Longlife-Service - 3 Händler = 3 Meinungen...

Unser Dicker hat jetzt knapp 12300 km runter und es leuchtet „Sevice in 3000km“ auf. Da habe ich einen Ortsansässigen :stuck_out_tongue: angerufen und der sagte mir „Richtig“. Da ich mir lieber mehrere Meinungen einhole, nen 2. :stuck_out_tongue: angrufen und der meinte „Kann sein ist aber etwas wenig an km. Im Motor sitzen Sensoren die das Messen und wenn die sagen in 3000km ist das wohl so.“ der 3. :stuck_out_tongue: im Bunde meinte dann zu mir „Ne das kann nicht sein. Kommen Sie vorbei wir stellen den richtig ein.“

So und nun :-k …

Habe hier mal bischen rumgelesen und bei den meisten kam es ja zwischen 25000 - 30000km hin.

Mfg Micha & Co

#1

Hallo,

naja, wie es scheint gibst du dich mit das erste Antwort nicht gerne zufrieden. Der zweite weiß es nicht so genau und der dritte meint es zu wissen. Ich wurde bei der dritte mal vorbei schauen.

Wenn es nicht klappt, musst du auch nichts zahlen. Wenn es klappt, und er es umsonst macht, könntest du dich überlegen, ob du bei ihm Kunde wirst :wink:

Vermutlich will er nur prüfen, ob das Longlife richtig eingestellt ist (Zeit, KM, Ölsorte).

Ich bin der Meinung, dass da viele Faktoren mitspielen. Diese Faktore können wir nicht einschätzen und können somit nicht sagen, ob es zu schnell ist, oder ob dein Fahrprofil/Streckenprofil daran Schuld ist. Probieren könntest du mal, ob es hilft, der Ölstand einwenig auf zu füllen. Gleichzeitig öffnest du damit der Motorhaube, was sich auch positiv auf das Intervall auswirkt.

Gruß

Tom

#2

Hallo Micha-1978,

Du bist in einem Jahr gerade mal 12000 km gefahren. Da liegt der Verdacht nahe, dass ein relativ großer Kurzstreckenanteil dabei war. Es spricht also viel dafür, dass das Serviceintervall richtig berechnet wurde.

Davon mal abgesehen ist der erste Ölwechsel der wichtigste, weil der Metallabrieb in den ersten 30000 km am grössten ist. Dazu kommt ein grosser Anteil von winzigen Spänen von der Herstellung des Motors, die ständig durch die Lager gezogen werden, da sie die Filterporen des Ölfilters passieren können.

Gerade einem neuen Motor sollte man in sehr regelmässigen Abständen einen Ölwechsel gönnen und nach über einem Jahr Fahrzeit sowieso.

#3

Lass doch einfach mal einen Händler mit dem Diagnoscomputer schauen, ob Dein Fahrzeug richtig auf LL codiert wurde.

#4

Genau das wollte ich auch vorschlagen. Unser Sharan kam auch bereits nach 12.000km mit Service in 3000km.

Ich habe mir nichts dabei gedacht (da kannte ich das Forum hier auch noch nicht), und bin zum Freundlichen.

Der hat dann erstmal den Sharan auf Longlife (LL) eingestellt.

War ein Fehler ab Werk! Seitdem ist Ruhe, und bin immer zwischen 26tkm und 30tkm zwischen den Serviceterminen gefahren.

#5

Als mein Golf auch relativ zeitig in den ersten Longlife-Service musste habe ich meinen :smiley: auch gefragt, wie das sein könnte.

Fakt ist, das sehr viele Faktoren ein Rolle spielen. Diese sind u.a. (teilweise bereits genannt) hoher Vollgasanteil, Kurzstrecken, Anzahl der Starts usw.

Bei mir war das so um die 20 TKM (na ja, wenn die Kleene immer volle Pulle auf der AB fahren muss :roll: ).

Beim ersten Intervall würde ich mir da noch keine Sorgen machen. Wenn man seine Fahrweise nach genannten Kriterien im Blick hat, sollte dies beim zweiten Intervall, meine ich, nicht mehr vorkommen.

#6

Wenn das erste Service ziemlich genau bei 15Tkm fällig ist dann ist ziemlich sicher kein Longlife kodiert, Mit Longlife sollten mindestens 20Tkm zwischen den Serviceterminen liegen (oder 2 Jahre)

#7

Danke für die Antworten. Ich fahre unter der Woche fast nur Kurzstrecken. Am Wochenende zum Wochenendgrundstück mal etwas weiter (30km). Vollgas fahre ich fast nie, außer wenn ich mal alleine auf der AB bin und der Motor und das Öl die Ideale Temperatur haben, dann lass ich den Dicken auch mal etwas schneller gleiten.

