Antriebswelle nicht rausbekommen

Hallo Leute, nachdem ich Radschrauben und die Gelenkwellenschraube (27) leicht gelöst habe und wie beschrieben Knowledge Base von Obi Wan die Antiebswelle mit Drath hochgebunden habe wurde mein Sharan mit dem Wagenheber hochgebockt.

An der Seite mit Balken unterlegt und die Hinterräder bei angezogener Handbremse mit Keilen gegen wegrollen gesichert.

Das Rad abgeschraubt und mein Sohn ist auf die Bremse getretten dann die Gelenkwellenschraube raus.

Weiter wie im Rep Buch und bei Knowledge Base die beiden Inbus raus.

Nun das Problen das Achsgelenk geht nicht weg bzw löst sich nicht.

Ich habe vesucht die Antiebsachse nach innen zu schieben geht auch so 2 cm aber dann ist schluß.

Wollte dann das „ganze Element“ ( Radlagergehäuse,Federbein, Bremsscheibe-sattel) etwas Wegziehen damit ich die Achse an der Seite vorbeibekomme es geht nichts.

Mir ist es deswegen ein Rätsel da die Koppelstange bzw Stabilisator das ganze zusammenhält.

Habe auch das Gefühl das es so wie ich aufgebockt hab das ganze unter "Spannung steht "und durch einseitiges anheben noch gewicht drauf lastet.

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

Danke.

#1

Du must die aufhängung unter rausnehmen dan kannst du alles bewegen

als du noch Fragen gast snde eine pn an mich und dan kann ich

Mfg Alex

#2

Wie du schon geschrieben hast, steht der Stabilisator bei einseitig aufgehobenem Fahrzeug unter starker Spannung und drückt über die Koppelstange das Federbein nach oben.

Ich würde das 2. Vorderrad auch anheben, dann sollste es leichter gehen.

#3

Hatte damals bei mir das untere Gelenk und den Spurstangenkopf gelöst, dann liess sich das ganze Geraffel einfach zur Seite schieben und die Antriebswelle ausbauen.

#4

Wie du hier sehen kannst, hat es sich schon ein wenig gelöst.

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Und so schaut es aus wenn es ganz gelöst und etwas nach unten gezogen wurde.

Du kannst dann das Federbein etwas nach außen ziehen.

Wenn du diese Verbindung nicht gelöst hast, dann kannste auch die Antreibswelle nicht raus ziehen.

Laß aber die Antriebswelle im Getriebe.

Solltest du diese Verbindung nicht auseinander bekommen, dann kanste auch mit einem langen Holz ansetzen und von oben mit einem Hammer draufhauen.

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Es wäre für uns und für mich sehr hilfreich wenn du eventuell ein Bild zu deinem Problem hinzufügen kannst.

Oder hat sich das Problem schon erledigt??

#5

Hallo Leute,

das Problem ist gelöst.

Ich habe meinen Sharan auf beiden Seiten ( obwohl ich glaube das dies ausschlaggebend war)

aufgebockt.

Dann nachdem ich die 27 er Hauptschraube und die zwei Inbus raus hatte mit einem Schraubendreher und leichten Hammerschlägen zwischen dm Radlagergehäuse und dem Achslenker bzw. Achsgelenk auseinandergewuchtet.

Die Arbeit sollte möglichst zu zweit ausgeführt werden da bei vielen Vorgängen eine „weiter“ Hand sehr hilfreich wäre.

Vorsicht beim anpassen (raufschieben) des neuen Gelenks. Mir ist es seitlich verdreht also wie beim Lenkeinschlag , nachdem ich es dann ein stück rauszog sind plötzlich zwei Kugeln an dem Fett das an der Gelenkwelle haftet geklebt.

Dann musste ich an dem ganzen Fettmatsch das Teil solange hin und her bewegen bis ich gefunden hatte wo die Kugeln rausgerutscht sind.

In „Ruhe“ das neue Gelenk ansetzen und mit Hammerschlägen (Gummihammer) reinklopfen

Vorher die innere Führung gerade drehen, dann klappt es .

Ciao Thomas

:slight_smile:

#6

Namds,

und hiermit kann man die Demontage des Gelenkes von der Welle sparen.

Beim SGA gehts ja noch einigermassen, bei manchen Fahrzeugen ist es eine arge Fummelei.

Funktioniert natürlich nur mit flexiblen Gummimanschetten, am besten mit denen vom Gerätehersteller.

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Andreas

#7

Das Teil sieht ja schon komisch aus.

Sieht aus wie aus der Entbindungstation. :lol: :lol:

Aber wird hierbei nicht das Gummi auf ein übermaß gebracht wo es sehr schnell wieder kaputt geht??

#8

Den Manschetten vom Gerätehersteller macht das nix, andere muss man ein bischen anwärmen.

Ca. 5-10 Prozent der Originalmanschette reissen trotzdem beim Montieren.

Bei den SGA Hartplastikmanschetten funktioniert das allerdings eh nicht.

Selbst wenn man ne Manschette zu gross wird, dann ist der erneute Wechsel halt kein Ding.

Andreas