ich hab mich zwar schon durch die Suche gewühlt und bin vor Allem auf Carlack 68 aufmerksam geworden, habe aber dennoch ein paar Fragen an die erfahrenen Lackpfleger.
Das letzte mal habe ich meinen alten Golf vor fast 10 Jahren poliert (damals erst mit Lackreiniger und dann Wachs drauf), meine Erfahrung hält sich also in Grenzen
Nachdem der Dicke jetzt über 5 Jahre alt ist, und der Lack entsprechend aussieht, ist selbst meine Toleranzgrenze langsam erreicht und ich will ihm mal was gutes tun. Ausser 2-3 Mal Waschstrasse im Jahr hat er bisher von aussen keine Pflege erfahren
Was ratet ihr mir für den Perleffekt-Lack? Ist eine Lackreinigung zuerst und dann eine Versiegelung nötig oder geht das auch in einem? (Bin von Natur aus eher faul in solchen Sachen)
Kann man einen normalen Lackreiniger auch mit dem Carlack68 kombinieren oder muss das irgendwie abgestimmt bzw. von einem Hersteller sein?
Nach meinem Wissen würde ich so vorgehen, dass ich erstmal durch die Waschstrasse fahre (ohne Wachs), dann einmal mit nem Reiniger drüber, und dann mit dem Wachs …
Als 1. die vorpolitur um kleinere Kratzer zu entfernen. Dann eine Finish Politur für den Glanz und zu guter letzt eine Hochglanzversiegelung. Das ganze einmal im Jahr und gut is.
also ich, als Carlack-Anwender, gehe meist so vor:
- Auto gründlich waschen (lassen).
- bei Bedarf an den notwendigen Stellen (oder komplett) mit Lackreiniger behandeln.
- Mit Carlack versiegeln.
Tipp:
Nimm für den Carlack-Auftrag keine Poliermaschine, sondern arbeite manuell. Vermeide kreisende Bewegungen und benutze zum Auspolieren ein Microfasertuch. Verwende eher wenig Carlack, nur an den besonders gefährdeten Stellen (Motorhaube, Türunterhälfte) trage ich es dicker bzw. zweifach auf.
Hallo, habe einen total stumpfen Fiesta mit Lackreiniger gereinigt, nur habe ich jetzt richtig graue Stellen im Lack, vor allem auf der Motorhaube. Das ganze Polieren und Wienern hilft nicht, die Stellen bleiben. Wie bzw. mit welchem Mittel bekomme ich die wieder weg?
Wäre dankbar für ne Lösung!
Gruß Erwin
Erst das Fahrzeug gründlich waschen und möglichst alte Pflegerückstände entfernen. Da kann man durchaus auch mal mit viel Spüli rangehen. Wenn viele Verschmutzungen auf dem Lack (Flugrost, Teer, Insektenrückstände) sind, würde ich unbedingt noch mit einer Reinigungsknete (Magic Clean blau) ran gehen.
Jetzt am besten alle Kunststoffteile mit Kreppband abkleben. Damit können sich keine Pflegemittelrückstände im Kunststoff festsetzen. Falls es doch einmal passiert sind die Schmutzradierer aus dem Supermarkt ein gutes Mittel.
Danach kommt die Politur.
Wenn Du einen Excenterschleifer hast, kannst Du diesen zur Politur nehmen. Vernünftige Pads findest Du im Web zu Hauf. Der Excenterschleifer hat den Vorteil, dass man als Laie kaum Schaden anrichten kann. Die Pads immer wieder wechseln. Für unser Auto braucht man mindestens 4 frische Pads für eine vernünftige Politur. Wenn der Lack richtig fertig ist, können es auch deutlich mehr werden.
Mit der Politur wird die verwitterte obere Lackschicht entfernt und die vielen Mikrokratzer (Swirls) auspoliert. Danach gehe ich noch einmal mit einer Hochglanzpolitur (z.B. LACK-POLISH ROSA von Koch Chemie) und weichen Pads drüber.
Jetzt sollte der Lack wieder perfekt aussehen.
Danach das Ganze versiegeln. Ich persönlich verwende Wachs (Meguiars #16). Das bringt einen tollen Glanz und ist recht günstig (mit einer Dose kommt man ewig hin). Neben Wachsen gibt es noch die Versiegelungen. Was man bevorzugt ist Geschmackssache.
gab’s hier nicht mal vor kurzem einen Thread über ein „Poliertreffen“ aus dem Nachbarforum (sgatuning)?
Das war glaube ich sehr ausführlich beschrieben. Mir ist die „3-Eimer-Methode“ im Kopf geblieben, was immer das ist. Wird wohl was mit dem Waschen zu tun haben…