Vibrationen beim Beschleunigen

Ich habe ein Problem, das in sehr bestimmten Drehzahlbereichen des Motors auftritt, hauptsächlich zwischen 1500 und 2000 U/min. Wenn ich versuche, es bei höheren Drehzahlen zu reproduzieren, tritt es nur sporadisch auf.

Beim Beschleunigen (wenn ich ein bisschen Power brauche) entstehen in diesem Drehzahlbereich (vor allem wenn das Auto Betriebstemperatur erreicht hat) „schnelle“ Vibrationen, die sich ähnlich anfühlen, als würde man mit den Rädern über diese Rillen fahren, die sich manchmal am Straßenrand befinden, um zu warnen, wenn man zu weit nach außen fährt.

Die Vibrationen treten hauptsächlich beim Beschleunigen in einem engen Drehzahlbereich auf, fast wie ein „On-Off“-Effekt. Das Auto zeigt jedoch auch leichte Vibrationen, wenn die Drehzahl beim Gaswegnehmen langsam sinkt. Diese fühlen sich eher im Hintergrund an, mehr wie ein Problem mit dem Motorlagern als direkt mit demselben Problem zusammenhängend – aber sicher bin ich mir nicht.

Was ich bereits gewechselt habe: das Magnetventil der Druckdose aufgrund eines sehr sporadischen Fehlers P0003A (Ladedruckgrenze des Turbos außerhalb des zulässigen Bereichs). Es hat sich verbessert. Ja und nein. Es tritt seltener und für kürzere Zeit auf, aber es ist immer noch da. Auch ein fehlerhafter Sensor (VTG-Sensor) könnte dafür verantwortlich sein….

Eine Unterdruckprüfung der Vakuumleitungen steht noch aus.

Das Zweimasseschwungrad ist nicht ausgeschlossen. Aber das Anfahren scheint mir in Ordnung zu sein, ich höre auch keine ungewöhnliche Geräusche und komischerweise gibt es Momente, an denen ich richtig Gas gebe, un da passiert gar nichts. Keine Vibrationen, full power.

Deshalb denke ich, dass es eher etwas mit etwas zu tun hat, das sich schnell aktivieren und deaktivieren kann, wie zum Beispiel Einspritzdüsen, ein Magnetventil oder Bauteile, die dieses steuern.

Hat jemand Erfahrung mit einem Problem mit solchen Symptomen?

Motor 2.0 TDCI 140ps ca. 320 000Km 2007

Moin und herzlich willkommen im SGAF,
da Du von Drehzahlbereichen schreibst, tippe ich darauf, dass es egal ist, welcher Gang gerade eingelegt ist. Oder liege ich da falsch?

Gruß
Meschi

Ich bin zwar kein Profi aber früher bei meinem erstwagen (Opel Corsa C 1.0 2002) hat er mal stark vibriert aufgrund von Ölknappheit/Allterung des Öles .

Vielleicht liegt es ja auch bei dir daran?

Verschmutzung oder zu altes Öl das nicht genug schmiert und deswegen leidet der Komort? (:

Hoffe ich erzähle keinen Mist <3 Gruß

Das passierte vor un nach dem Ölwechseln aber danke für deinen Beitrag.

Update: Nach dem Wechseln des Magnetventils kommt auch sporadisch den P2263 “Steller Problem”, ich habe bei Amazon eine Unterdruckpistole bestellt und ich muss mir eine Bühne holen, um alle Leitungen ausführlich zu prüfen.

Deutlich bemerkbar auf 2 und 3 Gang. Eigentlich egal.

Automatikgetriebe?

Ist dir mit Halbwissen geholfen?

Gruß

Schau mal unter das Auto: Wie sehen die Antriebswellen aus? Ist da noch alles in Ordnung?
Wenn in so einem Gleichlaufgelenk die Kugeln schwergängig werden, dann kann es sich unter Last verspannen und verbiegt die Antriebswelle bzw. lässt das Rad „eiern“.

Leider kann man das bei stehendem Fahrzeug nicht erkennen, außer eine Manschette ist undicht oder wenn man die Lager zerlegt und schaut, ob es Abnutzungserscheinungen gibt.

Die von mir beschriebene mögliche Erklärung würde zu einem Rad-synchronen Vibrieren führen.
Das Vibrieren/Eiern hängt also von der Fahrzeuggeschwindigkeit und nicht von der Motordrehzahl ab.

Bei höheren Gängen tritt es weniger bzw. gar nicht auf, weil da das Ausgangsdrehmoment des Getriebes nicht hoch genug ist um die Antriebswelle zu verspannen.

Außerdem tritt es bei sachter Fahrweise nicht auf, sondern unter Last, also z.B. beim Beschleunigen oder beim Bergauffahren.