nach nun gut 370tkm bin ich jetzt auf die Idee gekommen das ein Getriebeölwechsel vielleicht mal gut wäre. Aktuell keine Probleme mit bei den Schaltvorgängen (6gang manuell).
Hat jemand Erfahrungen mit der Sinnhaftigkeit und ev. eine Anleitung? Gibt es etwas auf das man achten sollte?
Wenn alles dicht ist und alles einwandfrei funktioniert, birgt ein Ölwechsel bei dieser Laufleistung die Gefahr, daß das Getriebe danach undicht wird.
Ich würde es lassen.
Grundsätzlich richtig,
aber wenn man bei ü. 370k bisher keinen Ölwechsel gemacht hat (so lese ich es zumindest), dann macht auch jetzt ein Ölwechsel den Kohl nicht mehr fett. Außerdem beugt frisches Getriebeöl jetzt auch nichts mehr vor. Bei der Laufleistung sollte man sich darüber im klaren sein, daß der Zenit längst überschritten ist.
Also, ich habe es bei 210tkm eher pro Former gemacht. Schaltet so gut wie vorher, ist dicht und hat nicht geschadet (ist fast nur im Stadtverkehr unterwegs und von meiner Frau nicht zimperlich behandelt).
Aber 370tkm…. Kann man machen (danach kann man sich ja auch belohnen, mit einem gekühlten Getränk).
Vielen Dank für eure Rückmeldungen! Ich mache zwei mal im Jahr einen Motorölwechsel (nach rund 10tkm) und tausche alle Filter aber das Getriebeöl hatte ich nie am Schirm.
Ok, so wie ich es jetzt gelesen habe gibt es keine festgelegte Vorgehensweise - habe mal einen Wechsel bei einem Mercedes gemacht, das war richtig aufwändig inkl. Temperaturmessungen und Reihenfolge der Gänge usw.. war aber ein Automatik.
Es müsste vielleicht noch erwähnt werden, dass das Fahrzeug beim Einfüllen gerade stehen muss, dann kannst du beim Überlaufen/Rauslaufen bei der Einfüllschraube schliessen. Dann ist genug drin und der Füllstand richtig.
Die Füllmenge und die richtige Viskosität/Produkt siehst du auf der Webseite deiner Lieblingsölmarke auf dessen Produktefinder, z. B. Liqui Moly.
Getriebeölwechsel beim Schalter alle 100 -150.000 Km, bei Automatikgetrieben alle 60.000 Km ist immer empfehlenswert, sieht jeder dann sofort ein der die alte, dreckige Plörre mal gewechselt hat.
Ich kippe mir jetzt bei ALLEN meiner/ unserer KFZ bei jedem Wechsel von MÖL und / oder Getriebeöl auch noch das mit rein :
Ich bin mir mit diesen additiven sehr unsicher - ich verstehe nicht warum man noch zusätzlich ein Additiv braucht - diese Inhaltsstoffe sollten doch schon alle in dem Öl an sich drinnen sein.
Ich habe jetzt mal das TOP TEC MTF 5300 - 70W-75W gefunden. Das sollte freigegeben sein. Bin jetzt noch am überlegen ob ich mir gleich neue Ablassschrauben dazu hole – hat sich der Dicke schon verdient
…und genau darum meine Befürchtung bezüglich späterer Undichtigkeit. Additive, egal ob die bereits im Öl vorhandenen oder zugeführte, lösen Bestandteile, die bei hohen Laufleistungen z.B. nachlassende Simmeringe noch abdichten können, aber dafür sorgen können, daß diese später nicht mehr richtig abdichten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um das Getriebe, den Motor, den Achsantrieb usw. handelt. Wenn man die Öle regelmäßig wechselt, bleiben die Dichtungen geschmeidig und dichten wie sie sollen.
Ist u.a. auch ein Problem bei Oldtimern, denen man etwas Gutes tun will und ein teures, hochlegiertes statt einfaches, nach damaligen Verhältnissen vorgeschriebenes Öl, in den Motor füllt und dann nach kurzer Zeit feststellen muß, daß der Motor oder das Getriebe pinkelt.
Fragen sind nie dumm…
Nein, ich bin nicht Akedemiker sondern habe meine Erfahrungen in über 50 Jahren mit Kraftfahrzeugen gemacht.
Ich habe auch nie behauptet, man solle keinen Ölwechsel machen, nur nach 400k Kilometern ohne Ölwechsel ist es eine Abwägung, ob ich mir jetzt eine Undichtigkeit ins Haus, sorry Getriebe, holen soll, oder es bis zu seinem Lebensende, dass ja auch nicht mehr soooo weit entfernt sein wird, so weiter laufen lassen soll.
Aber ist schon richtig, jeder wie er mag, nur nicht später jammern, „hätte ich das gewusst“.
Du „brauchst“ es ja nicht unbedingt, ist aber für ein älteren Motor/ Getriebe ein Möglichkeit das Leben zu verlängern und vorhandene Reibstellen zu minimieren.
Wiki sagt auch :
Molybdändisulfid ist aufgrund seiner Schichtstruktur ein ideales Schmiermittel, auch bei erhöhten Temperaturen. Es kann als Feststoff wie Graphit, aber auch suspendiert in herkömmlichen Schmierölen verwendet werden.
Ich halte von Additiven/ Zaubermittelchen auch nichts, da diese meist lösen oder ausspülen sind also Kontraproduktiv für alte Dichtungen/ Simmerringe etc..
Aber der Zusatz ( 300 mL) ist einleuchtend, da er im Idealfall versiegelt bzw. die Reibung der Metalloberfläche reduziert, vor allem kostet die einmalige Anwendung weit weniger als nen Kaffee.
Dein Oldi und meine bis zu 40 Jahre alten Oldies danken es dir/ mir.
P.S.:
Mannol bietet es sogar als Motoröl zum humanen/ günstigen Preis an
Leider habe ich aber jede Menge normales Öl auf Vorrat gekauft, das nächste mal aber nur noch o.g. .
ABBA, das Molybdän… legt/ im Idealfall eine Schutzschicht bzw. versiegelt Poren oder Abnutzungen auf Eisen/ Stahl und hat trockenlaufeigenschaften.
( Bin halt leider auch kein Chemiker und auch leider kein Akademiker )
Das o.g. macht ein stinknormales ÖL eben einfach nicht.
Ähm, wir reden hier von 1,57 € pro Anwendung ( 300 mL).
Beim Molibden Motoröl 3,16 €/L ( 5 Liter Kanister).
(Dein favorisiertes Motoröl ist bestimmt viel teurer bzw. auch nicht viel günstiger.)
Das die meisten mit Additiven einem NUR das Geld aus der Tasche ziehen wollen, sollte auch JEDEM hier klar sein z.B. die „Read head“ Schrauber die Liqui Moly Additive für teures Geld mit „Red Head“ Label weiter verkaufen.