Erfahrungsberichte gesucht: Alhambra/Sharan 1.4 TSI (150 PS) mit 1.350–1.500 kg Wohnwagen in den Alpen/Pyrenäen?

Hallo allerseits,

wir wollen uns zukünftig auch zu den Sharan/Alhambra-Besitzern gesellen und planen aktuell die Anschaffung eines Modells ab Baujahr 2017/2018 (7-Sitzer, DSG-Automatik bevorzugt).

Bevor wir zuschlagen, erhoffe ich mir hier ein paar reale Erfahrungswerte oder klare Empfehlungen von euch zu folgendem Setup und Fahrprofil:

Unser Alltag:
Überwiegend Kurzstrecke im Stadtverkehr (ca. 15 km Arbeitsweg) und ab und zu mittlere Distanzen im Ruhrgebiet. Aufgrund dieses Fahrprofils (Verkokungs- und DPF-Risiko) haben wir uns ganz bewusst gegen einen Diesel entschieden.

Der Caravan:
Geplant ist die Übernahme des Wohnwagens vom Opa (real ca. 1.350 kg bis max. 1.500 kg zGG).

Für die typischen Fahrten Richtung Holland oder an die deutsche Nord-/Ostsee mache ich mir mit dem 1.4 TSI (EA211 mit 150 PS / 250 Nm) überhaupt keine Sorgen. Da ist im Flachland ja alles entspannt.

Jetzt kommt aber mein großes Fragezeichen:
Wir wollen mit der Familie (4 Personen plus Gepäck) definitiv auch mal größere Touren fahren – sprich über die Alpen nach Italien oder über die Pyrenäen nach Spanien.

Auf dem Papier darf der 1.4 TSI ja meist 1.800 kg ziehen. Aber Papier ist geduldig. Wie sieht die nackte Realität an echten Steigungen im Sommer aus?

  • Schafft der kleine 4-Zylinder das mit einem vollbeladenen Gespann real, ohne thermisch komplett zu kollabieren?
  • Wie verhält sich das DSG-Getriebe an Steigungen (Stichwort: unruhiges Hin- und Herschalten oder Überhitzen der Kupplung im Stau am Berg)?
  • Geht dieser Extrembetrieb 1–2 Mal im Jahr massiv auf die Langzeit-Substanz des Motors, wenn man das Auto eigentlich die nächsten 10 Jahre fahren („aufbrauchen“) möchte?
  • Als Rettungsanker gäbe es ja die Option, das schwere Gepäck konsequent ins Auto/Dachbox zu packen und den Wohnwagen fast nackt bei ~1.100 kg rollen zu lassen. Hilft das dem 1.4 TSI spürbar über die Berge?

Oder meint ihr, wir sollten uns den Stress sparen und zwingend auf den (leider extrem seltenen und im Alltag durstigeren) 2.0 TSI mit 220 PS setzen, um die nötigen Reserven und das größere Nass-DSG für die Pässe zu haben?

Ich freue mich auf eure ehrlichen Praxisberichte (gerne auch von Fahrern, die den 1.4 TSI im Gespannbetrieb bewegen)!

Viele Grüße aus dem Ruhrpott!


1.) Ich fahre seit 20 Jahren 16km Arbeitsweg (einfach) mit Diesel, und die Entfernung ist für die völlig unkritisch. Täglich 4x1km zur Kita wäre tödlich, aber 15 km am Stück geht problemlos.

2.) Ich habe zufällig :wink: sowohl einen Passat B7 mit 2.0L Schummeldiesel, als auch einen B8 mit dem 1.4l Benziner, und bin mit beiden schon mit unserem 1700kg-Wohnwagen in den Urlaub über die Alpen gefahren. Fahren tun beide, auch überall hin. Rein gefühlsmäßig liegen dazwischen Welten…

Oliver

Ich nehme stark an zugunsten des Diesels, oder?

Gruß

Meschi

Hallo Dat-Stein,
ich kann dir von einem Octavia 1.0 TSI 115 PS schalter und von einem Kamiq 1.5 TSI 150 PC DSG.
Neu bei mir Kamiq 1.0 TSI 115 PS DSG

Octavia schalter, mit Anhänger im Arlberggebiet und Silvretta keine Probleme, voll beladen 1.200 kg, Kamiq 1.5 TSI 150 PC mit Automatik, absolut kein Problem, zügiges Anfahren bei einem Stopp empfehlenswert, aber auch Stopps so gut es geht vermeiden.

