So, meine erste interessante Aktion mit unserem neuen Gali III: Batterie aufladen mit C-Tek MXS 5.0 !
a) über die Steckdose für den Zigarettenanzünder
Abbruch nach ca. 1/2 h, anscheinend wird nach einiger Zeit der Kontakt intern über ein Relais abgeschaltet.
b) über die 12V-Steckdose im Kofferraum
läuft durch (Alle 8 Stufen bis zur vollständigen Ladung und Ladungserhaltung).
Und warum das ganze?
Einer der wenigen Nachteile (zusätzlich zu den fehlenden Schiebetüren, werden unsere VW/Seat-Fans einwenden, stört uns aber überhaupt nicht) ist die massiv schwer zugänglich verbaute Batterie. Daher ist es wichtig, diese möglichst vollumfänglich zu pflegen. Also einen passenden Stecker an das C-Tek-Ladegerät gekoppelt und im Kofferraum eingesteckt. Schließlich wird der Dicke häufig im Kurzstreckenbetrieb bewegt und der PTC-Zuheizer frisst ordentlich Batterieleistung. Unser Diesel braucht ja auch ordentlich Dampf zum Vorglühen und Anlassen, daher ist eine regelmäßige Nachladung über Nacht angeraten.
Ansonsten:
Totale Begeisterung über den Neuen! Während einer längeren Fahrt zur Schwiegermutter wurden die Vorteile des Neuen ggü. dem alten (trotz Vollaustattung, Leder, Ghia, Automatik usw.) offensichtlich. Super Straßenlage, Abrollkomfort (adaptives Fahrwerk) und massiv Leistung mit serienmäßigen 143 PS. Ein leiser Gleiter. Da stören manchmal bloß noch die drei Zwerge hinten… ach halt, wegen denen haben wir uns den Dicken ja erst angeschafft.
Ja, ich freunde mich auch langsam besser mit dem Maxe an, er liegt mir aber noch nicht so am Herzen wie es der Ali seinerzeit tat.
Das mit dem Einbauort der Batterie ist mir auch gleich zu Beginn aufgefallen, als ich mein MegaPulse einbauen wollte. Jetzt im Sommerurlaub wollte ich eigentlich einen neuen Anlauf dazu starten. Allerdings bin ich mir jetzt nicht mehr sicher, ob ich das Teil wegen der elektronischen Steuerung der Ladung überhaupt einbauen darf. :-k
Bei der Konfiguration des Maxe hab ich mich letztlich gegen dieses Fahrwerk entschieden. Ist mal einer der Stoßdämpfer defekt, kostet der mit rund 500 € mehr als ein ganzer Satz „normaler“ Stoßdämpfer. Im anderen Forum hat grad einer genau dieses Problem.
Ansonsten teile ich auch deine bisherigen Erfahrungen. Unser Maxe hat auch schon den Namen „Weißer Gleiter“ bekommen.
:-k
Bin betreffend dem Megapulse auch gerade am grübeln…
Ich habe das Teil mal mit einem Ladegerät an eine Batterie gehängt und mir am Oszi angesehen was passiert
Die die Vom Megapulse erzeugten Impulsgruppen haben eine maximale Spannung von 20V.
Die Spannung sollte eigentlich kein Problem für die Bordelektrik machen.
Bedenken habe ich bezüglich der Frequenz der Impulse …
Wobei in modernen Autos sehr viel über Pulsweitenmodulation gesteuert wird - dabei wir der Strom am Verbraucher in rascher Folge aus und ein geschalten. Daher solllte die Elektronik auch das aushalten.
Ich habe heute eine Mail an Novitec diesbezüglich geschrieben - bin gespannt was die sagen.
hoernchen
So was ähnliches habe ich mir schon gedacht, aber der Neue hat ja ansonsten nicht solche Macken wie der alte. Da läßt sich so ein Problem mal verschmerzen.
Die Antwort von Novitec ist:
Ich kann den Megapulse in meinem neuen Sharan mit dem Batteriemanagement verwenden.
Ich werde das Teil mal einbauen und mit der Diagnose regelmässig den Batteriestatus auslesen - bin gespannt ob sich beim Batteriestatus was ändert.
Ich habe schon schon ein paar Statuswerte der Batterie dokumentiert.
Danke für die Rückmeldung. Dann warte ich mal ab, was deine Messergebnisse denn so ergeben. 8)
Allerdings bin ich mir aktuell nicht sooooo sicher, ob ich dann deine Ergebnisse bzw. die Antwort auf deine Mail so einfach auf Ford übertragen kann. :-k
Ok, dann werde ich einfach mal die Antwort von Novitec an dich für mich übernehmen und nachher das Teil einbauen. Ich glaube nämlich nicht, dass sich die Technik bei beiden Herstellern groß unterscheiden dürften.
Allerdings kann ich keine große Statusberichte abgeben, also keine verwertbare Messungen durchführen, so wie du. Trial and error, quasi. Ich hoffe nur, dass mir das das Batteriemanagement nicht übel nimmt.
Ihr solltet allerdings aufpassen das ihr beim Einbau der Ladeadapter das Batteriemanagment nicht umgeht.
Sonst steht ihr vor dem Problem das alle 2 Jahre eure Batterie platt ist weil das Auto den Ladezustand falsch erkennt und deshalb falsch lädt!
