Gewichtskontrollen für Wohnwagen

Hi,

heute habe ich es endlich mal geschafft zum TÜV zu fahren und meinen Wohnwagen (Bürstner 530TK) wiegen zu lassen :

(wohlgemerkt nur mit dem allernötigsten drin, ohne Vorzelt und ohne die komplette Sitzgarnitur)

1300kg die Achsen

1400kg komplett

Das bei einer zulässigen Gesamtmasse von 1360kg :frowning:

Der TÜV Mensch meinte, korrekt wäre die komplette Messung (also WW runter vom Auto und mit allen drei Rädern auf die Waage).

Also ich nach Hause und geschaut, wo ich abspecken kann.

Hab dann eine von zwei Gasflaschen rausgeschmissen, die ALKO Halterung für das Reserverad unterm Wohnwagen ausgebaut. Zusätzlich noch auf 50m Stromkabel verzichtet.

Allerdings kommen ja noch die Fahrräder auf die Deichsel und ein paar Kleidungsstücke. Spielzeug war auch noch nicht im Wohnwagen - und bei drei Kindern muss schon etwas mit.

Deswegen zwei Fragen :

1) Wie wiegt die Autobahnpolizei (speziell auch in Österreich) ?

Werden da einfach die Räder auf eine Waage gestellt oder wird der Wohnwagen vom Auto genommen ?

Wenn auf der Deichsel 100kg sind, dann verschwinden die ja so evtl.

2) Wie kann ich mehr Gewicht einsparen ?

Hatte mir schon überlegt die Gasheizung auszubauen. Weiss allerdings auch nicht, wie schwer diese ist.

Werd mir wohl die ALU oder Plastikgasflaschen zulegen. Alu-Felgen werden sich ja wohl kaum lohnen. Aber ohne Gasheizung kanns auf Campingplätzen mit Stromzähler teuer werden und ich geh auch im Frühjahr und Herbst campen und hab die Heizung schon öfters mal gebraucht.

Eine Auflastung beim TÜV hab ich schon versucht, leider kann die Wohnwagenachse laut Typenschild defintiv nur 1360kg, ging also nicht.

Den Anstoss zum Wiegen wurde durch den Gedanken an eine Klimaanlage ausgelöst. Wollte wissen, ob ich mir die 30kg aufs Dach packen kann. Aber die kann ich mir wohl so gewichtsmaessig nicht mehr leisten. Höchstens eben die Heizung bringt mehr als 40kg Gewichtsersparnis.

So, denk ich werd mit diesen Problem wohl nicht der einzige sein. Mir scheint die neuen Wohnwägen sind da etwas besser kalkuliert. Der neue 530TK von Bürstner ist mit einer Auflastung zu 1600kg momentan zu bekommen.

Bye,

kajaker

#1

Hi Kajaker

Du bist nicht allein.

Auch ich darf nur bis max 1360 KG laden. Um 1400 KG habe ich aber immer,und die bereiten mir kein Kopfzerberechen.Ich halte es so das alle schweren Teile wie Gestänge,Vorzelt, Kabeltrommel usw in den Kofferraum kommen.Fahrräder kommen auf den Heckträger am Auto.Alugasflaschen machen auch einige Kilos aus.Heizung ausbauen würde ich nicht.Wiegt etwa 18 Kilo.Und die retten Dich auch nicht mehr.

Wiegen im Ösiland. Keine Ahnung.Hatte noch nicht das Vergnügen. :lol: :lol:

MFG

DMC

#2

Hallo zusammen

ich hatte ebenfalls genau das gleiche Problem mit einem Knaus 530TK.

ZulGG bereits aufgelastet 1300kg. ( Autarkpaket mit Batterie, Wasser- und Abwassertank, Therme usw - brauch ich aber alles nicht :!: ) Bin immer mindestens 200kg drüber gewesen. [-X -->> Ausgetauscht gegen einen viel neueren Bürstner 530TK mit einem ZulGG von 1500kg. Haben wir seit Dienstag :laola: und heute haben wir eingeräumt. Dabei habe ich jedes Stück, das ich eingeladen habe, mal gewogen. Alter Schwede, da kommt was zusammen. Gesamtgewicht weiss ich noch nicht, werde ich aber nächste Woche feststellen lassen.

Übrigens: Du darfst von dem gewogenen Gewicht (3 Räder) die zulässige Stützlast (meistens so um 75kg) abziehen, da dieses Gewicht ja nicht auf der WW-Achse liegt, sondern auf Deiner Hängerkupplung.

Grüße aus München

chkx

Christian

#3

Hi,

jo, alles schwere hab ich auch im Kofferraum, auch die Batterie für den Wohnwagen. Passt trotz dem dritten Kind noch gut rein. Nur die Fahrräder sind auf der Deichsel.

Wenn ich das Gewicht auf der Deichsel abziehen darf bin ich ja gerettet. Sind ja immerhin 100kg. Und beim Abwiegen waren diese auch tatsächlich drauf.

