Nicht jede Sharan hat nur 2 Verschleißkontakte, ich hab vorne und hinten jeweils 2. Außerdem wurde ich die Schraube die der Bremsscheibe hält ausbauen mit Schlagschrauber (so eine wo man mit Hammer draufhaut, die Dinger habe ich schon öfters ohne vermurkst) und als Rostschutz mit etwas Fett oder mittlere Schraubensicherung einbauen (hat keine sicherheitsrelevante Funktion, wichtiger ist dass er wieder raus kommt, daher schauen, dass er gegen Rost geschutzt ist).
Diese Dröhnbleche, also diese Edelstahlbleche die als Belagführung dienen (sind bei ATE übrigens dabei), sollte man in eingebaute Zustand (ohne Sattel und Beläge) genau prüfen. Irgendwie kommen die Dinger bei mir links und rechts an eine Seite immer zu nahe an der Scheibe (Scheibe nicht mittig in Sattelhalter). Das hat zur Folge, dass die Scheibe, wenn er etwas Rost angesetzt hat, in Kurven an dieses Blech kommt. Das hört sich dann ganz übel an. Abhilfe wenn man die Nasen von diese Bleche beide leicht verbiegt, damit das Blech mehr Spiel hat zur Scheibe.
Ich bekam beim Kauf bei VW neue Scheiben und Beläge (also original VW) und musste nochmal ran. Daher unbedingt prüfen, etwas ärgerlich nochmal die Beläge aus zu bauen. Halbe Minute pro Seite und es passiert garantiert nicht.
Bin aber sehr froh über diese Bleche. Denke auch nicht, dass die wegen Dröhnen da sind. Die Beläge sind nach eine ganze Weile richtig fest auf die Führung, was dafür sorgt, dass die Bremsleistung und das Tragbild nachlässt, bis die Bremse hängt oder die Scheiben nichtmehr rostfrei gebremst werden. Ich bau die Beläge und Halter bei mein Golf 3 jährlich ab und reinige alles nochmal. Das entfällt bei mein Sharan durch die Bleche, da bleiben die Beläge schön gängig.
ich habe grad mal den Artikel durchgearbeitet und mir sind ein paar Kleinigkeiten aufgefallen:
1 Vorbereitung
Satz: „Für den Wechsel der hinteren Bremsbeläge sollte unbedingt ein Kolbenrückstell-Werkzeug benutzt werden. (siehe Bild 5)
>>> Das ist (inzwischen ?) Bild 6 (+7).
3 Prüfen bzw. Ersetzen der Bremsscheiben
Text nach Bild 8:
„Das Bild zeigt die Messung der Scheibendicke an der Vorderachse. Den Wulst am Außenrand der Scheibe nicht mitmessen.
Sollten die Bremsscheiben ersetzt werden müssen, geht man so vor:
Schritt 1: Die 19er Schrauben losdrehen… Sie sind sehr fest. Achtung beim SGA 2 sind es 18ér Schrauben“
Da der vorangegangene Satz auf die Bremsscheiben bezugnimmt, hat mich das Foto zunächst irritiert.
>>> Textvorschlag: Schritt 1: Den hinteren Teils des Bremssattels (Belagführung) abschrauben. Die Schrauben sind sehr fest. Achtung beim SGA 1 sind es 19er, beim SGA 2 sind es 18er Schrauben.
„Schritt 3: Die Bremsscheibe ist mit einer Innen-Sechskanntschraube (Torx) gesichert.“
>>> Es müsste m.E. Inbus heißen, so wie es im weiteren Verlauf des Textes auch steht. Eine Angabe der Größe wäre der Vollständigkeit halber gut, damit man vorher den Werkzeugkasten checken kann. >>> Der Inbus fehlt oben in der Werkzeugliste.
5 Einbau der neuen Bremsbeläge und Montieren des Bremssattels
„Schritt 1:
Sollte dies noch nicht geschehen sein, die Auflageflächen der Bremsbeläge im Bremsbelaghalter sorgfältig mit einer Drahtbürste und einer Flachfeile sauber machen.“
Für’s „Feintuning“ des Artikels wäre ein Foto der Auflageflächen gut und ein konkreter Hinweis, an welcher Stelle mit der Flachfeile gearbeitet werden soll. Ggf. kann an diesem Foto gleichzeitig verdeutlicht werden, an welcher Stelle die Anti-Qietsch-Paste aufgetragen werden soll (Folgeabsatz).