Die beste Methode zum Laden und auch zum Anschluß der Ladegeräteadapter wäre der (irgendwo) herausgeführte Pluspol. Dann läuft jede Fremdladung immer über das Batteriemanagement.
Eine Pulsladung mit ca. 18V ist heutzutage üblich und sogar Batterieschonender als eine Feststromladung mit den alten Ladegeräten.
Mit Ladeadapter habe ich die fest verbauten Ladebuchsen gemeint die von C-Tec und diversen anderen Anbietern angeboten bzw. verbaut werden.
Der Megapulse hilft wenn der Batterie Sulfatierung droht. Da dein neuer aber über eine intelligente Ladesteuerung verfügt die von vorneherein solche Effekte an der Batterie zu verhindern versucht dürfte der wenig bis gar nichts bringen.
Das Gerät ist genial bei älteren Modellen mit „linearer“ Batterieladung. Dort ist die Sulfatierung ein Problem das damit beseitigt werden kann. Alternativ wäre noch die zeitweise Ladung über ein Pulsladegerät wie von Alchemist beschrieben.
Wenn das so ist, dann um so besser, oder?
Wenn es die intelligente Ladesteuerung schafft, ist es gut. Falls sie es nicht schafft, ist der MegaPulse da. Ich sehe das mehr als Sicherheit für den Fall der Fälle. Ich hatte den ja schon zuhause herum liegen, da kann ich ihn auch einbauen. Laut Novitec soll er sich ja auch mit eben den intelligenten Steuerungen vertragen. Also, von da her … 8)
Übirgens, sollte die Batterie trotz der täglichen Langstrecken doch mal leer werden, dann hab ich zuhause auch das Ctek XS4003 zum Laden.
Die Webseite von denen ist lustig.
Laut Webseite auch zum Gebrauch an AGM Batterien geeignet -
Sulfatierung kann bei AGM nicht auftreten. Völlig anderer Batterieaufbau!
Kannst du also verwenden, auch wenn es keinen Sinn macht. ](*,)
Im Fliesstext halten sie sich ja dann auch ganz vorsichtig mit dem AGM Thema zurück :-k
@Rosl: Du kannst an der Batterie oder an der Bordelektronik nichts schädigen. Allerdings solltest du (wie ja auch auf der Webseite beschrieben) das Gerät nicht dauerhaft angeschlossen lassen sondern nur von Zeit zu Zeit einsetzen.
Die elektrochemische Reaktion ist die selbe wie in allen Bleibatterien. Daher kann es wie in jeder Bleibatterie zur Sulfatierung kommen.
Was nicht passieren kann ist das Absetzen von Bleischlamm am Batterieboden und ein dadurch verursachter Kurzschluss der Polplatten.
Betreff: Megapulse
Das Softcharge System scheint da doch etwas zu merken.
Nach längeren benutzen von Megapulse habe ich folgende Fehlermeldung im System:
(PCM) (CMDTCs)
P1632:92-68- (PCM) - Fehlersensor/Stromkreis ‚Smart-Charge‘-Generator. - Leistung oder nicht korrekte Funktion - Unbestimmt,Fehler zuvor erfasst, Überwachung zur Bestimmung des Status noch nicht abgeschlossen.
P1632:94-68- (PCM) - Fehlersensor/Stromkreis ‚Smart-Charge‘-Generator. - Unerwartete Funktion - Unbestimmt,Fehler zuvor erfasst, Überwachung zur Bestimmung des Status noch nicht abgeschlossen.
Ich bin mir noch nicht 100% sicher aber es liegt schon sehr nahe das die Spannung von über 15 V des Megapulses zu irritatonen in der Steuerung führen können.
Nun ist das Ding erstmal wieder abgeklemmt und ich werde den Punkt nochmal checken.
Wo sollen denn Spannung über 15 Volt herkommen?
Der Megapulse ist niederohmig mit der Batterie verbunden und generiert ultrakurze Stromimpulse mit vergleichsweise geringen 1,6 A.
Da heißt, egal welche Eingangsspannung vom Megapuls erzeugt wird, erfolgt sofort ein Spannungsabfall auf die aktuelle Bordspannung. Und diese liegt deutlich unter den genannten 15 Volt.
Gruß
t.klebi
EDIT:
Ich habe gerade gesehen, das hoernchen entsprechende Messungen mit dem Oszi vorgenommen hat.
Frage: Warum fällt die Spannung nicht ab?
Er sendet sehr kurze Nadelimpulse. Die Frequenz ist für die Zerkleinerung der grossen Sulfat Kristalle abgestimmt.
Auf der rechten Seite sind die auftretenden Spannungen zu sehen. Der Impuls -Vpp- addiert sich zur Ladespannung -Vavg-.
Der Megapulse arbeitet solange die Batterie-Spannung über 12,8 Volt liegt. Nachdem der Motor abgestellt ist „massiert“ der Megapuls die Batterie noch weiter bis die Spannung unter die Ausschaltschwelle gesunken ist.
Andere Pulser wie z.b der Powerbrick arbeiten nach einem anderen Prinzip … sie ENTLADEN die Batterie mit sehr kurzen Stromimpulsen.