Ich habe jetzt den Schlüssel wieder rausgeholt um dass noch genauer anzuschauen. Der Zapfen ist gerade, ich habe ein Teil mit planer Fläche daran gehalten, liegt alles gut an, es ist keine Verbiegung festzustellen. Was ich aber erst heute festgestellt habe, der Zapfen sitzt so locker in der Öffnung, dass ich den mit den Fingern hin und her wackeln kann, natürlich minimal aber deutlich spürbar. Hab keinen Zweifel mehr an schlechter Verarbeitung. Wenn der Zapfen verbogen wäre, dann würde er nach wie vor sehr fest in der Öffnung sitzen.
Ich werde das Produkt reklamieren und Geld zurück fordern. Dann kauf ich mir was besseres, also Heisenberg und Thwfrank eure Empfehlung ist sehr willkommen.
habe deinen Beitrag vor meinem letzten Post nicht gesehen. Ich habe mir auch schon gedacht, das andere von mir gelinkte Produkt nun zu bestellen, danke für deine Empfehlung.
#19
Welche Spannrolle haben denn die ASZ und BRT? Wenn du eine Spannrolle wie diese
mit dem Innensechskant spannen konntest, dann denke ich mal, dass das nicht die Art zu spannen war, wie es sich die Konstrukteure überlegt haben. Der Steckplatz (wie auch immer das richtig heißt) für Innensechskant ist hier nicht in dem Exzenter, somit kannst du den Exzenter mit dem „Inbus“ gar nicht drehen, wobei der genau dafür gedacht ist, mit dem Verdrehen dessen wandert nähmlich die Position der Schraube (auf der die Rolle im Block sitzt) bezogen auf den Mittelpunkt der Rolle, wass die Spannung des Riemens verändert.
Also im AUY war eine Spannrolle mit hydraulischem Spanner, hier habe ich den Zahnriemen 3 Mal gewechselt. ASZ und BRT haben eine reibungsgedämpfte Spannrolle, auch hier habe ich insgesamt 3 Mal den Zahnriemen gewechselt. Immer ohne Zweilochschlüssel, nur mit dem Innensechskant gespannt. Und bis auf den AUY (verkauft, Verbleib unbekannt) geht es den Autos gut. So falsch kann das nicht gewesen sein.
Gruß
Das Video kenne ich. Das zeigt eigentlich ganz gut was ich meine. Zu beachten ist hier, dass hier der Hydraulikspanner nicht gewechselt und auch nicht mit Fixierplättchen arretiert wird. Bei Videozeit 7:33 sieht man ganz klar, dass der Stift des Spanners ganz raus ist (weil eben kein Plättchen oder sonstige Fixierung verwendet wird). Wenn er mit Inbus gegen Uhrzeiger dreht, sieht man ganz gut wieviel Kraft da aufgewendet wird, da kommt der ganze Motor in Bewegung (Videozeit 10:00), diese Kraft ist eben notwendig um den Hydraulikspannerstift wieder reinzudrücken. Stellt euch vor, man würde dass mit diesem Zweilochschlüssel machen, das wäre sicher kein Feingefühl oder bestimmungsgemäße Anwendung für den Zweilochschlüssel, normal wäre das aber auch nicht nötig, da der Spanner mit Plättchen fixiert ist. Dann sieht man noch, bevor er die Mutter auf die Spannrollenschraube draufdreht, lässt er den Inbusschlüssel los und sofort kippt die Rolle nach rechts wegen unfixiertem Spanner, der die Rolle wegdrückt. Nachdem die Mutter drauf ist, drückt er die Rolle wieder gegen den Spanner und zieht sie dann wahrscheinlich etwas mit der Mutter fest (wird nicht gezeigt).
Erst dann, wenn diese „grobe“ Arbeit erledigt ist, dann greift er zum Zweilochschlüssel bei Videozeit 10:38 ca. (Schlüssel sieht selbstgebastelt aus) und erst hier macht er die Feineinstellung sozusagen. Also ohne Zweilochschlüssel bleibt es hier nicht im Video nicht, darum ist es kein gutes Beispiel um eure Aussage zu stützen. Ganz allgemein ist erkennbar, dass er mit dem Sechskant grobe Sachen macht und den Zweilochschlüssel zur Feineinstellung nimmt, die mit Sechskannt eben so nicht geht.
Was bei dem Drehen mit Zweilochschlüssel passiert sieht man sehr gut in diesem Video www.youtube.com/watch?v=wv0p0aTvmU0
Bei Videozeit 1:08 und besonders 1:23 sieht man wie die ganze Rolle wandert, ohne dass der Motor sich da mitbewegt. Bei 1:23 wandert die Rolle auf so einer U-förmigen Bahn, das ist die Wirkung des Exzenters. Diese Bewegung der Rolle ist mit Innensechskant sicherlich nicht erreichbar. Darum weiß ich nicht, wie ihr das mit dem Sechskant gemacht habt. Bei reibungsgedämpfter Rolle sieht es gleich ganz anders aus, da kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es da gut geht.