Jo, hab auch gesehen, dass die neueren Bürstner 1600kg zulässige Gesamtmasse haben. Deswegen bin ich ja gleich zum TÜV, weil ich hoffte meinen auch auf 1600kg auflasten zu können. War aber nix, damals hat Bürstner noch die schwächeren Achsen verbaut. Und jetzt nur wegen der zulässigen Gesamtmasse einen neuen WoWa zu kaufen ist mir doch zu teuer.

Hab halt immer Bedenken durch Österreich zu fahren, die sind halt sehr aufs abkassieren aus. Ist mir schon mal passiert bei einem angeblichen Überholen im Überholverbot und als Motorradfahrer hab ichs auch mal persönlich gesehen, dass die da bei einer Geschwindigkeitsmessung nur Deutsche rausgezogen haben.

Will gar nicht wissen, was die bei einem überladenen Wohnwagen abzocken.

Hab aber noch ein paar Kilos rauskitzeln können : Warmwasserboiler vorm Losfahren leeren und das Toilettenwasser (sind ja fast 15kg) bis auf 1-2l leeren.

Bye,

kajaker

#4

[-X nene, Hr. kajaker und wenn man immer nach Vorschrift fährt, muss man keine Angst vom „Abkassieren“ haben :mrgreen:

Als deutscher Motorradfahrer hast du gesehen, wie sie nur deutsche Motoradfahrer abkassiert haben?

Haben Deutsche Motorräder denn auch vorne ein Kennzeichen montiert? :-k

Aber ich kann dir einen „geheim“ Tip geben, wie du dem Abkassieren entkommst :anxious:

Fahr ganz einfach durch die Schweiz nach Italien und gegebenenfals, weiter nach Ex-Jugoslawien!! :groehl:

Die Schweizer Rennleitung ist viel humaner mit Verkehrsünder!!

mfg.

#5

Manfred, Manfred… :lol:

:lookup:

Gruß

Christian

#6

Hi,

mach ich nur. Tempomat rein und mit 80 durchgefahren. Egal wie viele Lastwagen mich dann überholen. Und doch einen Strafzettel wegen Überholen im Überholverbot zugeschickt bekommen ^^ Hab ich mich sehr darüber aufgeregt, vor allem ohne Foto ohne Beweise ohne nix. Nicht mal genau wo das gewesen sein soll.

Nee, im Ernst : Waren Autofahrer, die gestoppt worden sind.

Aber egal, das gehört nicht hierher. wollte nur sagen, warum ich durch Österreich auf keinen Fall mit Übergewicht fahren will, genausowenig wie durch die Schweiz. Allerdings hätt ich keine Bedenken in Deutschland/Spanien und in Frankreich.

Bye,

kajaker

#7

Ist aber mal ein LKW, 10% Überladen, dann schreit man nach der Sicherheit #-o

Nette Grüße, von einem, der nach solchen Aussagen, wieder mal, einiges nicht verstehen kann!! :-k

#8

Meinst Du nicht, 100 Kg wären etwas zu viel des guten??? :shock:

Die maximale Stützlast am Wowa beträgt 100 kg. Zu beachten ist aber die maximale Stützlast des Zugfahrzeuges und die liegt bei 85 Kg!!

Hast Du Dir mal Gedanken darüber gemacht, was für Kräfte auf die AHK wirken?

#9

Ja ja, mit dem Wohnwagen ist es wie im richtigen Leben :!:

Irgendwie leiden da alle an Übergewicht :lol: :lol: :lol:

Ich äähh meiner auch #-o

Wegen der Stützlast, da gebe ich Martin vollkommen recht. 100KG das ist aber heftig viel.

#10

Hi,

laut Wohnwagenangaben dürfen da 100kg drauf sein und laut der Beschreibung der Anhängerkupplung (Westfalia) ist die auch für 100kg zugelassen.

So, hab mich mal entschieden. Statt der Klima auf dem Dach mit einem Gewicht von 38kg lass ich mir dann doch die Truma Saphir einbauen, sind immerhin 20kg weniger Gewicht. Der verlorene Stauraum ist ja egal, hätt ihn ja eh nicht nutzen können ^^

@Manfred : Ich finde es gut zu wissen, in welchem Land man sich vorsichtig und eher überkorrekt verhalten muss. Österreich als Transitland hat da sicher seine Gründe, genauso wie die Schweiz. Ich freu mich also immer über Warnungen, wo man besonders aufpassen muss. Sollte damit niemand angegriffen werden.

#11

Zum Thema Stützlast:

Egal, was auf dem Typenschild der Kupplung oder auf dem Typenschild des Wohnwagen steht.

Der SGA hat eine maximale Stützlast von 85kg. Die gelten, egal ob die anderen einen höheren Wert angeben.

#12

zum glück hält er aber weit mehr aus. Mußte vom Urlaub 600km nach Hause mit 150kg fahren und der :seat: hats problemlos überstanden =D>

#13

Nicht wirklich. Beim zGG darf nichts abgezogen werden. Die Nummer geht nur bei der Anhängelast.

