und vermutlich auch mit mehr Funktionen und aktuellen Schnittstellen gesegnet.
Und auch nicht vergessen:
Eine true-rms-Messung (korrekte Messung von Wechselspannungen ohne Sinusverlauf) erfordert z.B. schlicht Rechenpower, um den Spannungsverlauf auch bei hohen Frequenzen in Echtzeit zu integrieren.
Da ist ein aktuelles China-Messgerät im Zweifel dem jahrzehntealten gebrauchten Profigerät haushoch überlegen.
Anders herum kann ein altes Profigerät im Zweifel in ganz anderen Messkategorien (z.B. CAT IV) eingesetzt werden, wofür das Chinagerät nicht zugelassen ist.
Grundsätzlich würde ich bei elektronischen Messgeräten aber dem neueren Gerät häufig den Vorzug geben. Wir reden hier nicht von mechanischem bzw. elektromechanischem Werkzeug.
Welchen Preis hast Du dafür gefunden?
Ich sehe hier nur Angebote im oberen dreistelligen Bereich.
Die haben wir auf Arbeit im Elektroniklabor (ohne den Zubehörstrauß).
Privat wäre mir das zu teuer.
#21
Soweit ich das lesen kann, ist da kein Zangenamperemeter. Die Zange aus dem Lieferumfang ist nach meinem Verständnis für „Drehzahlmessungen mit induktivem Aufnehmer“. dam-assets.fluke.com/s3fs-public/88v_____qreng0000.pdf
#25 Ich muss dir jetzt ehrlich sagen das ich die 600 € für ein Multimeter auch deutlich zu teuer empfinde.
Ich habe zwar auch einen Messkoffer von Rohde & Schwarz seit Jahrzehnten in meinem Besitz, aber nochmals kaufen würde ich mir den nicht.
Dazu kommt noch das an einem Auto mittlerweile mit einem Multimeter kaum noch vernünftig Messungen ausgeführt werden können.
Wenn du in der Preisklasse was anschaffen willst dann würde ich eher ein gutes Diagnosetool oder ein kleines Digitaloszi ins Auge fassen.
Wenn du das Geld vernünftig verteilst mit ein paar guten Messspitzen: und einer Strommesszange in mittlerer Preislage dann noch ein gutes Multimeter dazu bist du echt gut ausgestattet mit vernünftiger Qualität und weit weg von den 600 €.
Ach ja, Drezahlmessung braucht man auch nicht mehr wirklich…
Alternativ als reines Multimeter scheint das auch ausreichend (weil das den Magnetaufhänger hat ).
Ne ernsthaft. Welche großen Unterschiede versprichst du dir wirklich im Vergleich zu einem 50 oder 100 Euro Multimeter? Die Genaugkeit im 3stelligen Kommabereich interessieren doch weder beim Autoschrauben noch in der Installationstechnik.
sehr gut, wie ich sehe gibt es das Fluke 87, das bei uns in der Firma in großen Stückzahlen vorhanden ist und über 20 Jahre alt ist immer noch als Neuauflage, als Fluke 88V/A. Ist wohl unverwüstlich und das Geld wert.
Privat wären mir 600 Euro natürlich zu teuer. Ich hab z.B. ein Fluke 83, ist wie das Fluke 87 nur ein wenig abgespeckt, gebraucht um etwa 40 Euro gekauft. Auch unverwüstlich.
Es wird immer die Wichtigkeit der TRMS Messung angepriesen. Ich hab das glaube ich ehrlich gesagt praktisch noch nie wirklich gebraucht. Für irgendwelche Wechselspannungen mit von der Sinusform stark abweichender Kurvenform ist sowieso ein Oszilloskop angesagt. Ganz wichtig ist bei einem Multimeter das es 10A oder mehr kann, das braucht man ziemlich oft. Und natürlich einen kleinen Strommessbereich. Und eine vernünftige Absicherung des Strommessbereiches. Baumarktgeräte kann man mit versehentlich auf Strom gestellt bei Messungen am Auto ganz leicht zerstören.
Das Beispiel mit dem Titanhammer trifft hier sprichwörtlich den Nagel auf den Kopf.
Der kann für den „Normaluser“ auch nichts besser als ein handelsüblicher Schlosserhammer, im Zweifel aufgrund des größeren Kopfes sogar etwas schlechter. Nur halt für einen völlig utopischen Preis.
Und die etwaigen tatsächlich sinnvollen Einsatzgebiete unter hochkorrosiven Bedingungen oder unter Einfluss starker Magnetfelder, ist für Normalsterbliche irrelevant.