Kamiq 1.0 TSI 115 PS Automatik wie der 1.5 TSI 150 PC, Automatik, jedoch " etwas" träger, aber ohne Probleme. Ich sperre bei steileren Bergstrassen den 1 & 2 Gang, somit schaltet er nicht in den 3. und sofort wieder in den 2. zurück, weil die Drehzahlen abfallen.
Nachteil des „Amputierten“ 4 Zylinders (habe ja nur 3 Zylinder) er säuft wie ein 6 Zylinder :grinning_face_with_smiling_eyes: :woozy_face:

Resümee: auch mit einer DSG-Automatik und einem Wohnwagen kann man auf/über den Berg fahren!

Nette Grüße
Manfred

P.S.: Kamiq 1.0 TSI 115 PS DSG, 52 Tage bei mir, 7.464 km auf dem Tacho, davon sind sicher 1/3 im Gebirge!

Im Drehmoment beim Anfahren und im Verbrauch, da stimme ich zu :wink:

Wenn ich das so lese, dann ziehe ich den Schluß daraus, dass man die kleinen Benziner mit höherer Drehzahl fahren muss, wenn es anstrengender ist (AHK-Last und/oder bergig).

Damit verbunden ist dann höherer Spritverbrauch.

Wenn man so eine Situation ein oder zwei Mal im Jahr hat (Urlaubsfahrt), würde ich ich das in Kauf nehmen. Bei mir wäre die Alltagssituation ausschlaggebend.

Gruß

Meschi

So isses. Und eigentlich ist das ja auch weder neu, noch eine Überraschung.

Der Diesel macht das halt alles etwas lässiger und souveräner, und braucht weniger Sprit.

Oliver

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Sofern der „Neue“ schon Zahnriemen anstatt Steuerkette hat sollte das schon funktionieren .

Der Zahnriemenmotor sollte nachweislich das richtige Öl bekommen haben.

Andernfalls wäre ein Zahnriemenwechsel mit Reinigung des Ölsiebes in den Kaufpreis einzuhandeln

Gibts den auch mit nass laufenden Zahnriemen? Wäre mir neu.

Oliver

Die neueren haben einen Zahnriemen (bzw.2).

Der grosse läuft trocken, der kleine für die Ölpumpe nass.

LG

Beim 1,4 TSI, um den es hier geht, wohl eher nicht. Der hat ab 2017/18?.. zwar einen Zahnriemen statt Kette, aber keinen nassen für die Ölpumpe

Oliver

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Na, dann hat er nur einen Riemen und eine Kette für die Ölpumpe.

LG

Octavia mit 6 Jahren und 4 Monate verkauft, mit 103.611 km und 2-3 mal wöchentlich mit dem Anhänger im Gebirge :wink:
Absolut keine Probleme, natürlich Service u. Ölwechsel, kein LL, immer eingehalten.

Nette Grüße

Gab es, bei Skoda nicht mehr.
Oktavia hatte Steuerkette, der Kamiq heute Zahnriemen der trocken läuft, beide 1.0 TSI 115 PS.

Nette Grüße

Das es Diesel und Benziner mit nass laufendem Ölpumpenzahnriemen gab und auch noch gibt, ist ja unbestritten. Der hier besprochene 1.4TSI gehört aber nicht dazu, in keiner der Konzernmarken.

Oliver

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Ist in allen SA III verbaut. Darum haben alle (außer der TDI mit 4-motion und DSG) 6 Gänge. Das trockenen wurde m.W.n. Im SA nicht verbaut, auch bei den kleineren Benzinern nicht.

Einzig könnte die Übersetzung variieren, aber das kann ich nicht genau sagen. Müsste man mal prüfen/vergleichen.

Das kann selten mal vorkommen. Aber auch Solo sowie mit Hänger, unabhängig von der Motorisierung. Hier hilft, entweder mal kurz am Schaltpaddel (lenkrad) ziehen oder halt den Wählhebel in die manuelle Gasse schieben. Das mache ich mit WW auf der Bahn manchmal, weil der 6. Gang gut ausreicht, das Auto aber (im Automatikmodus) in 4 oder 5 möchte.

Zum Thema Spritverbrauch:

Ich glaube da geben sich die Motoren nicht so viel.

Na ja, das kaum eingefahrene Neuwagen mit wenig Laufleistung keine Probleme machen, ist ja nun nichts Neues.

Oliver

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Neuwagen ist der Kamiq 1.0 TSI 115 PS DSG, mit 3 km auf dem Tacho am 30.04.26 abgeholt,
oder meinst du den Octavia mit 6 Jahren und 4 Monate, mit 103.611 km.

Den Octavia natürlich…

6 Jahre und 100tkm kann ja nun jedes Auto.

Oliver

… aber nicht ohne einen einzigen ausserplanmäßigen Stopp in der Werkstatt :+1: