig wieder abgedichtete Reifen dürfen nur unter bestimmten Auflagen bis zur nächsten geeigneten Werkstatt weiterbetrieben werden.

Zudem dürfen mit „Dichtmittel“ oder „Pannenspray“ abgedichtete Reifen nicht mehr instandgesetzt werden - also: Wegwerfen :!:

Auf die Gefahr hin, dass damit „hemdsärmligen Bastlern“ der „Spaß verdorben“ wird: Nichtbeachtung ist „grobe Fahrlässigkeit“, für die keine Versicherung eintritt,

und die demzufolge bei entsprechenden Unfallfolgen schnell auch zur „persönlichen finanziellen Katastrophe“ führen kann :!:

Folgerungen:

Finger weg von nicht zugelassenen Reparaturverfahren :!:

Pannenspray (wozu sicherlich auch die genannte „Gummilösung“ zu zählen ist, soweit sie keine anderweitige amtliche Zulassung hat) ist nur unter Auflagen für die Weiterfahrt bis zum Reifendienst zugelassenen - danach muss der Reifen weggeworfen werden :!:

Soweit kein Ersatz- bzw. Notrad mitgeführt werden kann, und der Einsatz von Pannenspray vermeidbar ist, lieber Pannenhilfe (ADAC …) in Anspruch nehmen :!:

Falls die „genannte Gummilösung“ (wider Erwarten) doch eine „amtliche Zulassung als dauerhaftes Reifeninstandsetzungsverfahren“ hat, sollte dies hier gerne näher erläutert werden :!: :wink:

Gruß Hohenloher

#10

Hallo,

die ursprüngliche Fragestellung war, welches Reifenpannenset das beste wäre. Natürlich sind diese offiziell zugelassen.

Wenn man kein Reserverad mit sich führt (z.B. weil wie hier die Reserveradmulde einem Flüssiggastank gewichen ist), sind diese Pannensets vorgeschrieben. Wird bei Verkehrskontrollen durchaus auch mal überprüft.

Liebe Grüße

Ingo

#11

Hm, wenn das stimmt, könnten die Zulassungsstellen allen SMART-fortwo-Fahrern (unser Zweitwagen - neben einem Sharan) pauschal einen Verwarnungsgeldbescheid zuschicken. Die haben nämlich alle (serienmäßig) KEIN Reserverad an Bord und ein Pannenset wird nur als Zubehör angeboten, welches vielen aber zu teuer ist (kostet IMHO über 130,- Euro).

Aus meinem ehemaligen Golf 1 Cabrio hatte ich auch das Reserve-Notrad entfernt, um in dem großen „Handschuhfach“ im Heck eine 30cm Bassrolle besser unterbringen zu können. Mit dem Wagen habe ich diverse Verkehrskontrollen „ertragen“ müssen, bei denen man die dollsten Sachen von mir wissen wollte, aber nach einem Reserverad bzw. einem Pannenset fragte man mich nie.

Gruß Ralf

#12

„Oben“ wurde versucht, „Gummilösung aus der Flasche“ im Gegensatz zu „Pannenhilfsmitteln alter Art“ als zulässige (dauerhafte) Reifenreparaturmethode darzustellen; dies ist schlichtweg unzutreffend und gefährlich :!:

In Deutschland sind Reserverad, Notrad oder ersatzweise Pannenset definitiv nicht vorgeschrieben :!: :!: :!:

Wenn Du hier eine derartige Behauptung aufstellst (der 1. April ist vorbei :!: ), schreibe bitte dazu, auf welches Land oder welche Länder diese Vorschrift deiner Meinung nach zutrifft.

Selbst wenn es zutreffen sollte, dass das Vorhandensein von Ersatzrad oder Pannenset „kontrolliert“ worden sei - für die bestehende Vorschrift ist dies kein Beweis - diese gibt es bei uns nicht.

Auch in entsprechenden Übersichten über abweichende Vorschriften in anderen Ländern habe ich Ersatzrad oder Pannenset als vorgeschriebene Ausrüstung noch nicht entdeckt :!:

Gruß Hohenloher