250 Euro soll die Durchsicht kosten, und nen Gutschein über 150 Euro für eine Durchsicht habe ich ja von VW auch noch.

Und sparen will ich am Service nicht denn der Dicke soll (trotz mehrerer kleiner Mängel) noch etwas laufen.

Mfg

#8

=D> Richtig so! Auch unser Dicker bekommt jeden Service beim Freundlichen.

Ergebnis: Ein sehr zuverlässiges Fahrzeug ohne Pannen (bis auf 1mal, Totalausfall der Elektrik) mit mittlerweile weit über 180tkm auf der Uhr.

#9

Ich habe bei meinem Dicken ähnliche Werte. Er ist jetzt 14 Monate alt, 19.000 km runter und seit 1 Monat leuchtet „SERVICE JETZT“!

Ich warte jetzt noch bis 20.000 km und wenn er dann meldet „SERVICE JETZT ABER WIRKLICH!!!“ dann kommt er zum Freundlichen :oops:

Mein Alter hatte bis 23.000 km Zeit…

Wahrscheinlich ist nur der sch… DPF dran Schuld. Ich könnte meinen :smiley: noch aufknüpfen , dass er mir zum werksseitigen DPF geraten hat… :mecker: :mecker:

Grüße aus Mainfranken

Heiko

#10

[quote"]
Wahrscheinlich ist nur der sch.. DPF dran Schuld.
[/quote]

Kann eigentlich nicht sein, der ist ja „wartungsfrei“ (in dem Sinner, dass er nach 100.000 km weggeworfen und durch einen neuen ersetzt wird, wobei auch der Tank mit Additiv aufgefüllt wird)…

#11

Der DPF ist sicher nicht schuld an dem kurzen Wartungsintervall.

Getauscht wird er übrigens erst bei 120.000 km und bis dahin ist er praktisch nicht zu merken.

Und dass der DPF wirklich nen Mehrverbrauch verursacht ist nicht bewiesen. Der 2L TDI ist schon allein wegen der kürzeren Getriebeabstimmung durstiger.

Ein Ölwechselservice bei 15.000 km kann bei ungünstiger Fahrweise auch bei LL vorkommen. Aber genau sagen kann das wohl nur Dein :slight_smile: wenn er mal schaut, wie dein Dicker nun wirklich codiert ist.

Gruß

octa

#12

Tut mir leid, aber so kann man das nicht stehenlassen. Das klingt nach Verkäufergewäsch.

  1. Der DPF ist bis 120.000km nicht zu merken? Wer sagt das? Alle, die ich kenne, die den gleichen Motor ohne DPF gefahren sind, haben einen deutlichen Unterschied gemerkt.

  2. Kein Mehrverbrauch wäre physikalisch Quatsch. Man kann´s natürlich auch aufs Getriebe schieben…

3.Das Öl, dass der DPF verlangt, ist für den Motor kein Fortschritt - im Gegenteil.

Gruß Pamper

#13

Da ich das Auto fahre aber nicht verkaufe, geht es hier um MEINE Erfahrungswerte.

zu 1:

Verlass Dich nicht aufs hörensagen sondern fahr die Autos doch mal selber. Und zwar ohne dass Du vorher weißt, welcher den DPF hat. Ich bin mir sicher, dass Du den Unterschied nicht rausfinden wirst.

zu 2:

Der Verbrauch des 2.0 TDI hängt extrem stark von der Fahrweise ab. Ich kann das wohl recht gut beurteilen, weil ich fast täglich die gleiche Strecke (ca 100km) fahre. Der Verbrauch schwankt je nach Fahrweise zwischen 6,3l und 10,5l.

Auf die physikalische Erklärung des Mehrverbrauchs durch den DPF bin ich jetzt aber gespannt. Lass mal hören.

Der Mehrverbrauch durch die kürzere Getriebeabstimmung ist dagegen wirklich physikalisch zu erklären. Lernt man heute sogar schon im Theorieunterricht für den Führerschein. Hohe Drehzahlen verursachen höheren Verbrauch.

zu 3:

Was bitteschön verlangt der DPF für ein ÖL???

Vielleicht wäre es gut, mal nicht immer nur Stammtischweisheiten zu posten sondern einfach mal die Tastatur in Ruhe zu lassen, wenn man selbst keine EIGENEN Erfahrungen beitragen kann!

Gruß

octa

#14

Hallo Octa,

Pamper hebt darauf ab, dass Fahrzeuge mit in das Motormanagement eingebundenen DPF einen höheren Abgasgegendruck haben, denn das Abgas muß ja durch den in diesem Falle auch wirksamen Filter gedrückt werden. Der Wirkungsgrad des Motors wird etwas schlechter und deshalb steigt der Verbrauch geringfügig an. Ich denke, dass der Mehrverbrauch des 2,0 l TDI mit der für die Erfüllung von Euro4 notwendigen späteren Einspritzung zu tun hat. Der DPF und die Getriebeabstufung leisten auch einen Beitrag dazu.