Beispiel: Auto hat 1400 kg Anhängelast und 75 kg Stützlast. Wohni hat zGG 1600 kg. Wer hier das zGG von 1600 kg ausnutzt, überschreitet aber entweder die Stützlast oder die Anhängelast oder beides. Bei voller Ausnutzung der Anhängelast (1400 kg) und der Stützlast (75 kg) darf der Wohni nicht schwerer als 1475 kg sein.

Tut mir ja Leid, aber…

#14

…über 76,47 % zuviel #-o

Bei einer Baustelle, mit einer 80ziger Tafel, mit 140 Km/h durchfahren, schreit man:

dass ist doch ein Mörder, obwohl er auch „nur“ 76 % mehr auf dem Tacho hat!! :-k

mfg.

#15

@ Jan-Papa

Du hast Recht, der Gesetztestext sagt zum Thema Stützlast folgendes:

- Die Stützlast zählt zur Zuladung…

allerdings:

- Das tatsächliche Gesamtgewicht des Anhängers darf um die Stützlast höher sein als die beim PKW angegebene Anhängerlast, da der Anhänger im angehängten Zustand um diesen Betrag leichter wird. Dabei darf das zGG des Anhängers nicht überschritten werden.

jaja, lesen und verstehen sind zweierlei :oops:

Gruß

Christian

#16

Hallo,

wir hatten mit dem alten Hobby 560KMFe auch immer das Problem, was wo reinzupacken ist. Mit dem Ali war das dann aber kein Problem, denn dort hat man im Kofferraum wenigstens richtig Platz zum Einladen. Leider ist das zul. Gesamtzuggewicht sehr bescheiden.

Das Zuladungsproblem haben wir jetzt mit einem neuen Wohnwagen gelöst, bei dem darf ich 500kg zuladen, ins Auto (Passat) darf dann noch mal 500kg, das sollte reichen.

Somit steht der nächsten Urlaubsfahrt nichts im Wege und ich brauche mich auch nicht mehr Nachts über die Autobahn schleichen, in der Hoffnung, dass keiner Nachts wiegen will.

Also immer auf das Gewicht achten. Es gibt nichts Blöderes, als irgendwo ausladen zu müssen und dann schauen zu müssen, wie das Gepäck nach Hause kommt.

#17

Hi,

oops, hab grad nachgeschaut, sind tatsächlich nur 85kg Stützlast. War die ganze Zeit der vollen Überzeugung, ich dürfte 100kg draufpacken. Wieder was gelernt.

Aber wie gesagt, ich hab kein Problem mit der zulässigen Anhängelast, sondern mit der zulässigen Gesamtmasse des Wohnwagens. Der hat einfach zu viel Ausstattung und ich lade halt auch noch was in den Wohnwagen rein. Denk mir durch die vielen Kinderbetten ist der halt von Fabrik aus schon recht schwer.

Alles mit viel Volumen und wenig Gewicht versuch ich in den Wohnwagen zu packen, alles mit einer hohen Dichte kommt ins Auto. Eine Ausnahme mach ich da nur bei der Gasflasche. Komm mir mit der Gasflasche im Auto immer etwas bedroht vor ^^

Muss aber sagen, dass ich beim nächsten Wohnwagen etwas mehr auf die zulässige Gesamtmasse schauen werde. Ziehen dürfen wir SGAler ja genug und die paar Euro mehr für die KFZ-Steuer reissen es ja wirklich nicht raus. War wohl auch ein typischer Anfängerfehler, nicht auf auf die mögliche Nutzlast des Wohnwagens zu schauen. Aber ein neuer Wohnwagen kommt grad nicht in Frage, bis auf die Nutzlast bin ich sehr zufrieden. Der muss reichen, bis ich die Kinder aus dem Wohnwagen schmeissen kann und die im eigenen Zelt übernachten wollen.

Bye,

kajaker

#18

so, kurzer Nachtrag :

Hab mal bei der Autobahnpolizei nachgefragt. Es wird meistens nur eine Messung der Achse durchgeführt (Zumindest in Deutschland)

Allerdings kann es auch mal passieren, dass der komplette Wohnwagen gewogen wird, ist aber die absolute Ausnahme (Die haben nur eine Achswaage dabei :slight_smile: )

#19

Och Manfred, mach mir doch kein schlechtes Gewissen :mrgreen: .

  1. Bin ich schon vorsichtige gefahren, obwohl am Fahrverhalten absolut keine Probleme festzustellen waren. Im Gegenteil Irgendwie hatte ich sogar das Gefühl der Trailer (Tandem 2to) liegt sogar ruhiger.

und 2. war das ja ein Notfall. Mit haben sie vom Bootstrailer den Windenstand runtergeklaut und das hab ich natürlich erst am letzten Tag beim rauskranen vom Boot bemerkt. Ich hatte Glück überhaut so kurzfristig nen andern Windenstand ausleihen zu können. Allerdings war der etwas anders gebaut und dadurch lag das Boot ca 10-15cm weiter vorne am Trailer und wir brauchten dann 2 Leute um die Deichsel hochzuheben.

Bernd