Fahrzeuge mit DPF benötigen in einigen Fällen tatsächlich anderes Öl. Aus diesem Grund ist der DPF auch in dieser Tabelle aufgeführt:

click.gif

#15

Danke Dieselsmell, dann brauch ich zur Physik nichts mehr zu sagen. Allgemein war es nicht meine Absicht über so ein Thema mit dir zu streiten Octa. Nur sind deine Aussagen halt alle nicht richtig. Deine Reaktion finde ich allerdings übertrieben.

Seis drum.

a) Ich habe Erfahrung.

b) Am Stammtisch war ich schon lang nicht mehr (Schade eigentlich).

c) Informier dich mal, was für ein Motoröl du fahren musst. Wegen des DPF.

d)Kürzere Übersetzung- gleicher Motor-gleiche Ganganzahl-höherer Verbrauch. Schon klar. Nur wie kommst du zu der Aussage, dass der höhere Verbrauch nicht auch vom DPF herrührt? Zeigt das dein MFA an?

d) Tastatur in Ruhe lassen? Ach nö, dafür wurde sie doch gebaut. :smiley:

Gruß Pamper

#16

Hallo Lupus,

so weit ich weiß, gibt es kein Additivdepot bei den SGA DPF. Dieses System wird von den Galliern angeboten. Das additivfreie System (vom Ansatz her ja absolut richtig) führt ja gerade zu den bekannten Problemen, v.a. bei viel Kurzstreckenbetrieb.

Gruß Pamper

#17

Hallo Pamper,

Du hast also mein Auto die letzten 120.000 km gefahren und kannst deshalb behaupten, dass meine Aussagen nicht stimmen??? Interessant!!!

Da Du wohl selbst keinen SGA mit DPF fährst finde ich es schon reichlich vermessen, die Erfahrungen anderer als nicht richtig zu bezeichnen!!!

Und wenn Du meine praktischen Erfahrungen als Verkäufergewäsch bezeichnest brauchst Du Dich wohl nicht über eine entsprechende Antwort zu wundern.

Und mach Dir mal keine Sorgen um meinen :vw: , der kriegt immer das richtige Öl. Ich wußte allerdings nicht, dass das wohl ein besonders edles Tröpfchen ist.

Ich hab auch nie behauptet, dass der DPF keinen Mehrverbrauch verursacht… ich wollte nur klarstellen, dass es sehr viele Faktoren gibt, die den Mehrverbrauch verursachen. Und die entscheidenste dabei ist definitiv das Fahrverhalten des Fahrers!!!

Alles was Du da von Dir gibst hat nichts mit wirklichen Fakten zu tun sondern zielt nur darauf, Postings anderer User anzugreifen.

Und zum Thema Ahnung…:

Der :vw: mit DPF hat nen extra Additivtank anstelle des Reserverads. Dieser Additivtank wird bei 120.000 km gereinigt und neu befüllt. Dieses Additiv wird als Hilfsmittel zum freibrennen des DPF verwendet…

#18

@ Octa,

das mit dem Additivtank wußte ich nicht. Deshalb schrieb ich ja auch vorsichtshalber „so weit ich weiß“. Danke für die Richtigstellung. Das ändert aber nichts an den anderen Aussagen.

Wieso muß ich ein Auto mit einem anscheinend unausgereiften System 120.000km fahren, um zu wissen, dass ein DPF einen Mehrverbrauch (wie hoch auch immer) verursacht? Und was stellst du denn genau fest, wenn du dein Auto 120.000km fährst? Das sich der Verbrauch nicht erhöht? Das war nicht die Frage.

Mann stellt nur etwas fest, wenn man direkt hintereinander die zu vergleichenden Fahrzeuge mit ansonst gleichem Motor fährt. Dafür reichen Probefahrten.

Und ein „besonderes“ Tröpfchen ist das LowSaps vielleicht, aber nicht unbedingt für den Motor.

P.S.: Deine Aussagen sind kein Verkäufergewäsch, ich sagte „das klingt nach Verkäufergewäsch“. Wenn du dich dadurch beleidigt fühlst, tut mir das leid. Gemeint habe ich, dass ich genau diese Aussagen von mehreren Verkäufern gehört habe, diese aber der Realität anscheinend nicht entsprechen.

Gruß Pamper

#19

Woher weisst Du das und wie kannst Du den Mehrverbrauch nachweisen???

:-k

Immer wieder tauchen in DPF-Diskussionen solche schwammige Behauptungen von Nicht-DPF-Benutzer oder (noch schlimmer) Benzinenuser.

[-(

Alex